Sportclub Manrode will Sportheim mit einem Vordach versehen
Mehr Schutz bei Sonnenschein und Regen

Manrode -

Passend zum 55-jährigen Bestehen kann der SC Manrode nun sein Sportheim mit einem Vordach versehen. Außerdem soll ein Rasenmähroboter angeschafft werden. Der Verein hatte einen Antrag beim Land Nordrhein-Westfalen beim Sportförderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ eingereicht und nun den Förderbescheid erhalten. Als Kosten für die Maßnahmen waren 22.071 Euro veranschlagt worden. Aus dem Fördertopf gibt es 19.800 Euro.

Freitag, 22.01.2021, 03:47 Uhr aktualisiert: 22.01.2021, 03:50 Uhr
Geschäftsführer Matthias Wrede (links) und Vorsitzender Dominik Frewer freuen sich, dass nun bald das lang ersehnte Vordach an das Sportheim angebaut werden kann. Foto: Astrid E. Hoffmann

Längs des Gebäudes ist ein breiter Streifen gepflastert, die Überdachung schützt aber nur die Hälfte der Fläche. „Wir konnten bisher nur zwei Bankreihen und eine Tischreihe stellen. Das ist aber zu wenig“, erklärt Geschäftsführer Matthias Wrede. Bei Sonnenschein oder Regen sollen die Zuschauer eigentlich Schutz finden. Das klappt bisher nur bedingt. Das bestehende Trapezdach wird weiter herausgezogen. Die alte Holzvertäfelung wird gegen eine Kunststoffverkleidung getauscht. „Das ist dann auch besser sauberzuhalten“, berichtet Vorsitzender Dominik Frewer.

Das Sportheim wird auch vermietet. Mit dem neuen Vordach entsteht die Möglichkeit, viel mehr Menschen im Außenbereich gut bedacht unterzubringen. „Das ist für uns auch ein wichtiger Aspekt“, sagt der Vorsitzende.

Das Sportheim ist 1982 errichtet worden. Später erfolgte ein Anbau und damit wurde auch die Dachrinne verlängert. „Bei Starkregen läuft sie aber über. Nun wird mit einer komplett neuen Rinne auch dieses Problem in Angriff genommen“, führt Frewer aus. „Die Dacharbeiten übernimmt die Firma Kornhoff aus Bühne“, ergänzt er.

Die Anschaffung eines Mähroboters ist eine Investition in die Zukunft. Die Rasenpflege hat in den vergangenen Jahren Albert Richter ehrenamtlich übernommen. „Dafür sind wir sehr dankbar und so wird es auch für ihn einfacher werden“, erklären die Vorständler. Der Roboter schaffe 12.000 Quadratmeter Rasenfläche. Er verfüge über eine Schnittbreite von 63 Zentimetern. Mit etwa 48 Kilogramm Gewicht sei er noch gut zu handhaben. „Für die Ladestation wird eine Fläche neben dem kleinen Nebenplatz am Gebäude, an unserer Wurstbude, errichtet werden“, berichtet Matthias Wrede.

„Mit Moderne Sportstätte 2022 hat die NRW-Koalition das größte Sportförderprogramm aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat. Es hat ein Gesamtvolumen von 300 Millionen Euro“, merkt die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, an, die jetzt den Förderbescheid an den Sportclub Manrode geschickt hat.

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