DLRG: Simon Laufkötter heimst mit seinem Team eine Medaille ein
EM-Silber für Bad Wünnenberg

Bad Wünnenberg (WB). Bei den U19-Europameisterschaften der Vereine in Riccione (Italien) ist es den männlichen Junioren der DLRG Bad Wünnenberg gelungen, in die europäische Spitze zu schwimmen.

Mittwoch, 02.10.2019, 05:00 Uhr

Die für Bad Wünnenberg gestartete Mannschaft qualifizierte sich für alle drei Finalläufe der Mannschaftswettbewerbe. Das Team bestand neben dem Bad Wünnenberger Athleten Simon Laufkötter (18) auch aus Sportlern aus dem Kreis Gütersloh wie Tristan Siggemann, Henrik Reiß und Marvin Zippert. Gleich am ersten Tag qualifizierte sich die heimische Jugendmannschaft für das Finale in der 4 x 50 Meter Hindernissstaffel und belegte Platz acht. »Die Hindernissstaffel ist unsere schwächste Disziplin, das lässt auf mehr hoffen auf unseren Paradestrecken«, gab sich Laufkötter nach dem ersten Finale optimistisch.

Am nächsten Tag sollte ihnen der Streich gelingen. Auf der Paradestrecke der Wünnenberger DLRG schafften die Jungs die Platzierung in der 4 x 25 Meter Puppenstaffel: Sie belegten Rang zwei. Als Dritter vorplatziert, bestätigten die Rettungsschwimmer aus dem Aatal, dass sie auch international vorne mitschwimmen können und verbesserten die Zeit aus dem Vorlauf. Belohnt wurden sie mit der Silbermedaille. Sowohl Sportler als auch Betreuer zeigten sich mehr als zufrieden mit dem Resultat: »Das Training der vergangenen Monate hat sich ausgezahlt. Es hat alles gepasst.«

Auch in der Gurtretterstaffel stellten die Athleten ihre Stärken unter Beweis. Diese Staffel kombiniert alle Komponenten des Rettungssports und vereint gute Freistil-Fähigkeiten mit den Aspekten des Rettens wie dem Schwimmen mit Gurtretter oder mit Flossen. Die im Finale aufgestellte Bestzeit reichte für Platz vier. Damit schloss das vierköpfige Team die EM ab. Bronze ging mit einem sehr knappen Vorsprung an die Schwimmer aus Mailand.

Neben den Finalteilnahmen in den Staffeln schwammen die Sportler Simon Laufkötter und Tristan Siggemann auch in den Einzeldisziplinen. Sie konnten sich einige Finalteilnahmen sichern. Siggemann stellte seine Freistilstärken unter Beweis und errang in den 50 Meter Retten den fünften und in der kombinierten Rettungsübung den vierten Platz. Simon Laufkötter bewährte seine Stärken im Flossenschwimmen und überzeugte in einem starken Finale in den 100 Meter Retten mit Flossen ebenfalls als Vierter mit einer neuen Bestzeit von 51,40 Sekunden.

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