Handball-Verbandsliga: HSG Altenbeken/Buke verliert das Spitzenspiel gegen Tabellenführer CVJM Rödinghausen mit 28:31
Raus aus dem Rennen um Platz eins

Altenbeken (WB/ma). Die HSG Altenbeken/Buke hat das Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga verloren. Zuhause unterlag die HSG gegen den Spitzenreiter CVJM Rödinghausen mit 28:31 (12:17) und ist damit aus dem Rennen um Platz eins ausgeschieden. Da es aber eventuell eine Relegation der Verbandsliga-Zweiten um den Aufstieg in die Oberliga gibt, ist das neue Ziel für den Tabellendritten (33:11 Punkte), den zweitplatzierten TV Isselhorst (35:9) noch zu überholen.

Montag, 01.04.2019, 07:17 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 11:20 Uhr
Kein Durchkommen: Marin Vitic (rechts) kam nur in der Anfangsphase zu zwei Toren. Foto: Agentur Klick

»Rödinghausen war in allen Belangen besser und steht schon verdient ganz oben«, sagte HSG-Betreuer Martin Fornefeld nach der Partie. Aber Altenbeken/Buke steht in dieser tollen Saison auch nicht durch Zufall auf Rang drei. Deswegen nahm der Primus die Begegnung mit dem Verfolger auch sehr ernst. Der Kader der Gäste war so voll, dass nicht alle Rödinghauser auf den Spielberichtsbogen passten, und auf der Tribüne Platz nehmen mussten. Auf der anderen Seite hatten die Gastgeber mit einem prominenten Ausfall und angeschlagenen Spielern zu kämpfen. Jannik Grebe war beruflich verhindert und Florian Weißelstein (Knie-Beschwerden) sowie Michael Schadomsky (erkältet) gingen geschwächt ins Gipfeltreffen. »Wären wir komplett und komplett fit gewesen, wäre die Partie vielleicht anders verlaufen«, spekulierte Fornefeld. Allerdings machten es die Gastgeber dem Gegner auch zu leicht, indem sie von der von ihrem Trainer vorgegebenen Marschroute schnell abwichen.

Beim 3:3 stand es im Spitzenspiel letztmals unentschieden

»Die eigenen Fehler minimieren und das Spiel lange offen halten«, hatte Schwensfeger vorher gesagt. Doch da davon das erste Ziel nicht erreicht wurde, war auch das zweite nicht zu halten. »Wir haben einfach zu viele leichte Fehler gemacht und Rödinghausen damit einfache Tore über den Gegenstoß ermöglicht«, berichtete Fornefeld.

Beim 3:3, zu dem der nachverpflichtete Marin Vitic, der auf Rückraum links spielte, zwei Treffer beisteuerte, stand es im Spitzenspiel letztmals unentschieden, dann setzte sich der CVJM, der zuvor etwas umgestellt hatte, auf 8:5 und 9:6 (17.) ab. Altenbeken/Buke kam zwar wieder auf 9:10 heran (21.), aber als die Gäste gleich wieder auf 14:9 und später 17:11 wegzogen, wurde es erstens auf der Tribüne etwas ruhiger und zudem deutlich, wer in dieser Partie das Sagen haben sollte.

Überragender Benedikt Goesmann

Dank des überragenden Benedikt Goesmann, der die HSG-Tore zehn bis 15 erzielte, waren die Gastgeber nach der Pause wieder auf vier dran (13:17), schafften aber da ebenso wenig den Anschluss oder die Wende, wie später beim 23:27 (50.). »Jedes Mal, wenn wir hätten noch mehr verkürzen können, haben wir Chancen vergeben, insgesamt fünf, sechs freie Würfe waren erfolglos«, sagte Fornefeld. So blieben die Gäste vorne und gewannen verdient. HSG-Tore: Goesmann (10), Unkell (5), Wiemann (4/1), Vitic (2), Schubert (2), Jungeilges (2), Werning (1), Weißelstein (1), Schadomsky (1/1)

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