FC Peckelsheim/Eissen/Löwen gewinnt Kellerduell gegen FC Blau-Weiß Weser 5:0 (3:0)
„Wir sind einfach griffiger“

Peckelsheim (WB). „Wer feiern kann, kann auch arbeiten – und Fußball spielen.“ Den besten Beleg dafür hat gestern der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen geliefert. Obwohl der Großteil der Mannschaft am Samstag ausgiebig den Junggesellenabschied des wichtigen und beliebten Allrounders Jonas Riepe gefeiert hat, gewann der Bezirksligist klar mit 5:0 (3:0) gegen den FC Blau-Weiß Weser.

Montag, 09.03.2020, 03:30 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 13:40 Uhr
Ein Bild mit Symbolcharakter: Peckelsheims Winterpausen-Neuzugang Paboy Fanneh ist Wesers Abwehr (hier Fabian Bickmeier) klar enteilt. Die Rebmann-Elf liegt nun drei Punkte vor den Abstiegsrängen. Foto: Günter Sarrazin

„Aufgrund der Vielzahl an Chancen ist der Sieg hochverdient. Wir sind einfach griffiger“, freute sich Trainer Matthias Rebmann über den in der Höhe nie erwarteten, wichtigen Erfolg. „Wir hätten noch mehr Tore machen müssen“, fügte er hinzu.

„Ja, da ist er“, rief Rebmann gestern um 16.38 Uhr und meinte den endgültig entscheidenden Treffer. Soeben hatte Jan Michels einen Konter mit dem 4:0 abgeschlossen (78.). Wenn es noch Zweifel am Sieg im ersten Punktspiel dieses Jahres gegeben hatte, dann waren sie damit verflogen.

Die Gäste deuteten in der einen oder anderen Szene ihr technisches Können an, blieben aber nach einer ordentlichen Anfangsphase zu blass. Beim 1:0 (13.) von Pascal Knoke leiteten sie mit einer zu kurzen Rückgabe die Niederlage selbst ein. Der Torjäger des FC PEL eroberte den Ball und traf. Auf der anderen Seite fehlten Stefan Lübke bei einem Kopfball an den Pfosten nur Zentimeter zum Ausgleich (25.). Per Foulelfmeter sorgte Timo Koch für das 2:0 (30.). „Das kann nicht sein. Verdammte Axt“, schimpfte Wesers Torhüter Dennis Ferranti nach dem 3:0 von Knoke. Dieser war nach einer guten Vorarbeit des agilen und schnellen Winterpausen-Neuzugangs Paboy Fanneh mit dem Kopf erfolgreich (32.).

In der 40. Minute scheiterte Jan Michels bei einer großen Chance an Ferranti. Das hätte schon das 4:0 sein können (müssen).

Alle 130 Zuschauer waren sich zur Pause einig: Wenn Weser noch eine Chance haben will, muss es nach dem Wiederanpfiff Druck machen und den Anschlusstreffer erzielen. Davon war aber trotz eines Doppelwechsels nichts zu sehen. Auf der anderen Seite hatten Michels (zwei) und Fanneh (drei) Möglichkeiten, den Vorsprung weiter in die Höhe zu schrauben.

Ein Lübke-Freistoß war nach langer Zeit wieder eine Torchance der Gäste (70.). In toller Manier parierte Peckelsheims Schlussmann Simon Störmer zwei Minuten danach binnen weniger Sekunden gegen Patrick Dewenter und Lübke. Mit dem 4:0 von Michels war die Messe gelesen. Kai Stolte setzte noch einen drauf (5:0/89.).

Die Gäste gingen enttäuscht und sprachlos vom Platz. Für beide Teams geht es Donnerstag weiter.

FC Peckelsheim/Eissen/Löwen: Störmer – Vogt, Riepe, Gievers (39. Engemann), Stolte, Fanneh, Varlemann (84. Jonietz), Gockeln, Michels, Knoke, Koch

FC BW Weser: Ferranti – Seibt, Krüger, Schreck (34. Schreck), Lübke, Bickmeier, Deutsch, Rodermund, Rikus, Hartmann (46. Dewenter), Okur (46. Mönkemeier)

 

 

 

 

 

 

 

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