Mühlenkreisserie: Der ATSV Espelkamp lädt am Samstag zum 39. Auesee-Lauf ein
Keine »Abkürzung« auf der Langstrecke

Espelkamp (WB). Vor einem Jahr hatten die Organisatoren ein Einsehen. Um für die Teilnehmer das Sporttreiben bei Rekordtemperaturen von 33 Grad im Schatten ­einigermaßen erträglich zu gestalten, verkürzte der ATSV Espelkamp die Langstrecke kurzerhand um fünf Kilometer. Statt der 21,6 mussten die Läuferinnen und Läufer der Serie 2 »nur« noch ­16,5 ­Kilometer zurücklegen. Eine absolute Ausnahme!

Donnerstag, 08.08.2019, 16:15 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 16:18 Uhr
Start zur fünften Etappe in Espelkamp: Auf der Langstrecke kann sich Stephan Bretthauer (Mitte, Nummer 2037) bereits zum Gesamtsieger der Mühlenkreisserie küren. Foto: Volker Krusche

Bei der 39. Ausgabe des Rennens am kommenden Samstag, 10. August, wird es diese Form der Erleichterung nicht geben. Die Teilnehmer der Serie 2 werden ins Schwitzen kommen. »Mit den 21,6 Kilometern haben wir die längste Strecke der Mühlenkreisserie bei uns im Angebot«, verrät Mit-Organisator Achim Hagemeyer, der die drei langen Runden um den ­Ausee als Aktiver selbst angegangen ist. »Irgendwann habe ich auch mal gewonnen«, grinst Hagemeyer.

Der Fokus des einstigen Vorzeigeläufers aus dem Altkreis hat sich verschoben. Statt einer Siegerurkunde strebt Hagemeyer wie immer einen reibungslosen Verlauf der fünften Veranstaltung der Mühlenkreisserie an. Das Wetter spielt traditionell eine wichtige Rolle: »Ende August hatten wir bei uns schon mit verschiedensten Wetterlagen zu kämpfen«, sagt der Espelkamper, der diesmal aber auf gute Bedingungen hoffen kann: Die Prognosen der Wetterexperten stellen 24 Grad und einen bedeckten Himmel in Aussicht.

ATSV Espelkamp rechnet wieder mit rund 400 Teilnehmern

Sommerpause beendet: Mit rund 400 Teilnehmern rechnet der ATSV beim fünften Rennen der ­Serie. Sechs Wochen nach der vierten Etappe bei den Lübbecker Berglöwen geht es für die Ausdauersportler nun wieder ans Eingemachte. »Der Termin am zweiten August-Wochenende ist wegen der Sommerferien immer ein kleiner Nachteil«, sagt Hagemeyer. Mit einem kleinen Teilnehmerfeld hatte der ATSV Espelkamp deswegen aber eigentlich nie zu kämpfen.

Auch die neuen Strukturen vor Ort haben sich längst eingespielt. Weil die Grundschule am Auesee (ehemals Waldschule) schon im dritten Jahr wegen des Umbaus nicht zur Verfügung steht, weicht der Veranstalter erneut in die ­Johannes-Daniel-Falk-Schule (Koloniestraße 18) aus. Die Schule befindet sich direkt gegenüber der Grundschule. »Dort stehen die benötigten Räumlichkeiten zur Verfügung.« Hier können sich Teilnehmer und Zuschauer am Samstag unter anderem bei Kaffee und Kuchen stärken.

Um 14 Uhr fällt der erste Startschuss über 5,3 Kilometer

Über einen Wanderweg geht es für die Teilnehmer von hier in Richtung Auesee, wo um 14 Uhr der Startschuss für die Kurzstrecke (5,3 Kilometer) fällt. Fünf Minuten später werden die Teilnehmer im Schülerlauf über 1,7 Kilometer auf die »Reise« geschickt. Um 15 Uhr wird die Langstrecke gestartet, ehe um 15.05 Uhr das Rennen über 10,3 Kilometer startet.

Wichtig: Anmeldungen werden auch noch am Veranstaltungstag entgegengenommen. Der Vorteil: »Wer die vier bisherigen Rennen verpasst hat, kann es in der Mühlenkreisserie mit einem Start in Espelkamp noch in die Gesamtwertung schaffen«, macht Hagemeyer auf die Regularien aufmerksam, die vier Teilnehmen vorschreiben. Bei acht Rennen der Serie kann das Soll noch erfüllt werden.

Arndt hofft auf den Heimsieg – Bretthauer auf noch mehr

Mit Yannick Arndt will ein Lokalmatador des ATSV am Samstag um den Sieg laufen. Der 16-Jährige kann auf der Kurzstrecke in dieser Saison bereits einen Sieg sowie zwei zweite Plätze und einen Bronze-Rang vorweisen und liegt hinter Sebastian Maschmeyer (drei Siege) auf Podest-Kurs. »Yannick ist ehrgeizig und talentiert. Er weiß, was er will«, sagt Hage­meyer über den potenziellen »Erben« aus den eigenen Reihen.

Die Strecke ist überwiegend flach und abwechslungsreich. Kurz vor dem Ziel gibt es eine leichte Steigung. Die spürt man vor allem in der dritten Runde.

Organisator Achim Hagemeyer vom ATSV Espelkamp

Bereits alles klar machen kann Stephan Bretthauer in der Serie 2 (14 bis 21,6 Kilometer). Nach vier ersten Plätzen kann der überragende Mann auf der Langdistanz vom SV 1860 Minden den Gesamtsieg bereits nach Hause laufen. »Die Strecke ist überwiegend flach und abwechslungsreich. Kurz vor dem Ziel gibt es eine leichte Steigung. Die spürt man vor allem in der dritten Runde«, schmunzelt Hagemeyer.

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