Handball-2. Bundesliga: Kreisläufer Moritz Schade wechselt zu Eintracht Hildesheim
Moritz Schade steigt in die Dritte Liga ab

Lübbecke (WB). Verabschiedung per Video, Vorstellung per Video: Die Corona-Zeiten haben auch vor Moritz Schade keinen Halt gemacht. Der scheidende Kreisläufer des Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke hat beim HC Eintracht Hildesheim unterschrieben und steigt damit „freiwillig“ in die Dritte Liga ab.

Freitag, 08.05.2020, 15:31 Uhr aktualisiert: 08.05.2020, 15:44 Uhr
Moritz Schade wechselt vom TuS N-Lübbecke nach Hildesheim. Foto: Oliver Krato

„Wir sind Eintracht!“, begrüßte Moritz Schade die Fans seines neuen Arbeitgebers am selben Tag, als er sich ebenfalls via Videobotschaft für die Zeit in Lübbecke bei den TuS-Fans bedankt hat. Nach seiner Jugendzeit beim TuS Schutterwald und einer erfolgreichen Initiativbewerbung bei Bob Hanning folgte sein Profidebüt für Berlin mit dem Gewinn des EHF-Europapokals in seiner ersten Herren-Saison. Nach einem Jahr beim Dessau-Roßlauer HV spielte der 2016er Junioren-Vizeeuropameister und dreifache Deutsche Jugendmeister Moritz Schade seit 2016 für den TuS N-Lübbecke. In 134 Zweitligaspielen erzielte er dabei 162 Tore. Schon während der dann abgebrochenen Saison war klar geworden, dass der TuS bei seiner personellen Neuorientierung nicht mehr auf den wuchtigen Kreisläufer setzen würde.

Ich freue mich auf Moritz, er ist ehrgeizig und akribisch in seiner Arbeit. Ich bin mir sicher, dass er sofort ins Team passen wird und uns direkt weiterhelfen wird!

René Gruszka (Eintracht Hildesheim)

In Hildesheim kommt es zum Wiedersehen mit seinem ehemaligen Lübbecker Teamkameraden René Gruszka: „Ich freue mich auf Moritz, er ist ehrgeizig und akribisch in seiner Arbeit. Ich bin mir sicher, dass er sofort ins Team passen wird und uns direkt weiterhelfen wird”, meinte René Gruszka, der auch nach seiner Zeit beim TuS immer noch in Lübbecke lebt, strahlend auf die Nachfrage nach seinem neuen Teamkollegen, der mit 194 Zentimetern Länge und 100 Kilo Gewicht stattliche Körpermaße vorzuweisen hat und als echtes Kraftpaket gilt. „Moritz hat eine überragende handballerische Ausbildung genossen und kann sowohl in der Offensive als auch in der Defensive Akzente setzen. Nikolaos Tzoufras und er sind zwei unterschiedliche Spielertypen, die sich auf dem Feld optimal ergänzen werden”, freut sich Hildesheims Sportdirektor Martin Murawski über die Neuverpflichtung. „Ich freue mich auf die Chance, in Hildesheim Teil eines interessanten Projektes zu werden und will in die Zweite Liga zurück. Ich hoffe auf eine tolle Unterstützung der Fans und bin schon ganz aufgeregt, wann es endlich losgeht. Ich freue mich nicht nur auf die neuen Mitspieler, sondern auch auf die Stimmung in der Halle!“

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