HSG Hüllhorst gewinnt 23:21 gegen FC Vorwärts Wettringen
Spitzenteam die Punkte geklaut

Hüllhorst (WB/lmr). Diese zwei Punkte waren längst nicht eingeplant. Die HSG Hüllhorst besiegte im Heimspiel den vorherigen Tabellenzweiten aus Wettringen mit 23:21 (9:12) und kämpfte sich dabei nach einem Vier-Tore-Rückstand wieder ins Spiel zurück.

Montag, 09.12.2019, 12:27 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 12:30 Uhr
HSG-Trainer Björn Blomenkamp (rechts) hat ein engagiertes Spiel seiner Mannschaft gegen FC Vorwärts Wettringen gesehen. Foto: Schmedtlevin

„Der Anfang lief für uns wie erhofft“, sagte HSG-Trainer Björn Blomenkamp. Seine Spielerinnen hätten die Gäste ins Positionsspiel gezwungen und somit oftmals die Fahrt aus dem temporeichen Spiel der Frauen aus Wettringen genommen.

So gestalteten die Hüllhorsterinnen das Spiel bis zur 20. Minute ausgeglichen, bevor Wettringen die stärkste Phase im eigenen Spiel erwischte. Aus einem 6:6 (20. Minute) erarbeiteten sich die Gäste eine 10:6-Führung. „Anschließend haben wir wieder ins Spiel gefunden und konnten den Rückstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore minimieren“, sagte Björn Blomenkamp.

In der 44. Minute glichen die HSG-Frauen aus (16:16) und gingen wenige Sekunden später sogar erstmalig in Führung. „Wettringen ist immer wieder rangekommen“, berichtete der HSG-Trainer. Doch die Abwehr habe den Angriffen standgehalten.

„Heute haben wir gezeigt, dass es auch anders geht“

„So ein Sieg geht runter wie Öl“, sagte Blomenkamp sichtlich zufrieden. Gegen Steinhagen und Petershagen/Lahde habe sein Team zuletzt immer wieder den Sieg in den letzten Minuten aus der Hand geben müssen. „Heute haben wir gezeigt, dass es auch anders geht und wir auch ein Team von oben schlagen können“, sagte Blomenkamp.

Am kommenden Wochenende wartet erneut ein Gegner aus dem oberen Tabellendrittel auf die HSG-Frauen. In Bielefeld geht es gegen die Frauen des neuen Tabellenzweiten TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck. „Das wird nochmal ein schweres Spiel vor der Winterpause“, sagte Björn Blomenkamp.

Aber seine Mannschaft habe auch in diesem Spiel nichts zu verlieren. „Wir werden befreit aufspielen. Und wer weiß, vielleicht ärgern wir auch am kommenden Wochenende wieder ein Spitzenteam“, meinte der Trainer des Tabellensechsten.

HSG Hüllhorst: Meyer; Horstmann – Lehmann, Selle, Rahmöller, Redeker (8), Böhne (8), Zelle (4), Hülsmeier (1), Mohr (1), Dannemann (1), Bruhe.

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