TuS N-Lübbecke: Sieben Tore des Neuzugangs beim 30:29 im Test gegen Nordhorn-Lingen Jaanimaa zeigt sofort seine Klasse auf

Lübbecke/Wagenfeld (WB/Kru). Das nennt man mal einen Einstand nach Maß: Bei seiner Premiere im Trikot von Handball-Bundesligist TuS N-Lübbecke erzielte Neuzugang Dener Jaanimaa beim 30:29 (13:15)-Erfolg im Testspiel gegen die HSG Nordhorn-Lingen sieben Treffer und war damit erfolgreichster Schütze seines Teams.

Von der polnische Nationalmannschaft zurück: Lukasz Gierak.
Von der polnische Nationalmannschaft zurück: Lukasz Gierak.

Beim Vergleich mit dem Zweitligisten aus der Grafschaft Bentheim musste Trainer Aaron Ziercke mit dem grippekranken Tim Remer und den nach wie vor an einer Wadenverletzung leidenden Marko Bagaric auf zwei seiner Schützlinge verzichten. »Wir haben in den ersten Einheiten unserer Vorbereitung mehr an der Athletik gearbeitet. Das hat man gemerkt. Wir waren nicht so frisch auf den Beinen und daher im Angriff und in der Abwehr zu passiv. Dener hat einen guten Einstand gehabt, wir haben seinen Zug zum Tor gesehen. Wenn er sich mit seinen Nebenleuten eingespielt hat, ist er definitiv die Verstärkung, die wir uns erhofft haben.«

Nordhorn mit nur neun Feldspielern

Nordhorn-Lingen war – trotz eines stark dezimierten Kaders von nur neun Feldspielern – im Angriff als auch in der Abwehr flink auf den Beinen und stellte den TuS ein ums andere Mal vor hohe Hürden. Im Tor hielt im ersten Abschnitt der ehemalige Nettelstedter Björn Buhrmester, was es zu halten gab. So lief Lübbecke zunächst einem Rückstand hinterher. Ein toller Gegenstoß nach einer Tatai-Parade über Jens Bechtloff und Lukasz Gierak vollendete letztlich Jó Gerrit Genz zum 7:8-Anschluss (17.). Anschließend besorgten Jens Bechtloff per Siebenmeter und Nils Torbrügge vom Kreis die 9:8-Führung (19.).

In der 17. Minute gab dann Neuzugang Dener Jaanimaa sein Debüt im TuS-Trikot und markierte in der 23. Minute den 11:10-Führungstreffer für seine Mannschaft. Beim 12:12 (24.) setzte Dener noch einmal nach, ehe Nordhorn drei Treffer in Folge zum 12:15 gelangen. Den 13:15-Halbzeitstand markierte René Gruszka.

Aus dem 17:19 ein 29:27 gemacht

Der TuS kam vielversprechend aus der Kabine. Moritz Schade traf sogleich zum 14:15-Anschluss und zwei weitere Treffer Ante Kalebs verhinderten ein Absetzten des Zwei-Städte-Teams. In Unterzahl lief Jens Bechtloff einen Tempogegenstoß und glich zum 17:17 (38.) aus. Aber auch das Team von Heiner Bültmann ließ sich davon nicht beirren und eroberte sich die Führung beim 19:17 (39.) zunächst zurück. Dener Jaanimaa im rechten Rückraum und Pontus Zetterman auf Rechtsaußen kamen ins Spiel. Der Schwede löste seine Aufgabe gut, traf zum 20:21 und per Tempogegenstoß zum 21:21. In den folgenden Minuten war es ein Spiel auf Augenhöhe, mal ging das eine Team in Führung, mal das andere. Bis zur 56. Minute, als Kenji Hövels das 27:27 markierte, Joel Birlehm den Nordhorner Ball parierte und Dener Jaanimaa gleich zwei Treffer zum 28:27 und 29:27 (58.) nachlegte.

TuS N-Lübbecke : Tatai, Birlehm (ab 31.); Genz (1), Kaleb (2), Bechtloff (6/3), Grabarczyk, Gierak (2), Gruszka (2), Rakovic (1), Torbrügge (2), Jaanimaa (7), Schade (2), Zetterman (3/1), Hövels (2).

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