Handball: Ohne VIP-Raum darf Minden nicht in Minden spielen
Die Politik soll GWD vor der „Versenkung“ retten

Minden. -

Der Plan stand fest: GWD Minden hat die berechtigte Hoffnung, zur kommenden Saison in die Kampa-Halle zurückzukehren. Denn für weniger als 200.000 Euro wird die 50 Jahre alte Heimspielstätte des Handball-Bundesligisten für den Interimsbetrieb flott gemacht und in wenigen Wochen öffnen. Doch es hakt an einer Stelle: Ein VIP-Raum fehlt. Der ist allerdings erforderlich, um die Lizenz von der Handball-Bundesliga (HBL) zu erhalten. Von Astrid Plaßhenrich
Freitag, 09.04.2021, 09:21 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.04.2021, 09:21 Uhr
GWD-Geschäftsführer Markus Kalusche erhöht den Druck auf die Politik. Foto: Ingo Notz
Deshalb geht Markus Kalusche in die Offensive. Der kaufmännische Geschäftsführer von GWD Minden hat einen Antrag gestellt, in dem die Stadt Minden die Kosten für ein temporär aufgestelltes VIP-Zelt übernehmen soll. Die taxiert Kalusche zwischen 200.000 und 225.000 Euro. Neben Mindens Bürgermeister Michael Jäcke (SPD) erhielten den Antrag auch Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) sowie alle Fraktionsvorsitzenden des Kreistags und des Stadtrats. Darin erklärt Markus Kalusche, dass eine Rückkehr in die Kampa-Halle ausgeschlossen sei, wenn es keinen VIP-Raum gibt.
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