Neele Angelbeck legt beim Preis der Zukunft sehr guten Auftritt hin
Bronze bei der Premiere

Warendorf/Stemwede (WB). Der steile Aufstieg geht weiter: Am vergangenen Wochenende wurde in Warendorf auf dem Gelände des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) der sogenannte Preis der Besten ausgetragen. Dabei landete Neele Angelbeck vom RuFV Wehdem-Oppendorf auf den Treppchen.

Donnerstag, 30.05.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 09:34 Uhr
Vor der Bronze-Skulptur von Halla, der Wunderstute von Hans Günter Winkler, freuen sich Antje Döhnert und Neele Angelbeck über ihre Schleifen beim Preis der Besten in Warendorf.

Bei diesem Wettbewerb trifft sich die Elite der jungen Pferdesportler in den Disziplinen Dressur, Springen und Voltigieren. Die neben den Deutschen Jugendmeisterschaften bedeutendste Nachwuchsveranstaltung in Deutschland bietet den Bundestrainern einen ersten Überblick  über den aktuellen Leistungsstand im Hinblick auf die bevorstehende Saison und die Europameisterschaften.

Im Zuge dieser Veranstaltung wird im Voltigieren auch der Preis der Zukunft vergeben. Hier darf jeder Landesverband ein junges Nachwuchstalent im Alter von zwölf bis 14 Jahren nominieren, das dann in einem Pflicht- und Kürdurchgang sein Können unter Beweis stellen darf.

Vom Landesverband Westfalen wurde in diesem Jahr Neele Angelbeck vom RuFV Wehdem-Oppendorf nominiert. Die 13-Jährige hat zu Beginn des Jahres mit dem Einzelvoltigieren begonnen und bereits auf den ersten beiden Qualifikationsturnieren gezeigt, was in ihr steckt.

Topplatzierungen bei Quali-Turnieren

Mit einem ersten und einem zweiten Platz konnte sie nicht nur die Richter, sondern auch den Disziplinbeirat von sich überzeugen und durfte sich am vergangenen Samstag auf die Reise zu ihrem ersten bundesweiten Wettkampf machen.

Mit dem Oppendorfer Verlasspferd »Hendrikx« und Longenführerin Antje Döhnert an ihrer Seite lief Neele Angelbeck zum Pflichtdurchgang ein, nach dem sie sich auf dem vierten Platz einsortierte. Am zweiten Wettkampftag stand für das Gespann dann die Kür auf dem Programm. Zur Musik des Disneyfilm »Findet Dori« zeigte Angelbeck eine fast fehlerfreie Darbietung. Nur in ihrer letzten statischen Übung rutschte sie mit dem Stützbein ab und konnte dadurch die Kür nicht mit dem geplantem Abgang beenden. Dennoch verbesserte sich das heimische Talent in der Gesamtwertung auf Platz drei und sicherte sich Bronze.

Durch ihre hervorragenden Leistungen ist Angelbeck bereits vor dem letzten Qualifikationsturnier für die Landesmeisterschaft der Junioren am 20. und 21. Juli in Brakel qualifiziert.

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