SVEW-Abwehrchef kritisiert das Defensivverhalten, das zur 2:3-Pleite geführt hat Werstes Warnow ist wütend

Bad Oeynhausen(WB). Nach der 2:3-Niederlage von Landesligist SV Eidinghausen-Werste gegen Verl II schaut Vereinsboss Jörg Bleeke auf sein Handy. Konkurrent Kirchlengern ist mit einem Sieg in Paderborn an der SVEW vorbeigezogen. Diese Nachricht schmeckt den abstiegsgefährdeten Werstern überhaupt nicht.

Von Florian Weyand
Viel Diskussionsbedarf hat Werstes Kapitän Matthias Warnow (von rechts) nach der 2:3-Niederlage gegen den SC Verl II. Direkt nach Spielschluss sucht der Abwehrchef das Gespräch mit Maxi Appels, Luca Dahlhoff und dem eingewechselten Ali Jabber.
Viel Diskussionsbedarf hat Werstes Kapitän Matthias Warnow (von rechts) nach der 2:3-Niederlage gegen den SC Verl II. Direkt nach Spielschluss sucht der Abwehrchef das Gespräch mit Maxi Appels, Luca Dahlhoff und dem eingewechselten Ali Jabber. Foto: Florian Weyand

Eine bittere Mine legt nach der Partie auch Abwehrchef Matthias Warnow auf. Der Innenverteidiger ärgert sich nicht nur über das Zustandekommen des Gegentreffers zum 2:3, sondern über das zu passive Abwehrverhalten während der gesamten 90 Minuten. »Wir können uns nicht immer diese Gurken fangen«, lässt Warnow seinem Ärger Luft. Zuvor spüren schon die Mitspieler den Unmut des Verteidigers, der nach Spielschluss das Gespräch mit seinen Nebenleuten sucht.

Beim 0:1 in der fünften Minute sind die Werster nicht konzentriert genug, schalten beim zweiten Ball zu langsam. Beim 0:2 der Verler lässt die SVEW den Torschützen Florian Knafla fasst unbedrängt auf der linken Seite ziehen und dann noch den Doppelpass spielen. Das Gegentor ist die logische Konsequenz der Fehlerkette.

Negativer Höhepunkt ist jedoch der Treffer zum 2:3 in der 88. Minute. Die Werster erzielen wenige Sekunden vorher erst den Ausgleich, werden im direkt im Anschluss hart bestraft. »Der Verler kann den Ball ganz locker annehmen und ins Tor schießen. Da muss man vorher energisch draufgehen, wir sind schließlich im Abstiegskampf. Schon die ersten beiden Gegentore waren ja eine Katastrophe«, sagt Warnow, der mahnende Worte an seine Teamkollegen ausspricht: »Nach dem Ausgleich müssen wir doch an uns glauben und dürfen nicht so ein Tor kassieren. So steigen wir ab«, schimpft der Führungsspieler.

Mehr zur 2:3-Niederlage der SV Eidinghausen-Werste und was Trainer Jörg Rodewald über das Saisonfinale denkt, lesen Sie am Dienstag im WESTFALEN BLATT in Bad Oeynhausen und Löhne.

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