Fußball-Kreisliga A: Ehemaliger Drittligaspieler keht in seine Heimat zurück
Hammer: Hohnstedt wieder in Varl

Rahden (WB/gag). Zurück in die Heimat: Michael Hohnstedt (31), zuletzt in der Fußball-Regionalliga beim BSV Rehden unter Vertrag, wird in der kommenden Saison überraschend wieder das Trikot seines Stammvereins Union Varl tragen. Der A-Ligist hat damit einen echten Personal-Coup gelandet. »Der Gedanke, die Karriere in Varl zu beenden, ist schon sehr lange da. Natürlich ist es für mich ein besonderer Abschluss, mit meinen Freunden und teilweise Schulfreunden zu kicken«, sagt Michael Hohnstedt über den Hauptgrund für seine Rückkehr zu den Wurzeln. »Ich freue mich sehr auf coole Sonntage mit den Jungs in der Kreisliga A.«

Sonntag, 07.07.2019, 19:26 Uhr aktualisiert: 07.07.2019, 19:28 Uhr
Transfer-Coup: Michael Hohnstedt unterschreibt bei Union Varl, ­Trainer Florian Haase ist stolz.

2011 wechselte der Defensivspieler aus der Reserve von Arminia Bielefeld zum VfB Lübeck (2009 bis 2011). Weitere Stationen in der Karriere von Hohnstedt, der insgesamt auf 121 Viertliga- und 133 Drittliga-Einsätze kommt und fünf DFB-Pokalspiele bestritten hat, sind SF Lotte (2011-2013), VfL Osnabrück (2013-2017), erneut Lotte (2017/18) sowie BSV Rehden.

Co-Trainer beim BSV Rehden

Dem Regionalligisten bleibt der Wagenfelder als Co-Trainer weiter erhalten und will sich zudem im Jugendbereich engagieren. Um Punkte kickt Hohnstedt aber nun wieder mit A-Ligist Varl. »Wir ­freuen uns natürlich extrem, dass das geklappt hat. Ziel ist es, hier die erste Mannschaft für die Zukunft aufzustellen. Da hilft Micha in der jetzigen Phase mit seiner Erfahrung und seiner Art natürlich unglaublich viel«, sagt Trainer Florian Haase begeistert.

»Speziell die jungen Spieler werden sich eine Menge abschauen können. »Wir bekommen einen großartigen Fußballer, vor allem aber einen außergewöhnlichen Charakter dazu, der zu Union passt wie die Faust aufs Auge«, so Haase. »Micha hat den Kontakt zu seinen Freunden hier nie abreißen lassen. Umso stolzer sind wir jetzt, dass Michael seine Karriere nun bei uns ausklingen lässt«, sagt der Sportliche Leiter Mario Lange.

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