SV Eidinghausen-Werste geht aber mit viel Euphorie in die kommende Landesliga-Saison Der Meister hält den Ball flach

Bad Oeynhausen (WB). Innerhalb von zwei Jahren ist die SV Eidinghausen-Werste von der Kreisliga A in die Fußball-Landesliga gesprungen. Nach dem furiosen Doppelaufstieg  bremst Trainer Jörg Rodewald aber erst einmal etwas die Euphorie. Ziel ist erst einmal nur der Klassenerhalt.

Von Florian Weyand
Die SV Eidinghausen-Werste in der Landesliga-Saison 2015/16: (hinten von links): Co-Trainer Helmut Köpper, Ayomabi Lasisi, Matthias Warnow, Johannes Flachmeier, Schindar Mohammad, Andreas Vidovic, Madalin Militaru, Team-Manager Sebastian Gärtner, (Mitte von links) Betreuer Ali Ibrahim, Torwart-Trainer Christian Hoffmann, Tim Ruhland, Aram Skripin, Alkan Görler, Jannik Albert, Fabio Serrone, Daniel Urban, Patrick Rodewald, Betreuer Rainer Woker, die Physiotherapeuten Martin Haller und Martin Bornmann, Trainer Jörg Rodewald, (vorn von links) Soner Selvi, Maximilian Appels, Julian Rodewald, Axel Benus, Daniel Bültemeier, Mihail Yanev, Betreuer Hassan Mawassi und Serhat Merdoglu. Es fehlen: Marc Holtkamp, Marcos Brandao Bello, Arjaton Islamaj und Hussein Hamdan.
Die SV Eidinghausen-Werste in der Landesliga-Saison 2015/16: (hinten von links): Co-Trainer Helmut Köpper, Ayomabi Lasisi, Matthias Warnow, Johannes Flachmeier, Schindar Mohammad, Andreas Vidovic, Madalin Militaru, Team-Manager Sebastian Gärtner, (Mitte von links) Betreuer Ali Ibrahim, Torwart-Trainer Christian Hoffmann, Tim Ruhland, Aram Skripin, Alkan Görler, Jannik Albert, Fabio Serrone, Daniel Urban, Patrick Rodewald, Betreuer Rainer Woker, die Physiotherapeuten Martin Haller und Martin Bornmann, Trainer Jörg Rodewald, (vorn von links) Soner Selvi, Maximilian Appels, Julian Rodewald, Axel Benus, Daniel Bültemeier, Mihail Yanev, Betreuer Hassan Mawassi und Serhat Merdoglu. Es fehlen: Marc Holtkamp, Marcos Brandao Bello, Arjaton Islamaj und Hussein Hamdan. Foto: Florian Weyand

»Wir müssen jetzt nicht noch eine Liga höher. Daher haben wir auch keinen Druck«, sagt der SVEW-Trainer bei der Mannschaftspräsentation am Sonntagmittag an den Werster Pappeln. »Wir wollen daher schnell 34 Punkte sammeln, damit dürften wir die Klasse halten.«

20 Spieler, darunter zwei Torhüter,  stehen  Jörg Rodewald  in dieser Saison  zur Verfügung. »Für die Landesliga ist das ein bisschen eng. Es darf sich keiner schwer verletzten«, sagt Rodewald zwei Wochen vor dem Saisonstart.

Dann tritt die SVEW in der Eröffnungspartie  beim Nachbarklub TuS Tengern an. Welchen Fußball die Werster dann spielen sollen, Jörg Rodewald hat davon schon eine genaue Vorstellung. »Wir wollen mit viel Ballbesitz agieren und unsere Linie fahren«, sagt der Trainer. Die Werster gehen  den Saisonstart daher  mit reichlich Selbstbewusstsein an. Nach zwei Meisterschaften in Serie auch verständlich.

Um sich für die neue Serie  einzuspielen, hat Rodewald bewusst gegen höherklassige Mannschaften wie zuletzt beim Westfalenligisten SV Rödinghausen II testen lassen. »Damit wollten wir uns an das schnellere Tempo gewöhnen, das in der Landesliga gespielt wird. Von der Bezirksliga bis zur Landesliga ist das noch einmal ein großer Sprung«, sagt der Trainer.

Obwohl die Werster im vergangenen Jahr eine starke  Saison gespielt und sich mit dem Aufstieg belohnt haben, weiß der Trainer wo spielerisch aber noch der Schuh drückt. »Wir müssen noch an unserer Chancenverwertung arbeiten«, sagt der Coach. Zu viele Großchancen haben die Werster in der abgelaufenen Bezirksliga-Saison noch  liegen lassen. In der Landesliga könnte sich das rächen. 

»Zudem werden wir uns damit anfreunden müssen, dass wir wieder mehr Niederlagen kassieren«, sagt der Trainer. In den vergangenen zwei Jahren gingen die Werster laut Rodewald nur acht Mal als Verlierer vom Platz. Gegen die starken Landesligaklubs dürften einige Niederlagen dazukommen. »Daraus müssen wir aber lernen«, sagt Rodewald.

Um die Meisterschaft dürfte die SVEW trotz der Euphorie, die sich im gesamten Verein breit macht, wohl (noch) nicht mitspielen. Aber wer macht das Rennen in diesem Spieljahr? Jörg Rodewald kennt die Liga, war mit Preußen Espelkamp selbst schon zwei Jahre in der Landesliga aktiv. Eine Titel-Tipp möchte er aber  nicht abgeben. »Bad Lippspringe wird  aber ganz hoch gehandelt. Durchmarschieren, so wie Spexard oder Rödinghausen II, wird diese Saison aber keine Mannschaft«, sagt er.

Jörg Rodewald (links), Betreuer Hassan Mawassi (rechts) und Co-Trainer Helmut Köpper (2. von rechts) freuen sich über die Zusammenarbeit mit den Zugängen Jannik Albert, Aram Skripin, Alkan Görler, Fabio Serrone, Ayobami Lasisi, Serhat Merdoglu und Daniel Urban. Foto: Florian Weyand

Der Kader

Abgänge: Alessio Carmisciano (Physiotherapeut U17 Arminia Bielefeld), Marian Quelle (TuS Volmerdingsen III).
Zugänge: Jannik Albert (TuS Dornberg), Fabio Serrone (SC Herford), Aram Skripin (SV Bölhorst-Häverstädt), Alkan Görler (VfL Osnabrück II), Daniel Urban (SV Rödinghausen A-Jugend), Arjaton Islamaj, Ayobami Lasisi, Serhat Merdogl (alle eigene Jugend.
Kader ohne Zugänge: Marc Holtkamp, Axel Benus, Daniel Bültemeier, Johannes Flachmeier, Patrick Rodewald, Maximilian Appels, Shindar Mohammad, Julian Rodewald, Tim Ruhland, Madalin Militaru, Andres Vidovic, Hussein Hamdan, Marcos Brandao Bello, Soner Selvi, Mihail Yanev.
Trainer: Jörg Rodewald
Co-Trainer: Helmut Köpper
Torwart-Trainer: Christian  Hoffmann.
Betreuer: Hassan Mawassi, Ali Ibrahim.
Physiotherapeut: Martin Bornmann, Martin Haller.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.