Preußen Espelkamp strebt den 14. Sieg in Folge an
Die „13“ soll nicht zur Endstation werden

Espelkamp (WB/tip). Es gibt keine einfachen Gegner, weder nach 13 Siegen in Folge noch nach einem 7:1-Sieg im Hinspiel . Frei nach diesem Motto hat Trainer Tim Daseking den Landesliga-Spitzenreiter Preußen Espelkamp äußerst gewissenhaft auf das Auswärtsspiel beim SV Hövelhof vorbereitet.

Freitag, 06.12.2019, 10:37 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 10:40 Uhr
Espelkamps Trainer Tim Daseking möchte im letzten Spiel vor der Winterpause keine unliebsame Überraschung erleben. Foto: Thomas F. Starke

Die Verein aus der Sennegemeinde im Kreis Paderborn hat im regionalen Fußball noch immer einen guten Klang. Allerdings liegen die besten Zeiten schon sehr lange zurück. In der Saison 2001/02 gehörten die Hövelhofer ein Jahr lang der damals noch viertklassigen Oberliga an. Danach gab es einen schleichenden Abstieg, der sein Ende erst 2017 in der Bezirksliga fand. Jetzt zählt der „kleine HSV“, wie die Hövelhofer genannt werden, im zweiten Jahr in Folge wieder zur Landesligabelegschaft, wartet aber seit Mitte Oktober auf einen Sieg.

Dass der sich ausgerechnet gegen die Preußen einstellt, damit rechnet selbst Trainer Björn Schmidt nicht: „Wenn man auf unser 1:7 aus dem Hinspiel und auf die Tabelle schaut, geht man davon aus, dass wir keine Chance haben. Gerade die wollen wir nutzen“, sagt der HSV-Coach fast ein wenig trotzig und fügt hinzu: „Wer nach dem Hinspiel und gegen einen solchen Gegner nicht motiviert ist, sollte sich ein anderes Hobby suchen.“ Schmidt rechnet also mit einer hoch motivierten Hövelhofer Mannschaft.

Torjäger Stefan Lange­mann ist für dei Partie fraglich

Als Wiederaufsteiger bereitete Hövelhof den Espelkampern im vergangenen Jahr auf der Waldkampfbahn allerdings einige Probleme. Daseking hat das nicht vergessen. „Da war es für uns nicht einfach, und wir haben nur knapp mit 3:2 gewonnen“, erinnert sich der Preußen-Trainer: „Deshalb ist es wichtig, dass wir jetzt die Aufgabe konzentriert angehen und nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

Verzichten muss Daseking voraussichtlich auf den Einsatz seines Torjägers Stefan Lange­mann, der sich bei seinem 17. Saisontor am vergangenen Sonntag gegen Bad Oeynhausen (4:0) eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. „Ich denke, er wird nicht spielen können“, sagte Daseking, ohne die Hoffnung auf den Einsatz seines treffsicheren Akteurs ganz aufzugeben. Auf der Torwartposition gilt das, was zuletzt auch schon galt: Für Stammkeeper Nino vom Hofe, der sich vor zwei Wochen im Training die Schulter ausgekugelt hatte, wird erneut Till Wriedt den Posten zwischen den Pfosten beziehen.

Dass Espelkamps stolze Erfolgsserie nach zuletzt 13 Spielen ausgerechnet an diesem Freitag reißt, erwartet Daseking natürlich nicht. Und abergläubisch ist der Preußen-Trainer diesbezüglich auch nicht: „Ich hoffe nicht, dass uns die 13 an einem Freitag Unglück bringt. Wir haben vor, unsere Serie weiter auszubauen.“

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