Kreis- und Bezirksligisten geben sich beim ersten Hallenturnier der Saison treffsicher
177 Tore in 30 Spielen

Hüllhorst (WB). Wenn sich die Kreisligisten in der Halle treffen, ist nicht zwingend mit großer Fußballkunst zu rechnen. Anders bei der Vorrunde des Hallen-Masters beim SV Hüllhorst-Oberbauerschaft. 15 Mannschaften (überwiegend Kreisliga A und Kreisliga B) haben sich am Sonntag die Ehre gegeben und es nicht weniger als 177 Mal in der Bude klingeln lassen.

Dienstag, 17.12.2019, 11:44 Uhr aktualisiert: 17.12.2019, 11:46 Uhr
Das Spiel zwischen FC Lübbecke und BSC Blasheim endet 3:3-Unentschieden. Lübbecke spielt in der Endrunde. Blasheim ist raus. Foto: Pollex
Die Qualifikanten

FC Lübbecke (Sieger Gruppe 1), BW Vehlage (Zweiter Gruppe 1), TuS Gehlenbeck (Sieger Gruppe 2), SV Börninghausen (Zweiter Gruppe 2), SuS Holzhausen (Sieger Gruppe 3, TuSpo Rahden (Zweiter Gruppe 3). Zudem qualifizierten sich der TuS Levern sowie der TuS Tengern II als die beiden besten Gruppendritten für die Endrunde am Sonntag.

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„Das war endlich mal wieder ein richtiger Budenzauber“, sagt Mitorganisator Thomas Will. Nicht eine Nullnummer wurde den Zuschauern bei den 30 Vorrundenspielen geboten. Die Ballermänner des Tages waren die Tabellenzweiten der Kreisliga A. 17 Tore gelang dem FC Lübbecke in seinen Begegnungen gegen SV Hüllhorst-Oberbauerschaft (6:0), TuS Levern (4:2), BW Vehlage (4:3) und BSC Blasheim (3:3). Am meisten einstecken musste der Gastgebende Verein SV Hüllhorst-Oberbauerschaft. 25 Gegentreffer musste der Verein aus der Kreisliga B in vier Partien hinnehmen – einsamer Negativrekord der Vorrunde.

Tengern II mit Problemen in der Vorrunde

Jeweils unbeschadet durch ihre Vorrundengruppe kamen der FC Lübbecke und Ligakonkurrent TuS Gehlenbeck (drei Siege, ein Unentschieden). Mit SC BW Vehlage und TuS Tengern II spielten zwei Mannschaften aus der Bezirksliga mit, wobei die Fußballer aus Vehlage noch bis kurz vor Beginn der Hallen-Masters zu einem Nachholspiel in der Liga in Petershagen hätten antreten müssen.

Das Spiel wurde jedoch kurzfristig abgesagt. Während sich BW Vehlage in der ersten Gruppe als Tabellenzweiter für die Endrunde qualifizierte, mühten sich die Kicker des TuS Tengern sichtlich in der Halle zum Weiterkommen. Als einer der beiden besten Tabellendritten schafften es die Grün-Weißen in die Endrunde – mit der Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen.

Während sich die ersten Mannschaften am Sonntag gegenseitig abschossen, rappelte es beim Hallen-Cup am Samstag 138 Mal in der Kiste. Traditionell spielen beim Hallen-Cup die zweiten Mannschaften ihrer eigene inoffizielle Hallenmeisterschaft aus. Besonderheit war, dass lediglich die Gruppenersten sowie der beste Gruppenzweite sich für die anstehende Endrunde qualifizierten. Als Sieger gingen BSC Blasheim II (vier Siege), TuS Gehlenbeck (vier Siege), TuRa Espelkamp II (drei Siege) sowie OTSV Preußisch Oldendorf (zwei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) hervor.

Die Endrunde wird am kommenden Wochenende (21./22. Dezember) in der Sporthalle Hüllhorst ausgetragen.

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