Fußball: Der 73 Jahre alte Gerd Stein soll den A-Ligisten aus Holsen wieder in die Spur bringen
Trainer-Urgestein kehrt zurück

Holsen (WB). Er ist wieder da: Mit dem Lübbecker Gerd Stein kehrt einer der erfahrensten Fußballtrainer des Kreises auf die Trainerbank zurück. Kurz vor dem Start in die Rückrunde der Kreisliga A hat sich das Tabellenschlusslicht Holsener SV die Dienste des 73 Jahre alten Trainers aus Leidenschaft gesichert.

Donnerstag, 05.03.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 18:30 Uhr
Seine Erfahrung ist beim Holsener SV gefragt: Trainer Gerd Stein. Foto: Hans Peter Tipp

Nachdem Aufstiegscoach Klaus Rührup und in der Winterpause dessen Nachfolger Detlef Niedergriese ihre Posten geräumt hatte, soll nun Stein dem Aufsteiger jene Impulse vermitteln, um den direkten Wiederabstieg doch noch zu verhindern.

„Ich bin nicht vor Freude in die Luft gesprungen, als die Anfrage kam. Aber ich fühle mich der Sache gewachsen, und wie jeder weiß, liegt mir Fußball ja schon mein ganzes Leben am Herzen“, sagte Stein. Beim Haddenhauser SV hatte er seine Trainerlaufbahn im Sommer 2018 aus privaten Gründen eigentlich bereits beendet. Zuvor hatte Stein neun Jahre den SV Hüllhorst-Oberbauerschaft trainiert und den Verein 2003 in die Bezirksliga geführt.

Wenn eine Mannschaft in einer Saison drei Trainer braucht, dann stimmt so manches nicht.

Gerd Stein, neuer Trainer des Holsener SV

Später war er auch ein Jahr für den TuS Nettelstedt tätig. Beim HSV erwartet Stein jetzt eine echte Herausforderung. „Ich weiß um die Tabellensituation, und wenn eine Mannschaft in einer Saison drei Trainer braucht, dann stimmt so manches nicht“, sagte Stein: „Die meisten haben uns schon abgeschrieben. Aber ich scheue mich nicht davor, die Arbeit aufzunehmen, und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt. Der Klassenerhalt ist ein schönes Ziel, aber wichtiger für den Verein ist erst einmal wieder eine positive Außendarstellung: ordentliche Trainingsbeteiligung, ordentliche Einstellung und ordentliche Leistungen. Wir wollen zeigen, dass wir als Mannschaft funktionieren.“

Stein baut dabei auch auf die Vorbildwirkung der HSV-Leistungsträger Björn Stremming, Manuel Kottmeier, Ozan Tekin und Torwart Kim-Patrick Ernstmeier. Stein: „Gemeinsam wollen wir die Mannschaft wieder auf Kurs bringen.“ Die erste Gelegenheit dazu bietet sich an diesem Sonntag beim Isenstedter SC – sofern das Wetter mitspielt.

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