28-jähriger Abräumer wechselt im Sommer von der SVEW zu den „Kleeblättern“ Abräumer: TuS Tengern holt Maxi Appels

Hüllhorst (WB). Ein guter Bekannter aus der heimischen Fußballregion verstärkt bald den TuS Tengern: Der Westfalenligist hat sich für die kommende Saison die Dienste von Maximilian Appels gesichert. Der 28-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Landesligisten SV Eidinghausen-Werste zu den „Kleeblättern“.

Von Alexander Grohmann
Unangenehmer Gegenspieler: Maxi Appels (links) räumt bald für den TuS Tengern auf. Bei der SV Eidinghausen-Werste gehörte der Gohfelder in der Regel zum Stammpersonal.
Unangenehmer Gegenspieler: Maxi Appels (links) räumt bald für den TuS Tengern auf. Bei der SV Eidinghausen-Werste gehörte der Gohfelder in der Regel zum Stammpersonal. Foto: Weyand

„Maxi war immer ein unangenehmer Gegenspieler. Er wird uns als klassischer Abräumer gut tun“, sagt Tengerns sportlicher Leiter Christian Meyer. Der Vorteil von Appels: Der Routinier ist flexibel einsetzbar. Bei der SVEW half der robuste Rechtsfuß in den vergangenen Jahren auch häufig mal in der Viererkette aus. „Ich sehe ihn aber mehr im defensiven Mittelfeld“, sagt Meyer, dem Appels schon aufgefallen war, als der gebürtige Mindener noch in der A-Jugend von Preußen Espelkamp kickte.

Schon als A-Jugendlicher war Appels im Fokus von „Klappi“

Auf der Suche nach Verstärkungen für Tengerns Reserve, die er damals selbst in der Bezirksliga coachte, schaute sich „Klappi“ auch im höherklassigen heimischen Nachwuchsbereich um. Appels blieb allerdings zunächst bei den Preußen, ehe er 2014 seinem früheren Jugendcoach Jörg Rodewald zur SVEW folgte. Nach sechs Jahren und vielen Duellen mit dem TuS Tengern schließt sich Appels im Sommer nun selbst den “Kleeblättern“ an. „Er wohnt mittlerweile in Gohfeld und hat es nicht weit nach Tengern“, nennt Meyer einen weiteren Vorteil.

In der Jugend beim BVB und Hannover 96

Als Jugendlicher verfolgte Maxi Appels andere Ziele: Das Talent spielte bei Borussia Dortmund (C-Jugend) und Hannover 96 (B-Jugend), ehe er in der A-Jugend dann die Preußen verstärkte. Nach sechs Jahren in Werste sah Appels jetzt die Zeit für eine Luftveränderung gekommen, zumal bei der SVEW gerade ein „Ausverkauf“ vonstatten geht. Nach viel Theater in den vergangenen Jahren haben zahlreiche Leistungsträger ihren Abschied angekündigt, neben Appels auch Torhüter Axel Benus und die beiden Eckert-Brüder. Die Mannschaft bricht auseinander.

Ausverkauf bei der SV Eidinghausen-Werste

Dem TuS Tengern kann es nur recht sein. Das Westfalenliga-Schlusslicht bekommt mit Maxi Appels einen gestandenen Spieler dazu. Nach Sinar Nahmet von ­TuRa Löhne und Okan Sakarya (Türk Gücü Espelkamp) ist es schon der dritte Neuzugang, den Meyer an Land ziehen konnte. „ In der Innenverteidigung wird sich in Kürze auch noch etwas tun“, so der Sportliche Leiter. Mit Jan Stühmeier (Preußen Espelkamp) und Bjarne Adick (RW Maaslinghen) verliert der TuS hier bekanntlich gleich zwei Spieler.

Zum Thema Saisonfortsetzung hat „Klappi“ ebenfalls eine klare Meinung: „Ich glaube nicht, dass diese Serie noch zu Ende gespielt werden kann. In anderen Sportarten sind ja jetzt schon Entscheidungen in dieser Hinsicht gefallen“, vermutet er in der Corona-Krise einen baldigen Schlussstrich durch den Verband.

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