Padel-Bundesliga: Ü40-Team des TV Espelkamp-Mittwald feiert den Gruppensieg
Taktikfüchse stehen im Finale

Espelkamp (WB). Ein überlegen herausgespielter Sieg und ein gelungener taktischer Schachzug samt Happy End: Die Ü40-Padel-Mannschaft des TV Espelkamp hat bei der Bundesliga-Vorrunde in Kamen nach Erfolgen gegen das Team des Gastgebers und die favorisierten Kölner „Walls“ den Gruppensieg gefeiert. Damit ist dem TVE als Außenseiter überraschend der Sprung in die Meisterrunde der Padel-Bundesliga gelungen.

Freitag, 18.09.2020, 12:39 Uhr aktualisiert: 18.09.2020, 12:44 Uhr

Ein Team haben die Espelkamper schon ins „Final Four“ der erstmals ausgespielten Padel-Bundesliga gebracht, ein zweites kann noch folgen. Die Ü30er absolvieren ihre Vorrunde am 26. September in Weyhe und rechnen sich dort ebenfalls gute Chancen aus. „In Kamen lief es für uns nahezu optimal. Das war eine wirklich starke Teamleistung mit dem nötigen Glück im entscheidenden Spiel gegen Köln“, fasste Teamkapitän Hadi Haschemi zusammen. Im Auftaktspiel gegen Kamen spielten die Espelkamper mit den Duos Tobias Löhbrink und Oliver Grau (6:2, 6:0) sowie Hadi Haschemi mit Jan Hiller (6:3, 6:2) einen uneinholbaren 2:0-Vorsprung heraus, die Drei-Satz-Niederlage von Christian Brettschneider und Andreas Gerth (3:6, 6:4, 1:6) war zu verschmerzen.

Wir haben ein Doppel quasi geopfert und gehofft, dass wir die beiden anderen irgendwie durchbringen – das ist aufgegangen!

Hadi Haschemi (Padel-Beauftragter des TV Espelkamp)

Spannung pur bot die zweite Partie gegen die Kölner „Walls“. Hier kamen den Espelkampern zwei Begleitumstände entgegen: In Köln wurden zeitgleich die Stadtmeisterschaften ausgetragen, so dass einige Spieler bei der Bundesliga fehlten, zudem hat Köln seine Aufstellung zuerst eingetragen und Espelkamp konnte anschließend taktisch aufstellen. „Wir haben ein Doppel quasi geopfert und gehofft, dass wir die beiden anderen irgendwie durchbringen – das ist aufgegangen“, freute sich Hadi Haschemi nach dem 2:1 gegen Köln. Brettschneider/Gerth waren im ersten Doppel chancenlos. Parallel dazu erkämpften Löhbrink/Grau nach spannendem Spielverlauf einen 6:4, 4:6, 7:5-Erfolg. Nun hing alles am Duo Haschemi/Hiller, das im entscheidenden Match die Nerven behielt und mit einem stark heraus gespielten 6:2, 6:2 den Mannschaftserfolg perfekt machte. „Wir haben unsere Spiele im strömenden Regen begonnen, am Ende kam die Sonne heraus und wir haben noch ein wenig auf den Erfolg anstoßen können – auch das passte also“, freute sich Hadi Haschemi. Er und sein Ü40-Team inklusive Ersatzspieler Stefan Klems können nun schon einmal dem „Final Four“ in Köln entgegenfiebern.

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