FC Peckelsheim/Eissen/Löwen verliert 3:5 gegen Delbrücker SC II
Aufholjagd nicht belohnt

Peckelsheim (WB). Der FC Peckelsheim/Eissen/Löwen hätte am Ende mehr verdient gehabt. Doch nach einer starken Aufholjagd verliert die Mannschaft in der Bezirksliga mit 3:5 (1:3) gegen Aufsteiger Delbrücker SC II.

Montag, 09.12.2019, 11:31 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 12:00 Uhr
Peckelsheims Joachim Gievers (rechts) setzt Delbrücks Alexander Vogel beim Spielaufbau unter Druck. Foto: Rene Wenzel

 „Das war schon sehr ärgerlich, wie es am Ende gelaufen ist“, sagte Trainer Matthias Rebmann. Sein Team war in der Schlussphase nicht weit entfernt vom 4:4-Ausgleich. Jonas Riepe (69.) und Julius Gockeln (81.) verkürzten zwischenzeitlich auf 3:4. Delbrück wackelte, fiel aber nicht um. Und Peckelsheim erwischte es knallhart in den letzten Minuten. Erst sah Torschütze Julias Gockeln wegen angeblichen Meckerns Gelb-Rot (86.), dann machte Daniel Weinberg nur eine Minute später den Auswärtssieg klar – eher unverdient, wie auch Rebmann am Ende feststellte: „Einen Punkt hätten wir hier verdient gehabt.“

 Doch seine Mannschaft zeigte das Bild, das man schon seit Saisonbeginn kennt. In der Defensive fängt sie sich zu viele einfache Gegentore. Beim 0:1 durch Bager Ogan (10.) spielten die Hausherren eine Ecke unsauber aus. Die Delbrücker konterten fix, Ogan beförderte den Ball ohne große Mühle über die Linie. Die Rot-Weißen antworten aber direkt im Gegenzug: Pascal Knoke glich aus (11.).

 Die Hausherren waren fortan das bessere Team. Jan Michels scheiterte nach einer Viertelstunde an DSC-Keeper Maximilian Vlachos. Nur drei Minuten später vergab der flinke Flügelflitzer aus kurzer Distanz eine noch bessere Möglichkeit. Und auf der anderen Seite machten die Schwarz-Weißen mit der zweiten guten Chance das zweite Tor. Leon Härtlein klärte die Kugel nicht aus dem gefährlichen Bereich, Abdul Rasheed Saad besorgte die 2:1-Führung. „In der Aktion waren wir überhaupt nicht konsequent im eigenen Strafraum“, bemängelte Matthias Rebmann.

 Auch das 1:3 drei Minuten vor der Pause war aus seiner Sicht ein Geschenk. Till Sickes stand etwas zu weit vor seinem Kasten. Ogan spitzelte den Ball an ihm vorbei.

  In der Halbzeitpause sprach Rebmann die Anfälligkeit in der Defensive der Gäste an. Die Vorgabe war klar: „Den Abstand verkürzen und mindestens noch einen Zähler mitnehmen.“ Doch es kam anders. Der Gast kam besser aus der Kabine und verzeichnete zwei, drei ordentliche Optionen. Sickes machte bei einem Versuch von Leon Brinkmeier gut die kurze Ecke zu (54.), dann scheiterte Schahin Kurt freistehend aus sechs Metern kläglich (56.).

 Der FC PEL kam durch einen Freistoß von Michels in den gefährlichen Bereich. Sein Distanzschuss ging knapp drüber. Fast direkt danach verpasste Knoke das 2:3, als Vlachos schnell unten war und den Einschlag mit einer Hand verhinderte. Auf der anderen Seite klingelte es hingegen wieder: Erneut setzte Bager einen Flachschuss unhaltbar ins Netz (63.).

 Peckelsheim zeigte eine starke Moral und kam zurück. Doch in den Schlussminuten lief fast alles gegen die Hausherren. „Der Schiedsrichter hat uns das Ding mit der Gelb-Roten Karte gegen Julius Gockeln kaputt gemacht. Julius hat überhaupt nichts gesagt. Wir waren drauf und dran, den 4:4-Ausgleich zu machen“, so Rebmann, der insgesamt zufrieden mit der Vorstellung seines Teams ist:  „Wir müssen jede Woche so eine Leistung abrufen, um für Punkte infrage zu kommen.“

 FC PEL: Sickes – Riepe, Hahne, Krain (89. Jonietz), Melcher (78. Engemann), Gievers (89. Sinemus), Gockeln, Michels, Knoke, Härtlein (67. Vogt), Schön

Tore: 0:1, 1:3, 1:4 Ogan (10., 42., 63.), 1:1 Knoke, 1:2 Saad (27.), 2:4 Riepe (69.), 3:4 Gockeln (81.), 3:5 Weinberg (87.).

 

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