Altenbeken/Buke gewinnt 32:24 – Schwensfeger und alle Spieler wollen bleiben
Ein Sieg und jede Menge Zusagen

Altenbeken (WB). Die HSG Altenbeken/Buke ist zurück in der Erfolgsspur. Nach der 26:30-Niederlage vor einer Woche in Hüllhorst gewinnt die HSG am 15. Spieltag zuhause gegen LIT Tribe Germania II Nordhemmern 32:24 (16:19).

Montag, 04.02.2019, 05:00 Uhr
Rechtsaußen und Kapitän Daniel Wiemann trifft zehnmal. Allein von den ersten zehn Toren macht Wiemann fünf. Foto: Markus Schlotjunker

Neben dem zwölften Saisonsieg gab es noch mehr positive Nachrichten. »Alle Spieler des aktuellen Kaders haben zugesagt zu bleiben«, sagte Olaf Heimsath, einer der beiden Sportlichen Leiter. Damit bleibt auch Trainer Jan Schwensfeger der HSG erhalten. Der Coach hatte seine Vertragsverlängerung mit dem Zusammenbleiben des Kaders verknüpft.

Alle Spieler des aktuellen Kaders haben zugesagt zu bleiben.

Olaf Heimsath

Vielleicht tritt das Erfolgsteam in der nächsten Spielzeit ja in der Oberliga an. LIT war auf jeden Fall kein Stolperstein auf dem Weg dahin. Die Gäste sorgten mit etlichen Zeitstrafen selbst dafür, dass nie infrage stand, dass die HSG die Partie gewinnen würde. LIT arbeitete über die 60 Minuten den ganzen Strafenkatalog ab. Zeitstrafen wegen Meckerns, für Wechselfehler, für Laufen durch den Kreis bei gegnerischen Anwurf, für zu wenig Abstand und so weiter. Zudem wurde die Bank mehrmals verwarnt. Der negative Höhepunkt war erreicht, als Trainer Feiko Hampel, der in der 41. Minute Rot gesehen und das Spiel fortan durch eine Scheibe vom Kabinenflur verfolgt hatte, vom Schiedsrichter nach oben auf die Tribüne verbannt wurde, weil er verbotenerweise durch die Tür zum Spielfeld weiterhin Anweisungen an seinen Co-Trainer gegeben hatte.

Lennart Unkell gelingt per Kempa-Trick das Tor des Tages

Es passt zu dieser kuriosen Begegnung, dass die Gastgeber es waren, die durch diese ständigen Strafen und Hinausstellungen gegen LIT aus dem Tritt kamen. Von 19:11 (35.) schmolz der Vorsprung um die Hälfte (22:18, 45.). »Dass wir da nicht den Überblick behalten haben, war das einzige, was mir nicht gefallen hat«, meinte Schwensfeger. Tatsächlich blieb die HSG aber doch Herr des Geschehens, steckte auch die ständige Manndeckung gegen Spielmacher Benedikt Goesmann weg, und nach dem 26:20 durch Lennart Unkell in der 49. Minute war der gegnerische Widerstand auch endgültig gebrochen. Unkell war es auch, der das das Tor des Tages erzielte, als er kurz vor der Pause den Ball nach einen langen Pass von Torwart Thomas Stennes per Kempa-Trick zum 16:8 verwandelte. Ebenso erwähnenswert waren die zehn Treffer von verschiedenen Positionen durch Daniel Wiemann. Der Rechtsaußen geht auf die 40 zu, was ihn nicht daran hindert, zum wiederholten Male zu brillieren.

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