Burgdamen unterliegen im Bezirkspokal-Halbfinale gegen Regionalligist
SV Dringenbergspielt mutig auf

Dringenberg (WB). Im Halbfinale des Volleyball-Bezirkspokals der Frauen zeigt der Landesligist SV Dringenberg gegen den drei Klassen höher spielenden Regionalligisten SC Grün-Weiß Paderborn eine kämpferisch mutige Leistung. Obwohl der Favorit am Ende sicher mit 3:0-Sätzen gewann, hielten die Burgdamen phasenweise gut mit. 18:25, 17:25 und 23:25 lauten die Satzergebnisse.

Dienstag, 03.03.2020, 03:30 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 05:00 Uhr
Dringenbergs Diagonalangreiferin Daniela Henneböhl (rechts) schlägt den Ball nach einem kurzen Zuspiel über das Netz. Gegen den Regionalligisten GW Paderborn blieb dem SVD ein Satzgewinn versagt. Foto: Jonas Gröne

„Wir haben uns gut verkauft“, zeigte sich Dringenbergs Coach Benedikt Speer nach der Partie in der Dringenberger Grundschulsporthalle zufrieden mit der Leistung seines Teams. Denn das Bezirkspokal-Semifinale gegen den Regionalligisten war eine echte Mammutaufgabe. Für das Spiel des Jahres hatten die Gastgeberinnen am Samstag, also einen Tag zuvor, mit einem 3:1-Heimsieg im Landesliga-Punktspiel gegen den Tabellenführer aus Schloß Holte reichlich Mut getankt. Dennoch erwischte es die Gastgeberinnen im ersten Satz kalt, als sie schnell einem 1:6-Rückstand hinterherlaufen mussten. Auf die präzisen Angriffsschläge der Gäste fand der Landesligist zu Beginn der Partie noch keine Antwort.

Die Paderbornerinnen überraschten den SVD mit flinken Abschlüssen am Netz. Punkte gaben die Dringenbergerinnen im ersten Satz auch durch Fehlaufschläge ab, so dass der SC auf 15:8 davonziehen konnte. Im weiteren Verlauf wehrte Dringenberg drei Satzbälle ab, musste sich jedoch mit 18:25 geschlagen geben.

Im zweiten Durchgang hielten die Gastgeberinnen ihren Block um Mutter und Tochter Judith und Viktoria Beller geschlossener. Zwischenzeitlich führte der SVD mit 11:6-Punkten und die Gäste nahmen eine Auszeit. Wichtige Punkte für die Hausherrinnen steuerten derweil die Diagonalangreiferinnen Laura Günther und Daniela Henneböhl bei. Nach einer Druckphase der Paderbornerinnen, die nun wieder ihr Können zeigten, lagen die Teams gleichauf (13:13). Gegen gut stehende Grün-Weiße waren Dringenbergs Angriffe in der Folgezeit nicht gefährlich und präzise genug. So hatte die Speer-Truppe im zweiten Satz mit 17:25-Punkten das Nachsehen.

Im dritten Abschnitt hätte es fast für die Belohnung mit einem Satzgewinn gereicht, denn die Burgdamen lagen komfortabel mit 18:14 in Front. Probleme in der Dringenberger Feldabwehr brachten den Gast aber wieder ins Spiel und sicherten ihm am Ende noch einen knappen 25:23-Sieg. „Einen Satz hätte ich uns gegönnt. Für die gezeigte Leistung gibt es ein großes Kompliment an die Mannschaft“, lobte Benedikt Speer.

Im Endspiel trifft der SC GW Paderborn auf VoR Paderborn, das sich im Anschluss mit 3:2 gegen den Post SV Bielefeld behauptete.

„Dringenberg hat den Volleyballkreis Höxter gut vertreten, aber Paderborn hat als Regionalligist doch cleverer gespielt“, sagte Kreisvorsitzender Andreas Grawe, der zu den Zuschauern gehörte.

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