FC Blau-Weiß Weser dreht in kuriosem Spiel 0:3-Rückstand in 4:3-Sieg um
Dringenberg dominiert 5:1

Kreis Höxter (WB). Was für eine Aufholjagd: Der FC Blau-Weiß Weser dreht in der Fußball-Bezirksliga einen 0:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg um. Derweil der SV Dringenberg mit einem 5:1 Rang zwei behauptet, müssen sich der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen und der SV Höxter jeweils mit einem Punkt begnüngen. Die personell arg gebeutelte Brakeler Zweite kassiert eine 0:14-Niederlage.

Montag, 05.10.2020, 03:30 Uhr aktualisiert: 07.10.2020, 07:12 Uhr
Höxters Jonas Klur (rechts) versucht, Hiddesens Samjuel Heim vom Ball zu trennen. Die Partie endet 0:0. Foto: Rene Wenzel

SV Dringenberg – FC Augustdorf 5:1 (3:0). Mit einem Hattrick ist Patrick Stiewe Dringenbergs Mann des fünften Spieltages. Der Angreifer traf in der 8., 36. und 40. Minute und sorgte damit schon vor der Pause für die Entscheidung. „Aufgrund der ersten Halbzeit ist der Sieg hochverdient“, stellt Trainer Sven Schmidt die gute Leistung im ersten Abschnitt heraus. Thomas Frederkind (4:1/63.) und Viktor Schmidt (5:1/75.) erhöhten. Der Ehrentreffer der Gäste war ein Eigentor der Burgherren (58.). Mit dem klaren Sieg bauten sie ihren guten Start aus und bleiben oben dran.

SV Höxter – SG Hiddesen/Heidenoldendorf 0:0. „Wir waren dem 1:0 näher als der Gegner. Ich kann der Mannschaft erneut keinen großen Vorwurf machen. Wir haben nur die Chancen wieder nicht gemacht. Die Bereitschaft hat gepasst“, sagt SVH-Trainer Uwe Beck. „Wenn wir so weitermachen, werden wir da unten rauskommen und die Punkte holen“, ist er sicher. Möglichkeiten zum Treffer gab es auf beiden Seiten. Höxters Atahan Karaca flog nach einem harten Einsteigen mit Rot direkt vom Platz (82.).

TuS Lügde – FC Peckelsheim/Eissen/Löwen 3:3 (0:2). „Wir haben einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gegeben. Am Ende war es ein glücklicher Punkt“, hadert PEL-Coach Matthias Rebmann. Die Gründe will er in der Woche mit seinem Team aufarbeiten. In der ersten Hälfte spielte es richtig gut und durfte jeweils bei Standardsituationen jubeln: 1:0 Matthias Krain (10./Freistoß) und 2:0 Kai Stolte (25./nach einer Ecke). „Dann haben wir den Faden verloren“, so Rebmann. Lügde verkürzte, glich aus und ging schließlich mit 3:2 in Front. In 85. Minute egalisierte Kai Stolte zum 3:3 – wieder nach einem Standard.

Borgentreich führt 1:0

TuS Lipperreihe – VfR Borgen­treich 2:1 (0:1). Die personell stark angeschlagenen Gäste führten nach einem Kontertreffer von Luca Mertens (27.) zur Pause mit 1:0. Im zweiten Durchgang drehte Furkan Kücük (58., 77.) mit einem Doppelschlag die Partie. „Die erste Hälfte war noch relativ ausgeglichen. Ab der 55. Minute haben wir keinen Zugriff mehr aufs Spiel bekommen und am Ende auch verdient verloren“, sagt VfR-Trainer Christopher Brand.

RSV Barntrup – FC Blau-Weiß Weser 3:4 (3:2) . „Es war ein kurioses Spiel. Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft. Mit der ersten Chance machte Barntrup das 1:0. Plötzlich stand es 3:0 – und keiner wusste warum“, sagt Wesers Trainer Marcus Menzel. „Dann haben wir immer weiter gemacht und am Schluss hochverdient gewonnen“, lobt er sein Team. Wesers Torschützen: Noah Rodermund (1:3 und 4:3/35. und 77.), Alessio Carmis­ciano (2:3/44.) Fabian Bickmeier (Elfmeter zum 3:3/55.).

 TBV Lemgo – Spvg Brakel II 14:0 (6:0). Köpfe hoch und weitermachen – Brakels Trainer Norbert Dölitzsch muss sein Team nach dieser Klatsche in dieser Woche wieder aufbauen. „Glückwunsch an die Gastgeber, sie haben absolut verdient gewonnen. Mehr ist zu dem Spiel nicht zu sagen,“ so sein Kommentar kurz nach dem Abpfiff. „Wir hätten es uns auch einfach machen können und das Spiel absagen. Das ist nicht meine Philosophie“, ergänzt er auf Nachfrage angesichts der Personalnot. Dreizehn Akteure standen Brakels Reserve gestern zur Verfügung. Darunter zwei Oldies mit 52 und 54 Jahren.

Aykut Erünsal verkürzt

 Post TSV Detmold – TSC Steinheim 2:1 (2:1). „Detmold hat verdient gewonnen“, berichtet TSC-Trainer Rytis Narusevicius. Sein Team habe beim Spitzenreiter eine gute Einstellung gezeigt und bis zum Schluss gekämpft. In der 85. verkürzte Aykut Erünsal aus dreizehn Metern mit einem unhaltbaren Schuss unter die Latte.

 

 

 

 

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