Verbandsligist Altenbeken/Buke startet mit 33:28-Sieg über Oberaden in die Saison
Youngster trumpft auf

Altenbeken (WB). So kann es weitergehen: Handball-Verbandsligist HSG Altenbeken/Buke hat am ersten Spieltag zu Hause gegen SuS Oberaden mit 33:28 (15:14) gewonnen.

Montag, 05.10.2020, 02:00 Uhr
HSG-Eigengewächs Fynn Schröder (19) feierte sein Debüt in der Verbandsliga-Mannschaft und traf – hier per Heber – unter den Augen seines Vaters Udo Schröder gleich viermal . Foto: Markus Schlotjunker

„Das war ein typisches Auftaktspiel“, meinte HSG-Trainer Jan Schwensfeger. „Es fing abwartend an, weil sich jeder erst wieder einfinden muss. Wir hatten dann eine gute Phase, in der wir uns absetzen konnten, haben den Gegner aber durch eigene Fehler gegen Ende der ersten Hälfte wieder herankommen lassen“, fasste der Coach die ersten 30 Minuten zusammen. Tatsächlich fand sich seine Mannschaft trotz einiger neuer Spieler und Rückkehrer, die in der Startformation standen, erstaunlich schnell und zog binnen sechs Minuten von 3:3 auf 10:5 davon.

Das war ein typisches Auftaktspiel.

Jan Schwensfeger

Schwensfeger hatte im Tor den neuen Keeper René Krouß aufgeboten, auf Rechtsaußen und Rückraum links die Rückkehrer Daniel Wiemann und Benedikt Goesmann sowie am Kreis Neuzugang Moritz Jebram. Vom alten Kader spielten Jannik Grebe auf Rückraum Mitte, Alexander Jungeilges im rechten Rückraum und Lennart Unkell auf Linksaußen. Der reaktivierte Wiemann machte gleich da weiter, wo er in der Saison 2018/19, nach der er sich für ein Jahr zurückzog, aufgehört hatte: mit Tore werfen. Damals war er Topscorer der HSG. Gegen Oberaden erzielte er gleich die ersten drei Treffer für sein Team, am Ende standen acht Tore.

Goesmann ein ständiger Unruheherd

Goesmann hatte wie Wiemann eine Pause eingelegt und agierte am Samstag so, wie ihn die Fans kennen: Als ständiger Unruheherd ging er wie gewohnt stets dahin, wo es wehtut, was ihm schon kurz vor Ende der ersten Halbzeit eine bis zum Ende währende Manndeckung einbrachte. Das hielt ihn aber speziell in der zweiten Hälfte nicht davon ab, etliche Treffer zu erzielen. Da hinten Torwart Krouß stark parierte und vorne Kreisläufer Jebram die Bälle setzte, machte die HSG insgesamt einen tollen Eindruck, und der Fünf-Tore-Vorsprung war hochverdient.

Zunächst war ich noch etwas nervös.

Fynn Schröder

Angesichts der erwähnten Fehler und Fehlwürfe kam die HSG aus dem Tritt. Dazu gesellte sich bei einer 13:9-Führung eine unnötige Rote Karte für Unkell, der einen davon geeilten Gegner noch zu stoppen versuchte. Für den Linksaußen kam mit Fynn Schröder ein Eigengewächs zu seinem Debüt im Verbandsliga-Team. „Fynn hat schon in der Vorbereitung Einsätze bekommen. Er hat ein gutes Handgelenk, muss aber beim Sprung noch besser werden“, meinte Schwensfeger, der in der zweiten Hälfte sah, wie seine Mannschaft erneut auf fünf Tore davonzog, diesmal Oberaden aber keinen Anschluss mehr gestattete.

Das hat er von mir.

Udo Schröder

Spätestens beim 26:20 (52.) war die Partie entschieden. In der Phase riskierte auch Jungspund Schröder seine ersten Torwürfe. Der erste wurde noch gehalten, doch die nächsten vier fanden ihr Ziel, etwa per Heber und Dreher. „Zunächst war ich noch etwas nervös, aber das hat sich mit den Toren gelegt“, meinte Schröder, der jetzt Lust auf mehr hat. Sein Vater Udo (langjähriger Spieler und Trainer), der oben auf der Tribüne saß, lobte seinen Filius und scherzte: „Das hat er von mir. Ich war früher nur nicht so schnell.“

HSG: Krouß, Stennes – Schubert, Wiemann (8/2), Güldner, Jebram (5), Grebe (1), Goesmann (8), Schröder (4), Unkell (2), Jungeilges (5)

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