A-Jugend-Bundesliga: JSG NSM-Nettelstedt präsentiert sich am Sonntag mit dem Terra-Jugendcup den Fans Bittere Ausfälle kaum zu kompensieren

Nettelstedt (WB). Sich den eigenen Fans gut präsentieren und in der neuen Spielzeit eine ordentliche Rolle spielen, das sind die Ziele, die sich die A-Jugend der JSG NSM-Nettelstedt für die zweite Auflage des Terra-Jugendcups und die folgende Saison in der Bundesliga gesteckt hat.

Die Bundesliga-A-Jugend der JSG NSM-Nettelstedt: (hinten von links) medizinische Betreuerin Brigitte Horstmann, Betreuer »Akki« Mengershausen, Hartmut Schmidt, Dr. Heinz Schumacher, Bence Lugosi, Niklas Spreen, Maurice Schirge, Finn Wiebe, Axel Pohnke, Trainer Michael Jankowski, Finn Ronning, Torwarttrainer Sascha Grote,Christoph Pohl, (vorne)  Vincent Steinhauer, Kim Bönsch, David Jeske, Simon Strakeljahn, Jan Wesemann, Calvin Born, Jonathan Hunke, Nico Kruse, Paul Freier, Patrick Balke, Marvin Vieregge. Es fehlen Dr. Udo Heuberger, Athletiktrainer Pascal Kramer Physiotherapeut Martin Spitmann und Torwarttrainer Martin Kussmann.
Die Bundesliga-A-Jugend der JSG NSM-Nettelstedt: (hinten von links) medizinische Betreuerin Brigitte Horstmann, Betreuer »Akki« Mengershausen, Hartmut Schmidt, Dr. Heinz Schumacher, Bence Lugosi, Niklas Spreen, Maurice Schirge, Finn Wiebe, Axel Pohnke, Trainer Michael Jankowski, Finn Ronning, Torwarttrainer Sascha Grote,Christoph Pohl, (vorne) Vincent Steinhauer, Kim Bönsch, David Jeske, Simon Strakeljahn, Jan Wesemann, Calvin Born, Jonathan Hunke, Nico Kruse, Paul Freier, Patrick Balke, Marvin Vieregge. Es fehlen Dr. Udo Heuberger, Athletiktrainer Pascal Kramer Physiotherapeut Martin Spitmann und Torwarttrainer Martin Kussmann.

In der Stadt- und der Kreissporthalle dreht sich am Sonntag alles um erstklassigen Nachwuchshandball. Zum zweiten Mal richtet die heimische JSG NSM-Nettelstedt dieses hochklassige Vorbereitungsturnier hat. Spielten bei der Premiere vor zwei Jahren noch Oberligisten mit, so besteht das Teilnehmerfeld diesmal ausschließlich aus Bundesligisten – größtenteils sogar direkten Konkurrenten der Jankowski-Schützlinge in der bevorstehenden Meisterschaftsrunde.

GWD Minden leider nicht bei Turnier dabei

Von den elf Mitstreitern der Staffel West werden mit ART Düsseldorf, dem TSV Bayer Dormagen, der HSG Handball Lemgo, dem Bergischen HC und dem HVE Villigst/Ergste gleich fünf dabei sein. »Leider hat es erneut nicht geklappt, dass Nachbar GWD Minden dabei ist«, bedauert Michael Jankowski. Vor zwei Jahren hatten die Grün-Weißen ihre Zusage schon für ein anderes Turnier gegeben, diesmal kommen einige Spieler erst am Sonntag aus Barcelona zurück.

Die Qualität des Teilnehmerfeldes hat sich dadurch aber nicht verringert. Mit der HSG Wetzlar kommt der letztjähriger Vizemeister nach Lübbecke. Zudem freut man sich, dass Teams mit sehr langer Anfahrt wie die HSG Hanau (Trainer ist 78er Weltmeister Claus Hormel) und die HSG Hochheim Wicker dabei sind, erklärt Nachwuchskoordinator Stefan Kruse. Außerdem kommt noch Eintracht Hildesheim.

Gespielt wird am Sonntag ab 9.30 Uhr in zwei Gruppen. Für jeweils vier der fünf Teams geht es in den Viertelfinals weiter. Als Turnierfavoriten sieht JSG-Trainer Jankowski den TSV Bayer Dormagen und die HSG Wetzlar. Neben den Preisgeldern für die Plätze eins bis vier werden sowohl der beste Spieler, beste Torschütze und beste Torwart mit Sachpreisen belohnt.

Entwicklung ist das wichtigste

An einer Platzierung will Michael Jankowski die kommende Bundesligasaison nicht. »Für uns steht im Vordergrund, dass wir die jungen Burschen einen Schritt weiter bringen. Ihre Entwicklung ist für uns das wichtigste. Wir wollen die Anschlussförderung ausbauen, um mehr talentierte Spieler an den TuS N-Lübbecke und LiT Handball NSM heranzuführen.«

Die Bundesliga West schätzt der JSG-Coach als bärenstark und sehr viel ausgeglichener, als in der Vorsaison, ein. Mit der MT Melsungen und dem VfL Gummersbach seien zwei richtig starke Gegner hinzugekommen. »Die Spitze ist sehr ausgeglichen.« Als Favoriten auf einen der ersten zwei Plätze, die zum Erreichen des DM-Viertelfinals berechtigen, schätzt der Trainer der JSG NSM-Nettelstedt vier Teams ein: Bayer Dormagen, TuSEM Essen, den VfL Gummersbach – und Nachbar GWD Minden.

Minden wieder vorn dabei

»Bei den Grün-Weißen wird viel davon abhängen, ob sie ihre Stützen verstärkt in der Drittligamannschaft spielen lassen müssen. Dann könnte es angesichts der Klasse der anderen an der Spitze eng werden. Ansonsten sehe ich Minden wieder ganz vorn dabei.«

Mit Blick auf seine eigene Mannschaft hadert Michael Jankowski mit der Gesundheit. Gleich drei Stützen seiner Stammsieben stehen ihm nicht zur Verfügung. Am schlimmsten erwischt hat es seinen stärksten Spieler. Paul Freier war erst vor der Saison aus Lemgo gekommen, als bei ihm in den Sommerferien eine Herzmuskelentzündung auftrat. »Er fällt mindestens bis ins Frühjahr aus«, so Jankowski. Lange wird der heimische Bundesligist auch auf einen weiteren Neuzugang verzichten müssen.

Maurice Schirge kam von GWD. Er erlitt einen Muskelriss im Oberschenkel. »Bei ihm kann man darüber nachdenken, ob er im November das Training wieder aufnimmt. Wann er dann bei 100 Prozent, bleibt abzuwarten. Mit ihm fehlt uns natürlich ein wichtiger Linkshänder.« Dritter Ausfall ist Nico Kruse. Der aus der eigenen B-Jugend gekommene Linksaußen fehlt nach einer Mandelentzündung bereits seit drei Wochen. »Ich hoffe, er kommt bald wieder.«

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