Maxim Dyck verlängert bei Preußen. Weitere Spieler sollen bei den Espelkamper Fußballern folgen. Der Kapitän bleibt an Bord

Espelkamp (WB). Maxim Dyck wird auch die kommenden zwei Jahre das Trikot von (Noch-)Bezirksligist FC Preußen Espelkamp tragen. Der Kapitän verlängerte seinen auslaufenden Kontrakt bei den Adlerträgern bis Sommer 2020.

Von Volker Krusche
Der Kapitän hat seinen Vertrag verlängert: Maxim Dyck bleibt weitere zwei Jahre.
Der Kapitän hat seinen Vertrag verlängert: Maxim Dyck bleibt weitere zwei Jahre. Foto: Volker Krusche

Obwohl weitere Verträge in diesem Jahr enden, gibt sich Trainer Alexander Lang optimistisch, »dass sich das Gesicht der aktuellen Mannschaft nicht verändern wird. Ich denke, dass die anderen Gespräche reine Formsache sind. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass uns jemand verlassen will, auch wenn einige meiner Spieler sicherlich Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt haben dürften.«

Nach dem Umbruch im vergangenen Sommer, als acht Spieler ersetzt werden mussten, sei derzeit ohnehin der größte Teil des Kaders noch an den Verein gebunden: Eren Kelemci, Tibor Sander, Sven Redetzky, Rene Freimuth, Sean Davy, »Watschi« Harutjunjan, Daniel Penner, Bjarne Adick, Daniel Kamolz und Yannick Bednar. In den kommenden Wochen sollen nun auch die Gespräche unter anderem mit Leistungsträgern wie Can Akbas, Vitalij Loginov, Ferhat Yagci, Henrik Bartsch oder Ersan Keser geführt werden.

Auch mit den A-Jugendlichen wird geredet

Trainer Alex Lang ist es aber auch wichtig, den eigenen Nachwuchs nicht aus den Augen zu verlieren. »Wir werden auch mit unseren A-Jugendlichen reden.« Um Perspektiven über die erste Mannschaft hinaus bieten zu können, sei es daher wichtig, »dass unsere Reserve in die Kreisliga A zurückkehrt. Das wäre für uns der ideale Unterbau und für die ganz jungen Burschen auch eine gute Spielklasse, um sich weiterzuentwickeln.«

Am Sonntag stiegen die Preußen in die Vorbereitung ein. Recht früh. Nicht aber für Trainer Lang. »Man darf nicht vergessen, dass wir bereits am 18. Februar gegen Bad Salzuflen in der Liga wieder ran müssen.« Verzichtet hat der Preußen-Coach gänzlich auf Teilnahmen an Hallenfußball-Turnieren. »Die Hinrunde war schon sehr intensiv. Da ziehe ich es vor, den Jungs vier, fünf Wochen ohne Fußball zu gönnen. Ich halte diese Zeit zur Regeneration mit Blick auf das, was noch vor uns liegt, für extrem wichtig. Zudem ist die Verletzungsgefahr bei Hallenturnieren doch recht groß, auch wenn die Jungs gern beim Budenzauber kicken würden.«

Bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs hat Alexander Lang auch nur einen Test terminiert: am 28. Januar gegenWetschen.

Aktuell werden die Preußen nicht von größeren Verletzungen geplagt. Im Februar wird einzig Eren Kelemci passen müssen, der sich Anfang des Monats einer Nase-Operation unterziehen wird.

Mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf betont Coach Lang, dass die gezeigten Leistungen und eingefahrenen Punkte keine Selbstläufer gewesen seien und verwies zugleich auf den Umbruch vor Saisonbeginn. »Schön ist es zu registrieren, wie die Automatismen inzwischen greifen. Zudem macht es Spaß, die Spielfreude der Jungs zu sehen.«

Mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf hebt der Trainer des aktuellen Tabellenführers aber auch warnend den Finger: »Die Konkurrenz sitzt uns im Nacken. Um auch am Ende ganz oben zu stehen, muss daher weiterhin alles passen.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.