Fußball-Westfalenliga: am ersten Spieltag zu Gast beim SC Herford mit Toni Islamaj
Preußen-Start gegen alten Bekannten

Espelkamp (ag/tbv/gag). Arjeton „Toni Islamaj hat den FC Preußen Espelkamp verlassen, um beim SC Herford eine neue Herausforderung in Angriff zu nehmen. Der 23-jährige Innenverteidiger dürfte also ein besonderes Kribbeln verspüren, wenn es für ihn am 6. September gleich am ersten Spieltag der Westfalenliga-Saison 2020/2021 ein Wiedersehen mit der alten Truppe gibt.

Dienstag, 04.08.2020, 18:25 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 18:28 Uhr
Konnte in den vergangenen Spielzeiten häufig mit den Preußen jubeln: Toni Espelkamp (hier mit Stefan Langemann) spielt in der neuen Saison für den SC Herford. Beide Teams treten zum Saisonauftakt am 6. September im OWL-Derby gegeneinander an. Foto: Grohmann

Der fast komplett runderneuerte SC Herford gegen den mit Stefan Langemann, Janik Brosch, Lennart Madroch und Co. bärenstark besetzten Aufsteiger – die neue Saison in der Westfalenliga, Staffel 1 hätte durchaus langweiliger losgehen können.

Espelkamp hat eine Topmannschaft und ist einer der Favoriten. Das wird eine Riesen-Herausforderung. Doch ich freue mich darauf.

Sergej Bartel, Trainer SC Herford

„Espelkamp hat eine Topmannschaft und ist einer der Favoriten. Das wird eine Riesen-Herausforderung. Doch ich freue mich darauf“, betont Sergej Bartel. Herfords neuer Trainer ist gar nicht erst in Schockstarre verfallen, sondern fiebert dem Auftaktspiel bereits entgegen, auch aus einem anderen Grund: „Ab dieser Saison wird der SC Herford seine Heimspiele wieder im Stadion austragen. Das ist dort eine ganz andere Atmosphäre. Dazu passt Espelkamp als Auftaktgegner hervorragend“, sagt er.

Stefan Studtrucker bereitet den TuS Tengern auf eine knallharte Saison in der Westfalenliga vor. In der 18er-Staffel werden gleich fünf direkte Abstiegsplätze ausgespielt.

Stefan Studtrucker bereitet den TuS Tengern auf eine knallharte Saison in der Westfalenliga vor. In der 18er-Staffel werden gleich fünf direkte Abstiegsplätze ausgespielt. Foto: Ingo Notz

Auf den TuS Tengern wartet zum Auftakt das Heimspiel gegen den Lüner SV. „Zu dem Gegner kann ich zum jetzigen Zeitpunkt wenig sagen. Mit einem Heimspiel zu beginnen, ist aber grundsätzlich positiv, auch wenn es dadurch nicht leichter wird“, sagt Tengerns Trainer Stefan Studtrucker. Fest steht: In der 18er-Staffel mit fünf direkten Abstiegsplätzen werden die Tengeraner von Beginn an ums Überleben kämpfen. „Es wird verdammt schwer, aber der Ehrgeiz bei den Jungs ist absolut vorhanden und wir werden alles daran setzen, die Klasse zu halten“, so „Studti“.

Der Plan: Bis Jahresende werden 14 von 34 Spieltagen absolviert

Auf die 18 Westfalenligisten kommt in jedem Fall eine ungewöhnliche Saison zu – wenn Corona-bedingt denn wirklich alles wie geplant laufen sollte. Gespielt werden soll in diesem Jahr bis 20. Dezember, wobei zu diesem Zeitpunkt dann aber erst der 14. von insgesamt 34 Spieltagen ansteht. 2021 geht die Serie ab dem 14. Februar mit Volldampf weiter. Der letzte Spieltag ist für 20. Juni 2021 datiert.

1. Spieltag: (6. September): SC Herford – FC Preußen Espelkamp, TuS Hiltrup – Grün-Weiß Nottuln, VfL Theesen – Delbrücker SC, SC Westfalia Kinderhaus – Spvg. Erkenschwick, TuS Tengern – Lüner SV, SC Peckeloh – TuS 05 Sinsen, SV Borussia Emsdetten – VfB Fichte Bielefeld, SV Mesum – 1. FC Gievenbeck, SuS Neuenkirchen – SV Rödinghausen II.

2. Spieltag (13. September): Gievenbeck – Emsdetten, Fichte Bielefeld – Peckeloh, Sinsen – Tengern, Lüner SV – Kinderhaus, Erkenschwick – Theesen, Delbrücker SC – Hiltrup, Nottuln – Neuenkirchen, Rödinghausen II – Herford, Preußen Espelkamp – SV Mesum.

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