TuS SW revanchiert sich mit einem 27:25-Heimsieg gegen den HCE Bad Oeynhausen
Wehe: Abwehrbollwerk als Grundstein

Rahden (WB/mas). Mit dem dritten Sieg in Folge behält der TuS SW Wehe den dritten Platz weiterhin im Blick. Gegen den HCE Bad Oeynhausen gelang beim 27:25 (11:11) die Revanche für die Klatsche im Hinspiel.

Montag, 01.04.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 16:54 Uhr
Christian Sprado hat seine Freiheiten über Außen genutzt und fünf Tore gegen HCE-Torhüter Dennis Specht erzielt. Foto: Schmedtlevin

Vor allem auf die Abwehr konnten sich die Gastgeber bis in die Schlussphase hinein verlassen. Der HCE-Angriff um Christaki Kolios biss sich an der beweglichen und robusten Deckung die Zähne aus. »Das war wirklich top«, lobte Trainer Dennis Pape, der allerdings auch Probleme im Angriff sah. In einigen Situationen fanden die Weher nicht ihren Spielfluss, suchten dann zu früh den Abschluss und scheiterten am gewohnt guten Torhüter Dennis Specht. Die logische Folge waren wenige Treffer auf beiden Seiten. 3:1 hieß es nach zehn Minuten, beim 5:5 (18.) glichen die Gäste aus.

Jeder Angriff zieht Zeitstrafe

In der Schlussphase der ersten Hälfte wurde es deutlich hitziger. Vor allem die Gäste waren mit den Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden. Gefühlt bei jedem Weher Angriff gab es eine Zeitstrafe. Aus der Überzahl machte der TuS aber zu wenig, ging mit einem Remis in die Pause.

Nach dem Wechsel erwischte Wehe den deutlich besseren Start, zog direkt auf 14:11 (34.) davon. Diesen Vorsprung brachten die Hausherren ins Ziel. Im Angriff bewahrten die Schwarz-Weißen nun mehr Ruhe, warteten auf die passenden Chancen und spielten auch die Überzahl besser aus. Die Belohnung war die Vorentscheidung beim 26:20 (55.). Danach kassierte der TuS zwar noch einige einfache Tore, der Sieg geriet aber nicht in Gefahr.

TuS SW Wehe: Giese, Hartlage – Hodde, Knost (1), Lohmeier (1), Sprado (5), Thielemann (3), Klostermann (3), Hensel, Clemens (3), Bruhn (8/6), Depenbrock, Ihlenfeld (2), Schwacke (1)

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