SV Bergheim setzt im Kampf um Klassenerhalt auf Siege gegen direkte Konkurrenten
Menne will Platz unter Top-Vier festigen

Bergheim/Menne (WB). Der SV Bergheim spielt wie erwartet um den Klassenerhalt. Der SV Menne konnte den eigenen Ansprüchen bisher nur teilweise genügen. So lautet die Zwischenbilanz der beiden heimischen Herren-Tischtennis-Verbandsligisten, die mit unterschiedlichen Erwartungen in die Saison gegangen waren.

Mittwoch, 06.11.2019, 03:30 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 05:01 Uhr
Mennes Nummer zwei Boris Sittig will in der zweiten Verbandsliga-Saison mit seinen Teamkollegen oben dran bleiben. Foto: Sylvia Rasche

»Die Hinserie ist für uns bisher schwer verlaufen. Das hatten wir jedoch erwartet«, sagt Jakob Nöltker, Mannschaftsführer des SV Bergheim , der mit 3:9-Punkten auf dem drittletzten Platz der Zwölfergruppe steht. Dabei haben Bergheim und der direkte Tabellennachbar TuS Sundern (4:8-Zähler) ein Spiel weniger absolviert als die anderen Teams der Staffel. »Wir befinden uns im unteren Drittel der Tabelle, werden aber noch gegen einige direkte Konkurrenten antreten. Dort müssen wir punkten«, blickt Nöltker auf die Partien gegen Lippstadt, Brackwede II und Sundern.

Besonders erfreulich aus Sicht der Emmerstädter läuft die Saison für die drei Topspieler. Mit Maik Huebner und Jonas Thorenmeier stehen im oberen Paarkreuz zwei starke Linkshänder an der Platte, die mit Einzelbilanzen von 8:2 und 5:3 zu überzeugen wussten. Dazu haben die Bergheimer mit dem frischgebackenen Jugend-Bezirksmeister Leon Geminger ein großes Talent in ihren Reihen. Der im Sommer vom TuS Bad Driburg gekommene Neuzugang hat sich mit bereits fünf gewonnenen Einzeln gut in der Verbandsliga eingefügt. »Leon hat richtig eingeschlagen. Wir sind froh, dass er uns mit seinen erst 16 Jahren schon so weiterhelfen kann«, lobt Nöltker.

An den Brettern vier bis sechs hatte der SVB bisher mit Personalproblemen zu kämpfen. Acht Ersatzstellungen in den ersten sechs Meisterschaftsspielen benötigte Bergheim bereits. Wäre es anders gelaufen, wäre durchaus der eine oder andere zusätzliche Punkt möglich gewesen.

Weiter oben in der Tabelle ist der SV Menne zu finden. Mit 9:5- Punkten aus sieben Spielen haben die Herren aus der Warburger Börde derzeit den vierten Rang inne. »Der vierte Tabellenplatz ist im Großen und Ganzen eine ordentliche Leistung«, meint Thomas Hoffmeister, Spitzenspieler der Blau-Weißen. Das zu Beginn ausgegebene Saisonziel, auf Rang zwei zu landen, haben die Menner jedoch mittlerweile ad acta gelegt. »Dafür sind Elsen und Bardüttingdorf wohl einfach zu stark. Wir wollen nun versuchen, unseren Platz im oberen Tabellendrittel zu festigen«, gibt Hoffmeister, der im Sommer vom TTC Paderborn nach Menne gewechselt ist, als korrigiertes Ziel aus. »Als Mannschaft haben wir trotzdem bisher geschlossen unsere Leistung gebracht, dort können wir insgesamt zufrieden sein«, berichtet der Neu-Menner, der mit 9:5-Siegen ein echter Punktegarant ist.

In der Rückrunde wird der Tabellendritte der Vorsaison ohne Jens Zirklewski antreten müssen, der (wie berichtet) zurück zur DJK Adler Brakel wechselt. »Nichtsdestotrotz haben wir weiter eine schlagkräftige Truppe, mit der wir in der Verbandsliga gut mithalten können«, sagt Hoffmeister.

Einen Termin haben die Spieler und Fans der beiden Verbandsligisten bereits im Auge. Am vorletzten Spieltag steigt das direkte Duell, dabei empfangen die Bergheimer den SV Menne in der Steinheimer Grundschulturnhalle. Das Spiel steigt am Samstag, 23. November, um 18.30 Uhr und verspricht einiges. In der vergangenen Saison rang der SVB den SVM mit 15:13 im Entscheidungssatz des Abschlussdoppels nieder und sicherte sich so den Derbysieg. Spannende Spiele sind garantiert.

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