Fußball-Bezirksliga: Preußen Espelkamp II suspendiert Torwart. Vehlage sucht Fänger
Keeper-Karussell sucht neue Mitfahrer

Altkreis Lübbecke (WB). Zwei strahlende Trainer, zwei bediente: Nach dem letzten Derby-Wochenende der Hinrunde sind der TuS Dielingen und der SC Vehlage obenauf. Rückschläge verarbeiten muss neben dem TuS Tengern vor allem der FC Preußen Espelkamp – und nicht nur Rückschläge...

Dienstag, 06.10.2020, 13:00 Uhr aktualisiert: 06.10.2020, 13:04 Uhr
Vehlages Keeper Thorsten Korejtek kämpft mit Rückenproblemen. Foto: Ingo Notz

Wiederholte Dispute auf dem Platz, eine Spielwertung wegen nicht einsatzberechtigter Aktuere, nun das Bekanntwerden einer „Kabinen-Watsch’n“: Beim FC Preußen Espelkamp II könnte es derzeit besser laufen. Sichtbares Zeichen, dass die vergangenen Wochen an der Substanz und auch an den Nerven gezehrt haben, ist das derzeitige Fehlen des Co-Trainers und Ersatztorhüters: Mahmut Salin war beim Heimspiel nicht im Stadion. Hintergrund: Der Reservekeeper und Co-Trainer der Preußen-Reserve ist derzeit suspendiert. Nach der Derbypleite gegen Tengern II soll Salin in der Kabine nicht nur verbal mit vor allem zwei Mitspielern aneinandergeraten sein – sondern sich auch eine Tätlichkeit geleistet haben. „Sehr unglücklich“ bewertete der Sportliche Leiter Tim Daseking die Umstände und stellte gleich fest, dass sich Salin bereits entschuldigt habe. Seine Suspendierung sei daher auch als „eine begrenzte Auszeit“ zu verstehen. Tim Daseking zeigt Salin aber auch klar seine Perspektiven beim FC Preußen auf: „Wenn er spielen will, wird es hier schwierig, ich hoffe aber, dass er uns nicht verlässt“, stellt sich Daseking hinter Marcel Feder als Nummer eins, öffnet aber auch alle Türen für Salin. Damit ist Daseking allerdings nicht allein: Dem Kreisligisten Türk Gücü Espelkamp wird ein starkes Interesse an der Verpflichtung des erfahrenen Keepers nachgesagt, zudem wurde Preußens bisheriger Ersatzkeeper auch beim Ligakonkurrenten SC Vehlage als Zuschauer gesehen.

„Ich muss den Jungs ein Lob aussprechen: Sie haben um jeden Zentimeter Boden gekämpft und sich den Sieg richtig verdient!“

Ernie Joerend (Trainer SC Vehlage)

Bewegung könnte auch in den Kader des SC Vehlage kommen – der gerade auf der

Bezirksliga-Derby SC Vehlage - TuS Tengern II

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  • Der SC Vehlage hat in der Fußball-Bezirksliga mit dem 2:0 im Derby gegen den TuS Tengern II seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Foto: Ingo Notz
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Suche nach einem neuen Torwart ist. Ersatzkeeper Nico Klosek wird nach seiner dritten schweren Knieverletzung wieder einmal lange ausfallen – ob er nach der anstehenden Operation und der erneuten Reha dann einen dritten Comebackversuch startet, steht derzeit noch in den Sternen. Der 48-jährige Stammkeeper Thorsten Korejtek leidet unter Rückenbeschwerden, daher gucken sich auch die Vehlager nach interessanten Optionen um. „Wir wollen die Augen aufhalten, finanziell ist aber nichts möglich, also kann es nur über den Zusammenhalt, das Umfeld und die Liga gehen“, sagt Trainer Ernie Joerend, der nun zunächst einmal Janyk Olek aus der Reserve ins Training integriert. Das von Budde gerissene Loch im Feldspielerkader wird ab sofort durch Neuzugang Michele Braunsberger gefüllt, der gegen Tengern II letztmalig nicht spielberechtigt war. Abseits der Personalien waren die Vehlager nach dem ersten Saisonsieg natürlich glücklich: „Ich muss den Jungs ein Lob aussprechen: Sie haben um jeden Zentimeter Boden gekämpft und sich den Sieg richtig verdient!“

Vorm Tor versagen die Nerven

Einen langzeitverletzten Torwart hat auch der TuS Tengern II, bei dem derzeit Oliver Korejtek nicht einsatzfähig ist und das Derby nur als Zuschauer verfolgen konnte. Die 0:2-Pleite in Vehlage machte das gebrauchte Derby-Wochenende für den Verein komplett. Im Vergleich zur Niederlage in der Westfalenliga war das 0:2 in Vehlage noch bitterer, weil es gegen einen direkten Konkurrenten im Kellerkampf passierte. Dass auch der TuS Tengern mit seinem eh schon schmalen Reserve-Kader personell derzeit nicht auf Rosen gebettet ist, zeigte sich nicht zuletzt in der Schlussphase, als Trainer Jörn Paulsen als letzte Option sogar den Spielertrainer der dritten Mannschaft, Sascha Knicker, ins Derbygetümmel werfen musste. Im Derby fehlte aber auch den eingesetzten Stammkräften schon vorher die Abgebrühtheit vorm Tor – mit der Krönung durch einen verschossenen Elfmeter von Janik Brockmeier. Mit Personalsorgen kennt sich auch der TuS Dielingen aus – ist nun aber personell und auch ergebnistechnisch auf dem Vormarsch. Der ungefährdete Heimsieg gegen Lahde/Quetzen war zwar nicht besonders glanzvoll, aber wichtig. Während Maxi Borchardt seine nebenberuflichen Torjägerqualitäten einmal mehr nach einer Standardsituation unter Beweis gestellt hat, unterstrich Vitalij Loginov mit seinem Treffer nun auch in der Torschützenliste sichtbar seinen Wert. Nach diesem Pflichtsieg wird sich schon nächste Woche in Herringhausen/Eickum zeigen, ob sich der TuS am Führungstrio aus Lohe, Kutenhausen und Stift Quernheim festbeißen kann.

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