Ossendorfs Tischtennis-Abteilungsleiter Andreas Niggemeyer im Gespräch
„Bezirksklassen-Niveau noch nicht erreicht“

Ossendorf. -

Leiter der Tischtennis- und Tennisabteilung sowie zweiter Vorsitzender des Hauptvereins – Andreas Niggemeyer ist auch neben dem Tisch für den SV Teutonia Ossendorf aktiv. Mit unserem Mitarbeiter Jens Zirklewski sprach der Teamchef des Bezirksklassenaufsteigers über den Fehlstart seiner Mannschaft und die Jugendarbeit.

Dienstag, 26.01.2021, 03:03 Uhr aktualisiert: 26.01.2021, 03:10 Uhr
Andreas Niggemeyer spielt den Ball sicher zurück. Der Tischtennis-Abteilungsleiter des SV Ossendorf ist skeptisch, ob die Saison fortgesetzt werden kann. „Zumal wir in der Halle spielen und nicht an der frischen Luft“, betont er. Foto: Sylvia Rasche

Herr Niggemeyer, die Tischtennissaison wurde vom Verband unterbrochen und soll als Einzelrunde frühestens ab März fortgesetzt werden. Glauben Sie, dass die Saison noch beendet werden kann?

Andreas Niggemeyer: Grundsätzlich war die Entscheidung für eine Einzelrunde richtig. Eine Prognose für die kommenden Monate abzugeben, halte ich jedoch für schwierig, schließlich findet unser Sport nicht an der frischen Luft statt, sondern in einer geschlossenen Halle. Zudem werden unsere zumeist jungen Sportler bis zum Juni nicht geimpft sein, was eine Weiterführung ebenfalls erschweren wird.

Mit Ihrem Team sind Sie in der Herren-Bezirksklasse punktlos. Können Sie das Ruder noch herumreißen?

Niggemeyer: Der Klassenerhalt wird sehr schwer. Wir haben, auch aufgrund von Corona und den damit verbundenen Trainingsproblemen, das Bezirksklassenniveau noch nicht erreicht. Wenn es gut läuft, wäre eventuell der Relegationsrang drin. Ob eine mögliche Relegation aufgrund des engen Zeitplans stattfinden kann, ist aber ebenfalls fraglich.

Die Damenmannschaft des SVO ist dagegen mit fünf Punkten aus sechs Spielen sehr solide gestartet.

Niggemeyer: Wir sind dort sehr zufrieden. Durch die Reaktivierung von Heike Waldhoff-Koch, die als erfahrene Spielerin unsere jungen Spielerinnen führt, haben wir eine gute Mischung gefunden. Ich bin zuversichtlich, dass wir aufgrund des Entwicklungspotentials unserer Spielerinnen auch in den kommenden Jahren Erfolg haben werden.

Sie profitieren derzeit im Erwachsenenbereich von der guten Jugendarbeit der vergangenen Jahre. Wollen Sie den Fokus auch zukünftig auf den Jugendsport legen?

Niggemeyer: Auf jeden Fall. Nur so können wir als Dorfverein nachhaltig erfolgreich sein. Nachdem unsere starken NRW-Liga-Jungen aus dem Jugendbereich ausgeschieden sind, haben wir derzeit eine kleine Lücke. Wir sind jedoch bereits vor der Corona-Krise mit einem Neuaufbau unseres Jugendbereichs gestartet, beispielsweise durch eine Kooperation mit einer Grundschule und dem Training von Andrzej Biziorek. Leider wurden wir hier von der Corona-Krise ausgebremst.

Nun etwas zu Ihrer Person: Sie haben bis zu dieser Saison trotz hoch positiver Einzelbilanzen nur in der Kreisliga gespielt. Haben Sie nie überlegt, höherklassig aufzuschlagen?

Niggemeyer: Zwischen meinem 15. und 19. Lebensjahr habe ich in Menne, unter anderem in der Bezirksklasse, aufgeschlagen. Aber zuhause in Ossendorf ist es immer noch am schönsten. Der Spaß und der Zusammenhalt, den wir beim SVO haben, machen es für mich einfach, vereinstreu zu sein. Außerdem haben mich die jahrelange Vorstandsarbeit beim Hauptverein und in der Tischtennis- sowie in der Tennisabteilung in diesem Verein verwurzelt.

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