Kommentar zum TuS N-Lübbecke Ein erster Schritt

Dem Niveau der 1. Handball-Bundesliga hatte sich der TuS N-Lübbecke bereits angenähert, jetzt ist der Aufsteiger endgültig angekommen. Der erste Sieg sendet ein Signal an die Konkurrenz, dass mit dem TuS weiterhin zu rechnen ist. Und die Mannschaft hat sich selbst bewiesen, dass sie in dieser Spielklasse mitmischen kann.

Von Marc Schmedtlevin
Trainer Aaron Ziercke durfte mit seinem Team dieses Mal jubeln.
Trainer Aaron Ziercke durfte mit seinem Team dieses Mal jubeln. Foto: Oliver Schwabe

Vor allem nach der bitteren Pleite im Heimspiel gegen Gummersbach musste daran gezweifelt werden. Doch das Team um Trainer Aaron Ziercke zeigte nun eine starke Reaktion und holte sich endlich auch einmal die ganze Belohnung für eine ordentliche Leistung ab. Dies war in den knappen Spielen wie beispielsweise in Leipzig oder in Erlangen noch nicht der Fall. Dort wurden deutliche Führungen in der Schlussphase noch verspielt.

Konkurrenz ganz nahe

Der Sieg in Stuttgart ist ein Schritt auf einem langen Weg zum großen Gesamtziel Klassenverbleib zu werten. Doch ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht, dass der TuS mehreren Konkurrenten wieder ganz nahe ist. Viel mehr als die nun fünf gesammelten Punkte durften und konnten der jungen, unerfahrenen Mannschaft bei einem keinesfalls freundlichen Auftaktprogramm nicht zugetraut werden.

Jetzt fehlen nur die Erfolgserlebnisse in der eigenen Halle. Kommen diese noch hinzu, liegt der TuS im Soll.

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