Der Schuster-Cup in Hüllhorst ist mit drei Westfalenligisten und drei Landesligisten stark besetzt Das Beste vom Besten

Hüllhorst (WB). Fußballerisches vom Feinsten, knackig und kompakt präsentiert: Das ist seit Jahren das Erfolgsrezept beim Schuster-Cup des SV Hüllhorst-Oberbauerschaft. Und so trifft sich am ersten Sonntag des Jahres in der Sporthalle Hüllhorst auch dieses Mal wieder (fast) alles zum Budenzauber, was im heimischen Amateurfußball Rang und Namen hat. Mit dem FSP Turbo Minden ist erstmals ein Futsal-Team dabei.

Von Hans Peter Tipp
Siegerehrung 2019 (v. l.): Lothar Schlüter und Hans-Jürgen Fiebig mit Bennett Heine (damals Rödinghausen II, jetzt Espelkamp).
Siegerehrung 2019 (v. l.): Lothar Schlüter und Hans-Jürgen Fiebig mit Bennett Heine (damals Rödinghausen II, jetzt Espelkamp). Foto: Marc Schmedtlevin

„Mit drei Westfalenligisten und drei Landesligisten ist unser Turnier erneut richtig stark besetzt. Mehr geht kaum“, freut sich Hans-Jürgen Fiebig, der erste stellvertretende Vorsitzende der Hüllhorster, über die ungebrochene Beliebtheit der Veranstaltung. Als Titelverteidiger geht die U23 des SV Rödinghausen ins Rennen. Der aktuelle Westfalenligadritte bekommt es von 13.30 Uhr an in seiner Vorrundengruppe mit dem Ligarivalen SC Herford, Landesliga-Spitzenreiter Preußen Espelkamp und dem größtmöglichen Turnieraußenseiter FC Lübbecke zu tun. Der B-Ligist mit Spielertrainer Roland Brandt ist als Nachrücker des Nachrückers dabei.

Tengern II und Vehlage haben auf ihre Teilnahme verzichtet

Eigentlich hatte sich der TuS Tengern II beim Altkreis-Hallenmasters als achtes Team für das Turnier qualifiziert. Da der Bezirksligist wegen Terminproblemen aber absagen musste und Masters-Finalist SC BW Vehlage ebenfalls verzichtete, kamen die Lübbecker als Gewinner des kleinen Masters-Finales (5:4 nach Siebenmeterschießen gegen den TuS Gehlenbeck) in den Genuss, beim landläufig als Landesligaturnier bezeichneten Schuster-Cup Farbe bekennen zu dürfen.

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Die Teilnahme ist eine schöne Sache, die sich meine Spieler auf jeden Fall verdient haben, auch wenn sie letztendlich durch die Absagen mit etwas Glück zustande gekommen ist.

Roland Brandt (Spielertrainer FC Lübbecke)

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„Die Teilnahme ist eine schöne Sache, die sich meine Spieler auf jeden Fall verdient haben, auch wenn sie letztendlich durch die Absagen mit etwas Glück zustande gekommen ist“, sagt der aus dem Hunsrück stammende Brandt, ein früherer Oberligaspieler, der in jüngeren Jahren lange für Hassia Bingen, TuS Montabaur und den TuS Argenthal auflief. Seit ziemlich genau einem Jahr ist der heute 46-Jährige als Spielertrainer beim FC Lübbecke tätig. Sein junges Team mischt in dieser Saison in der B-Liga munter mit. Nach Rang sechs in der Vorsaison belegt der FCL jetzt nach der Winterpause den zweiten Tabellenplatz. In Hüllhorst will sich der Außenseiter in erster Linie ordentlich präsentieren. Brandt: „So richtig viel vornehmen kann man sich bei dieser guten Turnierbesetzung ganz bestimmt nichts. Meine Jungs sollen Spaß haben und lernen. Wichtig ist, dass sich keiner von ihnen verletzt.“ Der Lübbecker Trainer setzt auf seine eingespielte Hallenformation, größere Veränderungen sind nicht geplant. „Bei uns haben bislang alle ihre Stärken gezeigt. Diejenigen, die mehr vom Kämpferischen kommen, haben sich als gute Hallenspieler erwiesen, und die, die mehr das Technische bevorzugen, haben auch das gezeigt. Wir haben eine richtig gute Mischung“, ist Brandt überzeugt.

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Wir wollen uns in Hüllhorst von unserer besten Seite präsentieren und natürlich auch ein bisschen Werbung für den Futsal-Sport und den Futsal-Club in Minden machen.

Faton Jefkaj (Trainer FSV Turbo Minden)

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Auch in der anderen Vorrundengruppe gibt es neben den arrivierten Teams des TuS Tengern, RW Maaslingen und VfL Holsen mit dem FSV Turbo Minden einen kleinen Außenseiter. Die Futsal­experten aus der Weserstadt haben im vergangenen Jahr als Gewinner des Neujahrsturniers in Hausberge gezeigt, dass sie sich durchaus auch im traditionellen Hallenfußball zuhause fühlen. „Unser Riesendank gilt aber dem Veranstalter für diese Einladung“, sagt FSP-Trainer Faton Jefkaj, der seit drei Jahren im Futsal, der internationalen Variante des Hallenfußballs, aktiv ist: „Wir wollen uns in Hüllhorst von unserer besten Seite präsentieren und natürlich auch ein bisschen Werbung für den Futsal-Sport und den Futsal-Club in Minden machen.“ Da die Turbos, die in der zweiten Futsal-Liga spielen und 2019 den Westdeutschen Pokal gewonnen haben, an diesem Sonntag zeitgleich ihren Pokal in Hausberge verteidigen wollen, muss Jefkaj seinen Kader für beide Turniere teilen. „Das ist aber gar kein Problem“, sagt Turbo-Trainer Jefkaj. Die Favoriten seien in Hüllhorst sicherlich die anderen Teams, „aber wir nehmen gerne alles mit, was wir mitnehmen können.“

Der Zeitplan:

Wann: Sonntag, 5. Januar

Wo: Sporthalle Hüllhorst

Veranstalter: SV Hüllhorst-Oberbauerschaft

Gruppe 1: TuS Tengern, RW Maaslingen, VfL Holsen, FSP Turbo Minden

Gruppe 2: SV Rödinghausen U23 (Titelverteidiger), SC Herford, FC Preußen Espelkamp, FC Lübbecke

Vorrunde: 13.30 Uhr: Tengern - Maaslingen, 13.45 Uhr: Holsen - Minden, 14 Uhr: Rödinghausen - Herford, 14.15 Uhr: Espelkamp - Lübbecke, 14.30 Uhr: Tengern - Holsen, 14.45 Uhr: Maaslingen - Minden, 15 Uhr: Rödinghausen - Espelkamp, 15.15 Uhr: Herford - Lübbecke, 15.30 Uhr: Tengern - Minden, 15.45 Uhr: Maaslingen - Holsen, 16 Uhr: Rödinghausen - Lübbecke, 16.15 Uhr: Herford - Espelkamp

Endrunde: 16.45 Uhr: 1. Halbfinale, 17 Uhr: 2. Halbfinale, 17.15 Uhr: Spiel um Platz drei, 17.30 Uhr: Endspiel

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