2. Bundesliga: Coach des TuS N-Lübbecke lernt Juan Carlos von Spanien kennen
»Heidi« trifft den König

Lübbecke/Hannover (WB). Große Ehre für Heidmar Felixson: Der Interimstrainer des Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke hat dem früheren spanischen König Juan Carlos (1975 - 2014) die Hand geschüttelt. Und nicht nur das.

Donnerstag, 02.05.2019, 16:06 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 19:50 Uhr
TuS N-L-Interimscoach Heidmar Felixson (links) mit Burgdorfs A-Jugend-Talent Pablo Urdangarin und dem spanischen Ex-König Juan Carlos (oben links) sowie dessen Gattin Sofia. Foto: Oliver Vosshage

»Es war eine tolle Begegnung«, berichtet Heidmar Felixson, der bekanntlich nur im Nebenjob in Lübbecke tätig ist, hauptamtlich aber schon seit längerem als Jugendleiter bei der TSV Hannover-Burgdorf fungiert.

Zum Viertelfinal-Hinspiel der Burgdorfer A-Jugend um die Deutsche Meisterschaft gegen Dutenhofen/Münchholzhausen nahm am vergangenen Samstag Juan Carlos mit Gattin Sofia unter den 600 Zuschauern auf der Tribüne Platz. Mit Fan-Schals ausgestattet, verfolgte das frühere Monarchen-Paar wie ganz normale Gäste das Spiel. Kleiner Unterschied: Bodyguards verfolgten das Geschehen im Hintergrund.

Wir haben ein paar Sätze miteinander gewechselt. Es sind absolut unkomplizierte, sehr freundliche Menschen.

Heidmar Felixson über sein Treffen mit dem früheren spanischen Königspaar

Grund für den Besuch »ihrer Majestät«: Der Enkelsohn von Juan Carlos, Pablo Urdangarin (18), spielt als Rechtsaußen für Burgdorfs A-Jugend. Jugendleiter Heidmar ­Felixson durfte den hohen Besuch vor dem Spiel in Empfang nehmen: »Wir haben ein paar Sätze miteinander gewechselt, alles war sehr locker«, sagt »Heidi« über sein königliches Meeting. »Es sind absolut unkomplizierte, sehr freundliche Menschen.«

Happy über das Gastspiel von Juan Carlos war auch Burgdorfs A-Jugend-Coach Iker Romero, ein früherer spanischer Weltklasse-Handballer. Nicht so königlich verlief der Tag derweil für Enkel Pablo, dem ein Torerfolg versagt blieb und von Romero vorzeitig vom Parkett geholt wurde. Die Aufregung? »Pablo war natürlich etwas geknickt, wollte vor den Augen seines Opas unbedingt ein Tor erzielen«, so Felixson.

Der Lübbecke-Coach hatte noch einen ganz besonderen Moment mit Juan Carlos. »Ich habe ihn nach dem Spiel zum Auto gebracht. Da hat er mir ein Geschenk überreicht«, sagt Felixson. Um was es sich handelt, daraus macht der ­Isländer aber ein kleines »Staatsgeheimnis«. »Das verrate ich nicht. Nur so viel: Es bekommt einen Ehrenplatz.«

 

 

 

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