Delbrücker SC besiegt TuS Tengern in einem »wilden Spiel« mit 2:1
Rückstand gedreht, Thron verteidigt

Delbrück (WB/MH). »Spitzenreiter, Spitzenreiter«, hallte es auf dem Laumeskamp von den Zuschauerrängen. Die Spieler des Delbrücker SC hielten sich am Freitagabend nach dem 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den Aufsteiger TuS Tengern zurück. Vielleicht waren die 90 Minuten zu nervenaufreibend gewesen.

Sonntag, 08.09.2019, 21:00 Uhr
Der Delbrücker SC hat wieder Grund zum Jubeln: Das Flutlichtspiel gegen den TuS Tengern entscheidet der Fußball-Westfalenligist mit 2:1 für sich. Foto: Mark Heinemann

Die Partie hätte, so wie DSC-Trainer Detlev Dammeier es von bislang jedem Ligaspiel seines Teams erzählt, auch anders verlaufen können. »Wir haben 15 Minuten lang Probleme, spielen dann eine starke erste Halbzeit und müssen zur Pause 3:0 führen«, meinte Dammeier. Der DSC führte nach einem Tor von Oliver Cylkowski, der eine Flanke Max Teipels einköpfte (15.), »nur« mit 1:0 – trotz weiterer guter Chancen von Cylkowski (14.), Teipel (16.), Zoltan Pataki (21.), Patryk Plucinski (22.), Niklas Huschen (24.) oder Kapitän Daniel Austenfeld (28.).

Delbrücker SC besiegt Tengern mit 2:1

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  • Fußball-Westfalenligist Delbrücker SC feiert im Flutlichtspiel gegen den TuS Tengern einen 2:1-Erfolg. Foto: Mark Heinemann
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Delbrück zeigte 20 Minuten lang richtig guten Fußball mit aggressiven Balleroberungen, schnellem und direktem Umschaltspiel. Bedauerlich aus Sicht der Platzherren, dass Tengerns Torwart Alexander Fischer einen Sahnetag erwischte – und dass der DSC kurz vor dem Pausenpfiff den mühsam gefundenen Faden wieder verlor; zunächst ohne Folgen. Einmal hielt DSC-Keeper Daryoush Hosseini (38.). Einmal war Glück im Spiel, als Tengern die Latte traf (40.). Das Glück war nach Wiederbeginn aufgebraucht.

Delbrück wirkte eine ganze Zeit lang fahrig, die Leichtigkeit war weg und Tengern dazu eiskalt. Nach einer Flanke netzte Alexander Knicker per Flugkopfball zum 1:1 (48.) ein. Danach schwamm der DSC, doch auch Tengern ging fahrlässig mit vielversprechenden Chancen um (50., 60.) oder scheiterte an Hosseini (55.).

Folglich kippte die Partie erneut. Pataki leitete das Delbrücker Wiedererwachen mit einem am Tor vorbeifliegenden Freistoß ein (64.). Plucinski köpfte an die Latte (69.). Dann blitzte wieder das DSC-Umschaltspiel auf. Cylkowski eroberte den Ball und legte auf Pataki. Der passte auf Sebastian Walter, der über Fischer zum 2:1 (71.) lupfte. Pataki verpasste es in der Schlussphase, den Deckel draufzumachen (81., 90.).

Kompliment, wie das Team zurückgekommen ist.

Detlev Dammeier

»Es war wild. Kompliment, wie das Team zurückgekommen ist, nachdem das Spiel schon fast weg war«, sagte Dammeier. Da der Verfolger um die Tabellenspitze aus Emsdetten nur 1:1 spielte, blieb der DSC auf Platz eins.

Delbrücker SC: Hosseini – Dingerdissen, Plucinski, Henksmeier, Austenfeld – Grashoff, Huschen (74. Klomfaß), Walter, Teipel (72. Welkener) – Pataki (90.+2 Paterok), Cylkowski (83. Schatz)

Tore: 1:0 Cylkowski (15.), 1:1 Knicker (48.), 2:1 Walter (71.)

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