Delbrücker SC verliert 0:3 in Vreden – Riemer sieht Rot Matchplan geht nicht auf

Delbrück (WB/wip). Schon nach zehn Minuten war der Matchplan für den Delbrücker SC mit dem ersten Gegentor hinfällig. Die Gäste wollten beim Westfalenliga-Zweiten SpVgg Vreden defensiv sicher stehen und auf Konter setzen. Am Ende verlor das Team von Trainer Jörg Runge mit 0:3 (0:2).

Trainer Jörg Runge verliert mit dem DSC auch in Vreden.
Trainer Jörg Runge verliert mit dem DSC auch in Vreden. Foto: Agentur Klick

Dem DSC-Coach stieß vor allem der erste Gegentreffer sauer auf. »Wir haben eine Ecke, in deren Anschluss Vredens Zuniga Murillo, der schnellste Spieler der Liga, Anlauf nehmen kann und nach einem Konter das 1:0 erzielt. Damit war unsere ganze Trainingswoche über den Haufen geworfen«, meinte er. Trotz des Rückschlags kam Delbrück Mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel und durch Standardsituationen zu Chancen. Ganz nah am Ausgleich war der DSC in der 40. Minute , als Ersin Gül mit einem Freistoß am Lattenkreuz scheiterte. Quasi im Gegenzug erhöhte die SpVgg durch Marvin Möllers nach einem schönen Angriff auf 2:0. »In der Pause habe ich dann mit zwei Wechseln reagiert und eine neue Strategie ausgerufen. Wir hatten nichts mehr zu verlieren und wollten alles oder nichts spielen«, berichtete Runge.

Riemer sieht nach einer Notbremse die Rote Karte

Doch nach 20 Minuten des zweiten Durchgangs sah Delbrücks Innenverteidiger Matthias Riemer nach einer Notbremse die Rote Karte. »Vreden konterte wieder über Zuniga Murillo. Das Foul war außen auf Höhe der Mittelline. Die Rote Karte war konsequent und auch in Ordnung, obwohl sie in dieser Liga nicht jeder Schiedsrichter gegeben hätte«, meinte Delbrücks Coach. Der letzte Treffer war laut Runge eine »Slapstick-Einlage« – DSC-Keeper Kevin Hund traf Zuniga Murillo bei einem Befreiungsschlag ins Gesicht, von wo aus der Ball abprallte und im eigenen Tor landete. »Insgesamt war es mit der langen An- und Rückfahrt ein gebrauchter Tag«, sagte Runge: »Wir haben jetzt ein freies Wochenende und müssen Ruhe bewahren.«

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