Fußball-Landesliga: SVEW holt FCO-Routinier als Co-Trainer – Trio verpflichtet Marco Müller wird wieder ein Werster

Bad Oeynhausen (WB). Das ist ein Knaller: Marco Müller, fußballerisches Urgestein des FC Bad Oeynhausen, heuert zur kommenden Saison als Co-Trainer bei der SV Eidinghausen-Werste an. Ein Wechsel mit Zündstoff-Potentzial. Der Landesligist gibt zudem weitere Verpflichtungen bekannt.

Von Alexander Grohmann
Wechsel zum Lokalrivalen: Marco Müller (links) verlässt den FC Bad Oeynhausen im Sommer nach 13 Jahren und wird Co-Trainer bei Landesligist SV Eidinghausen-Werste.
Wechsel zum Lokalrivalen: Marco Müller (links) verlässt den FC Bad Oeynhausen im Sommer nach 13 Jahren und wird Co-Trainer bei Landesligist SV Eidinghausen-Werste. Foto: Grohmann

»Wir haben einen jungen, unverbrauchten Co-Trainer gesucht. Marco will im Sommer ja bekanntlich mit Fußballspielen aufhören. Wir waren uns dann relativ zügig einig«, sagt Werstes sport­licher Leiter Michael Eckert über die Gespräche mit Müller, der mit SVEW-Coach Christian Scheidies (35) befreundet ist. Beide bilden in Zukunft dann eines der jüngsten Trainergespanne der Liga.

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»Das ist eine tolle Personalie. Marco bringt enorm viel Erfahrung aus dem Fußball mit.«

SVEW-Coach Christian Scheidies über den künftigen Co-Trainer

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»Ich wollte Marco schon im Winter zu uns holen, aber da hat es noch nicht geklappt«, sagt Scheidies, der sich riesig auf die Konstellation freut: »Das ist eine tolle Personalie. Marco bringt ja enorm viel Erfahrung aus dem Fußball mit.« Zurück zu den Wurzeln: Marco Müller durchlief bei der SVEW alle Nachwuchsteams, ehe er in der A-Jugend zum FC Bad Oeynhausen wechselte. Die Rückkehr zu seinem Stammverein nach 13 FCO-Jahren und zwei Westfalenliga-Aufstiegen ist allerdings nicht ganz »ohne«, verbindet die beiden Lokalrivalen doch seit einiger Zeit eine innige Rivalität.

Der Werster Kader nimmt derweil weiter Konturen an: Mit Sebastian Hull hat die SVEW nun schon den dritten Akteur von RW Maaslingen verpflichtet. Der 23-Jährige kann auf der linken Außenbahn offensiv wie defensiv spielen. Zuvor hatte die SVEW schon Spielmacher Danny Odoy und Torjäger Tim Ruhland vom Klassenrivalen verpflichtet.

Ein weiterer interessanter Spieler stößt mit Panagiotis Galatas dazu. Der A-Jugendliche stürmt bereits für die erste Mannschaft von Union Minden in der Bezirksliga und gilt als vielversprechende Nachwuchshoffnung. Zuvor spielte Galatas für die U 19 des SV Rödinghausen (Westfalenliga).

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»Die Verhandlungen mit meinen Söhnen hat Andreas Kannenberg geführt. Darauf habe ich bestanden.«

Michael Eckert, sportlicher Leiter der SVEW

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Auch in der Nachbarschaft hat der Landesligist zugeschlagen: Mit ­Robin Eksen zieht’s ein A-Jugend-Talent der JSG Lohe/FCO an die Pappeln. Dem Außenbahnspieler traut ­Michael Eckert mittelfristig den Sprung in die Landesliga zu. »Mit drei weiteren Spielern sind wir in Gesprächen«, sagt er über den aktuellen Stand der Dinge. Aus dem derzeitigen Kader liegen ebenfalls viele Zusagen vor: So hat die SVEW neben Torwart Axel Benus auch Maxi Appels, Egor Pyntja, Cihat Konak, Dimitrios Nemtsis, Toni Islamaj, Luca Dahlhoff und René Kagels weiter an sich gebunden.

An Bord bleiben »natürlich« auch Jan und Julius Eckert, wobei Michael Eckert darauf hinweist, dass die Verhandlungen mit seinen Söhnen von SVEW-Geschäftsführer Andreas Kannenberg geführt wurden. »Darauf habe ich bestanden. Ich will mir da nichts nachsagen lassen«, unterstreicht der sportliche Leiter.

Julius Eckert wird nach seinem Praktikum auf Malta zur SVEW zurückkehren. Zudem gehören auch die Perspektivspieler Safak Aras und Maikel Rezkou aus der zweiten Mannschaft weiter zum Kader. Fraglich ist noch die Zukunft von Fabio Sauerbier. Der junge zweite Torhüter kam in der ersten Mannschaft so gut wie nie zum Zug und dürfte einen Vereinwechsel in Betracht ziehen.

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