Die Espelkamper gewinnen das Finale des Kreispokals mit 5:4 nach Elfmeterschießen gegen den TuS Tengern
Wriedt hält, Preußen jubeln

Espelkamp (WB). Die Entscheidung fällt vom Punkt: Landesligist FC Preußen Espelkamp hat das Endspiel des Lübbecker Kreispokals mit 5:4 nach Elfmeterschießen gegen den Westfalenligisten TuS Tengern gewonnen und den Titelverteidiger somit entthront.

Donnerstag, 03.10.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 06.10.2019, 14:44 Uhr
So jubelt der neue Pokalsieger: Der FC Preußen Espelkamp besiegt den TuS Tengern nach Elfmeterschießen. Foto: Marc Schmedtlevin

Kreispokalfinale: FC Preußen Espelkamp - TuS Tengern

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Preußen-Torhüter Till Wriedt avancierte zum Matchwinner, indem er zwei Tengeraner Elfmeter parierte. Dadurch war die Vorlage für Toni Islamaj gegeben, der Verteidiger verwandelte den letzten Schuss. Danach riss er sich das Trikot vom Körper und nahm seine anstürmenden Teamkollegen in Empfang. In einer zweiten Jubeltraube stand Keeper Wriedt im Mittelpunkt. Gemeinsam sangen anschließend alle Espelkamper: »Die Nummer eins im Kreis sind wir!«

Langemann erzielt späten Ausgleich

Nur wenige Minuten zuvor stand der TuS Tengern noch ganz dicht vor dem erneuten Titel, führte bis zur 87. Minute mit 1:0. Erst dann gelang Preußen-Torjäger Stefan Langemann der Ausgleich. »Uns fehlen wahrscheinlich fünf Minuten, das ist natürlich bitter«, sagte TuS-Verteidiger Jan Stühmeier, der Langemann lange Zeit mit einer Manndeckung ausgeschaltet hatte. In dieser einen wichtigen Szene ließ der ehemalige Regionalligaspieler aber seine Klasse aufblitzen und schloss aus der Drehung gezielt ab.

Espelkamp holte sich mit dem Treffer doch noch die Belohnung für ein beinahe durchgehend überlegen geführtes Spiel ab. Das Preußen-Problem: die letzten Pässe. »Uns haben lange die Lösungen gefehlt«, bemängelte Trainer Tim Daseking.

Und genau an dieser Stelle kommen die Tengeraner ins Spiel. Sie versuchten erst gar nicht, das Spiel zu machen. Sie standen von Beginn an relativ tief und konzentrierten sich in erster Linie auf eine disziplinierte Verteidigung. »In unserer aktuellen Situation wollten wir verteidigen und das haben wir gut gemacht«, sagte Kapitän Pascal Bley und spielte gleichzeitig auf die vielen verletzungsbedingten Ausfälle im Kader der Kleeblätter an.

Dem Tengeraner Matchplan spielte eine sehenswerte Aktion in Minute 16 in die Karten. Richard Urban zog aus etwa 40 Metern ab und platzierte den Ball über den aufgerückten Torhüter Wriedt hinweg direkt ins Netz. Gefühlt wurde der TuS nun noch ein Stück defensiver.

Duell der Trainer-Taktiken

Dagegen zog FCP-Coach Daseking mehrere Umstellungen aus der Tasche. Zunächst hatte Gegenüber Olaf Sieweke aber die passende taktische Antwort parat. »Wir stehen richtig gut«, rief er seinen Spielern nach 25 Minuten zu. Und es hätte noch besser werden können. Bei einem Konter ergab sich für Tengern eine 4:1-Überzahl, der finale Pass von Urban landete aber beim Torhüter. Die große Chance war vertan. »Das wäre auch schon frech gewesen«, sagte Espelkamps Trainer Daseking hinterher. Dessen Team wurde kurz vor der Pause noch durch einen Madroch-Freistoß gefährlich, ging aber mit einem Rückstand in die Pause.

In Hälfte zwei mussten sich die Zuschauer 20 Minuten bis zur ersten Chance gedulden. Langemann spielte vorher, Henrik Bartsch verpasste knapp (66.). Erst in der Schlussphase wurden die Preußen drückender. Langemann scheiterte an Alexander Fischer (71.), und Sören Borchert köpfte vorbei (86.), ehe Langemann doch noch zum 1:1 traf. Tengern hatte die nötige Entlastung nicht mehr erzielen können, die Bälle gingen zu schnell verloren.

Und so ging es ins Elfmeterschießen. Hier leisteten sich zunächst beide Teams einen Fehlschuss (Joscha Kachel und Langemann), bevor Wriedt die entscheidende Parade gegen Nico Gerfen gelang. »Elfmeterschießen liegen mir einfach. Vor ein paar Jahren hab ich auch schon mal gegen Tengern pariert, für Maaslingen in einem Pokalfinale sogar mal vier Schüsse«, erzählte der Espelkamper Matchwinner – und durfte dann mit den Teamkollegen jubeln.

FC Preußen Espelkamp: Wriedt – Klostermann, Wessel, Islamaj, Manske (66. Kelemci), Schmidt, Heine, Freimuth (46. Flaake), Madroch, Bartsch (82. Borchert), Langemann

TuS Tengern: Fischer – T. Borchard, Stühmeier, Adick (55. Gerfen), Kosecki, Kassebaum, Bley, Urban, Schwier, Kachel, Grzegorczyk (55. Kammann/90. Erdelt)

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