Handball-Kreispokal: Beide Trophäen gehen an LIT Tribe Germania Altkreis-Teams vorzeitig ausgeschieden

Lübbecke (WB). Als es am Sonntag in Möllbergen um die Handball-Kreispokale ging, waren die Altkreis-Teams nicht mehr dabei.

Von Hans Peter Tipp
Michael Sundermeier musste sich mit dem TuS Gehlenbeck dem Favoriten aus Oberlübbe in dessen Halle geschlagen geben.
Michael Sundermeier musste sich mit dem TuS Gehlenbeck dem Favoriten aus Oberlübbe in dessen Halle geschlagen geben. Foto: Ingo Notz

Für die Verbands- und Landesligisten aus Hüllhorst, Wehe, Nettelstedt und Gehlenbeck war am langen Pokalwochenende ebenso in der in der Hauptrunde Schluss wie für die Bezirksligafrauen der SG Häver-Lübbecke. Die Pokale gingen an die Verbandsliga-Männer und -Frauen von LIT Tribe. Zum zweiten Mal wurde der K.o.-Wettbewerb auf Kreisebene in kompakter Form absolviert. Pokalspielleiter Friedhelm Krietemeyer zog anschießend zufrieden sein Fazit: „Diese Auflage hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Akzeptanz wird größer, das Niveau war gut. Alle Mannschaften haben ums Weiterkommen gekämpft. Die Trainer sehen den Pokal als eine gute Testmöglichkeit vor dem Rückrundenstart.“

Dem konnte sich Benjamin Grohmann nur anschließen: „Das war eine kurze und gute Vorbereitung auf die Rückrunde“, sagte der Trainer des Weher Frauen. Das unterstrich Sebastian Redeker vom Männer-Verbandsligisten HSG Hüllhorst: „Eine schöne Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen.“ Björn Blomenkamp, Trainer des Frauen-Verbandsligisten aus Hüllhorst, stimmt zu und meinte zudem: „Der Termin ist dieses Jahr leider etwas unglücklich in die Ferien gefallen.“

Er war am Freitagabend nach Wehe mit einem gemischten Team aus erster und zweiter Vertretung angereist. „Einige Spielerinnen waren noch im Urlaub. Andere, die angeschlagen sind, haben wir geschont“, berichtete Blomenkamp, dessen Auswahl gleich zum Auftakt mit 7:13 den Gastgeberinnen aus Wehe unterlag.

„Das hätte nicht sein müssen. Wir haben zu viele Fehler gemacht“, bilanzierte der Hüllhorster. Sein Weher Kollege Grohmann war naturgemäß zufrieden: „Wir haben gut gespielt.“ Anschließenden erfüllten beide Teams ihre Pflicht. Möllbergen war zu stark, gegen den SV Warmsen sprangen deutliche Siege heraus.

Einen Achtungserfolg landete Frauen-Landesligist TuS Nettelstedt in der Gruppe 2 mit einem 15:15 gegen den TuS Möllbergen. Weg. Wegen des vorangegangen 9:19 gegen Hahlen reichte es dennoch nicht zum Weiterkommen.

Bei den Männern musste sich Verbandsligist HSG Hüllhorst im „Endspiel“ der Gruppe 1 dem Klassenrivalen LIT Tribe 2 mit 7:13 beugen. Trainer Redeker fand das nicht ärgerlich, auch weil einige Urlauber fehlten: „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft vollkommen zufrieden. Die Siege, die wir einfahren mussten, haben wir eingefahren, und die Niederlage war nicht schlimm. Wir sind zufrieden nach Hause gefahren.“

Beim Landesligisten aus Wehe konnten Niklas Spreen und Thorben Knost nach langen Verletzungspausen wieder etwas Spielpraxis sammeln konnten. Am Ende sprang nur ein Sieg gegen Meißen heraus. Gegen Möllbergen und Bad Oeynhausen gab es Niederlagen. Dennoch befand Trainer Pape: „Wir haben uns gut verkauft.“ Das war eine Woche vor dem großen Weher Handball-Wochenende mit dem Ligaspiel am Freitag um 20.30 Uhr gegen Altenhagen-Heepen 2 und dem Jubiläumsgastspiel des Zweitligisten TuS N-Lübbecke am Samstag (18 Uhr) ebenso wichtig wie die Tatsache, dass sich niemand im Pokal verletzt hatte.

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