Winter-Zugang schießt Spitzenreiter Espelkamp beim 3:1 in Verl auf die Siegerstraße
Preußen-Doppelpacker ist „verrückt gut“

Verl (WB). Aus klaren werden klarste Verhältnisse: Mit einem 3:1 (1:0)-Erfolg beim SC Verl II haben die Fußballer des FC Preußen Espelkamp ihren Vorsprung an der Landesliga-Spitze auf satte 13 Zähler ausgebaut. Trainer Tim Daseking ist dennoch nicht ganz zufrieden: „Spielerisch war das heute schwach von uns.“

Montag, 02.03.2020, 12:53 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 12:56 Uhr
Tobias Steffen markierte im zweiten Pflichtspiel für die Preußen seine Tore drei und vier. Drei Mal traf der Neuzugang aus Rödinghausen per Freistoß. Foto: Ingo Notz

Der Unterschied zwischen dem Tabellensechsten und dem ungefährdeten Primus ist nicht so groß, wie der Punktestand aussagt. „Die Verler haben läuferisch alles in die Waagschale geworfen und das Mittelfeld eng gemacht“, sagt Daseking. Der harte Kunstrasenplatz lässt keine Spielkunst zu. „Die Bälle sind sehr hoch abgesprungen, da ist beiden Teams das Kombinieren schwer gefallen“, so der FCP-Coach.

Dass es zum Dreier reicht, haben die Gäste auch ihrem Winter-Zugang zu verdanken: Tobias Steffen lässt immer wieder seine Klasse aufblitzen. In der 18. Minute trifft der Stürmer aus 20 Metern die Latte. Wenig später verpasst seine Flanke Stefan Langemann am zweiten Pfosten knapp.

Verl bereitet Preußen Probleme– allen voran Anton Heinz

Die Verler lösen danach die Bremse. Regionalliga-Ass Anton Heinz tanzt Preußen-Verteidiger Arjeton Islamay aus und wird dann von Dennis Schmidt an der Strafraumkante zu Fall gebracht – Elfmeter (25.)! Heinz läuft selbst an, doch FCP-Keeper Nino vom Hofe taucht ins richtige Eck (rechts unten) und pariert.

Im Gegenzug hat erneut Steffen die Führung auf dem Fuß. Der Stürmer trifft aber erst aus spitzem Winkel den Pfosten und im Nachschuss einen vor der Linie postierten Verler Verteidiger. Dann klappt es endlich: In der 45. Minute verwandelt Steffen einen Freistoß zum gut „getimten“ 0:1. Es ist bereits sein dritter Freistoßtreffer im zweiten Pflichtspiel. „Er ist schon ein verrückt guter Spieler“, freut sich Daseking über den Qualitätsgewinn in der Winterpause

Nach der Pause erhöht der Ex-Rödinghauser nach Hereingabe von Langemann mit seinem zweiten Streich auf 0:2 (56.). Mit dem 1:2 durch ein Traumtor von Heinz aus 25 Metern (73.) kommt Verl noch einmal auf Touren. Zwei Mal verhindert Vom Hofe in dieser Phase das 2:2. Langemann macht erst spät alles klar (87.). Preußen: Vom Hofe – Islamaj, Wessel, Klostermann, Schmidt, Freimuth (33. Akbas), Dantas (90. Gruhn), Heine, Manske (89. Kelemci), Langemann (90.+3 Bartsch, Steffen. Tore: 0:1, 0:2 Steffen (45., 56.), 1:2 Heinz (73.), 1:3 Langemann (87.). Besonderes Vorkommnis: Nino Vom Hofe (Preußen) pariert Elfmeter gegen Heinz (25.).

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