Longdriver Martin Borgmeier muss sich Robin Horvath geschlagen geben
»Wenn ich es einem gönne…«

Bad Lippspringe (WB). Martin Borgmeier hat bei seinem Heimspiel im British Army Golf Club Sennelager eine Niederlage kassiert, die er wohl leichter verkraften kann als jede andere. Im Finale des vierten Events der German Long Drive Championship (GLDC) musste sich der gebürtige Paderborner seinem Kumpel Robin Horvath geschlagen geben.

Montag, 01.07.2019, 20:00 Uhr
Driver weg, Freude raus: Nach einem richtig satten Treffer feiert der spätere Sieger Robin Horvath den Finaleinzug. Foto: Elmar Neumann

Nicht nur, weil er dem selbst ernannten und stets ganz in Grün gekleideten »Hungarian Hulk« im entscheidenden Set klar unterlegen war, hatte der 28-Jährige keine Probleme, sich mit dem zweiten Platz zu begnügen: »Robin und ich verstehen uns unfassbar gut. Wenn ich es einem gönne, dann ihm. Zumal mit diesem Erfolg auch die Chance gestiegen ist, dass wir gemeinsam zur Weltmeisterschaft in die USA fliegen können«, sagte Borgmeier.

Longdriver lassen die Golfbälle fliegen

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  • Die German Long Drive Championship macht im British Army Golf Club Sennelager Station Foto: Elmar Neumann
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Der ist bereits für die World Long Drive Championship in Thackerville (30. August bis 4. September) qualifiziert, sein 26-jähriger Buddy, im GC Bad Liebenzell zuhause, hat sich im Gesamtranking der GLDC mit diesen frischen 80 Punkten vom heißen Sonntag bis auf 15 Zähler an den führenden Engländer Jordan Brooks herangearbeitet. Der beste noch nicht qualifizierte Longhitter wird nach dem Tour-Finale mit einer WM-Fahrkarte belohnt.

Horvath setzte sich im letzten Duell auf der Driving Range des BA GC Sennelager klar mit 388,9 Yards (356 Meter) zu 345 Yards (315 Meter) durch und verbuchte bei seinem ultraengen Viertelfinalsieg gegen den Waliser Bry Roberts mit 417,6 Yards (382 Meter) auch die Gesamtbestweite. Borgmeiers bester Ball war im Viertelfinale gegen den Spanier José Quilis nach 399,5 Yards (365 Meter) liegen geblieben. Dass es letztlich nicht zum Triumph des Topfavoriten reichte, machte dieser auch an der Belastung fest. »Da ich nicht geranked bin, musste ich mich am Samstag erst qualifizieren. Das hat gut geklappt, aber am Sonntag hat mir dann etwas Power gefehlt.«

Martin ist die Nummer eins und das mit großem Abstand.

Robin Horvath

Auf die Laune hatte Rang zwei aber keinen folgenschweren Einfluss. Zu groß war der Spaß, der dem Lokalmatador der Auftritt vor vielen bekannten Gesichtern bereitete: »Es war großartig, vor heimischer Kulisse zu spielen. Viele Freunde aus meinen Paderborner Zeiten sind hier mit meiner Longdrive-Crew zusammengekommen, das war ein fantastisches Erlebnis.« Dem Wahl-Münchener wird bestimmt auch gefallen, dass sein Besieger die Machtverhältnisse durch diesen Ausgang keinesfalls verschoben sieht. »An einem Tag ist alles möglich, aber insgesamt gesehen ist Martin die Nummer eins und das sogar mit großem Abstand. Als Personal Trainer habe ich mit einigen Leistungssportlern zu tun, aber ich habe noch nie jemanden gesehen, der so eine unfassbare Einstellung wie Martin an den Tag legt«, sagte Horvath.

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