Bezirksliga-Tabellenführer will nach Sieg im Spitzenspiel nächsten Schritt machen
TuS Willebadessen vor Meisterschaft

Kreis Höxter (WB). Im Derby der Männer-Volleyball-Bezirksliga liefern sich die Spitzenteams TuS Willebadessen und Warburger SV im Aufstiegsrennen einen offenen Schlagabtausch. Erst im Tiebreak fiel die Entscheidung für Willebadessen, das sich mit dem Sieg wohl auch die Meisterschaft gesichert hat. In der Frauen-Landesliga triumphierten die Dringenberger Damen klar mit 3:0-Sätzen.

Mittwoch, 05.02.2020, 03:30 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 05:00 Uhr
Willebadessens Herren feiern den Sieg im Gipfeltreffen. Das Team von Trainer David Dick (Vierter von links) hat nun vier Punkte Vorsprung. Foto: Jonas Gröne

Frauen-Landesliga

TV Löhne – SV Dringenberg 0:3 (15:25, 12:25, 16:25).  Nach einer Stunde Spielzeit feierten die Burgdamen den vierten Sieg in Serie. „Wir waren in allen Belangen überlegen. Unsere starken Angaben setzten Löhne so unter Druck, dass auf deren Seite ein Aufbau kaum möglich war“, berichtet Judith Beller. Der SVD erspielte sich in den Sätzen dadurch schnelle Führungen und gab sie bis Satzende nicht mehr her. Die nächste Partie bestreitet der SV Dringenberg am Sonntag, 23. Februar um 12:15 Uhr, im Gymnasium Rahden gegen den SV Minden.

Männer-Bezirksliga

TuS Willebadessen – Warburger SV 3:2 (19:25, 25:22, 19:25, 26:24, 19:17). „Das war endlich einmal ein Spiel, in dem man ins Schwitzen gekommen ist“, sagte Willebadessens Sergej Tissen nach dem Derby gegen den Warburger SV. In fünf umkämpften Sätzen verlangten die Gäste dem Tabellenführer alles ab. Dabei präsentierten sie sich ganz anders als noch bei der 0:3-Niederlage im Hinspiel. „Wir haben diesmal Volleyball gespielt“, zeigte sich Warburgs Thomas Riesen mit der Leistung zufrieden. Insgesamt hatte seine Mannschaft auch vier Satzbälle und brachte dem weiter ungeschlagenen Tabellenführer die beiden ersten zwei Satzverluste der Saison bei. Weil Willebadessenes Angriffsschläge teilweise zu unpräzise waren, konnten die Warburger den ersten Satz mit guten Annahmen 25:18 gewinnen. Dem Gastgeber fehlte während der Verteidigung die Ordnung. „Das zieht sich durch die letzten Wochen. Wir müssen wacher sein“, forderte Willebadessens Co-Trainer Thomas Richert.

Im zweiten Satz fruchteten die Angriffsschläge von Vitali Manvaler und Viktor Rempel, so dass der Gastgeber komfortabel mit 14:9-Punkten führte. Die Willebadessener gewannen die kurzen Bälle am Netz und siegten mit 25:22. Im dritten Satz profitierte der Warburger von einer unsicheren Willebadessener Abwehr, die von Annahme- und Stellungsfehlern geprägt war. Beim Stand von 24:23 hatte Warburg im vierten Satz schließlich die Chance zum Sieg, doch die Willebadessener kämpften sich mit Abwehraktionen zurück und siegten 26:24.

Im Tiebreak drehte der Warburger SV eine 8:4-Führung der Willebadessener um, doch durch einen unpräzisen Aufschlag vergaben die Warburger ihren Satzball zum 17:15. „Diesmal hatten wir mehr Erfahrung auf dem Feld. Das hat uns zum Schluss geholfen. Jetzt haben wir es endlich geschafft. Unser Ziel war der Aufstieg. Wir wollen die Meisterschaft auch annehmen und in der Landesliga aufschlagen“, zeigte sich Willebadessens Thomas Richert nach dem umkämpften Sieg sichtlich erleichtert.

Der Warburger SV empfängt am Samstag, 8. Februar, um 15 Uhr im nächsten Spiel den TuS Kachtenhausen. Die Willebadessener spielen ebenfalls am kommenden Samstag um 16.15 Uhr gegen den Tabellendritten SG Quelle/Bethel. Spielort ist die Sporthalle des Detmolder Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasiums.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7239272?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2198415%2F2514662%2F
Redet auch noch wer über Inhalte?
Bayerns MInisterpräsident Markus Söder (CSU). Foto: dpa
Nachrichten-Ticker