Serie Meine schönsten Sporterlebnisse: Jürgen Koch, Vorsitzender des SSV Herlinghausen, hat seine Begeisterung für das Spiel mit den Stahlkugeln erfolgreich weitergegeben
Fußball und Boule sind seine Leidenschaft

Herlinghausen -

Mai 1982. Auf dem damaligen Dösseler Sportplatz machen die A-Juniorenfußballer der Jugendspielgemeinschaft Herlinghausen/Calenberg den Gewinn des Kreismeistertitels perfekt. Der Titelgewinn gehört neben der souveränen B-Liga-Meisterschaft des SSV Herlinghausen im Jahr 1986 und dem Aufstieg des Boulesportes in dem Grenzdorf zu den schönsten Sporterlebnissen des langjährigen SSV-Vorsitzenden Jürgen Koch. Von Günter Sarrazin
Donnerstag, 15.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021, 03:00 Uhr
Seit dem Sommer 2015 starten Jürgen Koch (rechts) und sein Sohn Frederik als festes Team bei Bouleturnieren. Hier freuen sie sich über den Sieg beim ersten Weser-Börde-Diemel-Cup, der 2016 in Herlinghausen ausgespielt wurde. In seinem Heimatverein hat Frankreich-Freund Jürgen Koch das Boulespiel bereits im Jahr 2005 eingeführt. Foto: Privat
„Bei starkem Nebel am Sonntagvormittag hätten wir den Platz in Dössel fast nicht gefunden“, erinnert sich der 57-jährige Familienvater und Frankreich-Freund noch ganz genau. „Doch dann löste sich der Nebel auf, die Sonne kam heraus und es konnte gespielt werden und wir gewannen“, führt er mit einem Leuchten in den Augen aus. „Wir haben in Herlinghausen den Grundstein für die Verbreitung des Boulesports im Kreis Höxter gelegt“, sagt Jürgen Koch zufrieden und mit etwas Stolz in der Stimme. Mit seiner Wahl zum ersten Vorsitzenden im März 2005 brachte er das Spiel mit den Stahlkugeln in seinen Heimatverein. Noch im selben Jahr veranstaltete der Spiel- und Sportverein sein erstes Boule-Turnier. Jürgen Kochs Leidenschaft für den schnell zu erlernenden Sport, der dennoch viele Feinheiten hat und bei dem von Faszination und Mythos gesprochen wird, begründet sich bereits in den frühen 1980er Jahren. „Meine Familie verbindet eine fast 40-jährige enge Freundschaft mit einer Familie aus Marseille, in der diese Sportart ein Volkssport und Lebensgefühl ist. Nach dem Essen wird erst einmal eine Kugel gespielt. Das Ganze recht locker und mit einem Gläschen Wein“, berichtet Koch. Grundtechniken lernten Herlinghausens Boulesportler spielerisch an einigen Trainingstagen. „Vor allem wurden Gemeinschaft und Geselligkeit gefördert“, unterstreicht Koch, was wichtig ist in der Vereinsarbeit.
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