Warburg
Tabellenspitze verteidigt

Kreis Höxter. Das ist der 19. Saisonsieg des FC Nieheim. Mit 2:0 (0:0) gewinnt der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Staffel drei im Nachholspiel gegen den Post TSV Detmold. Der FC Blau-Weiß Weser und der SV Dringenberg gingen am Donnerstagabend als Verlierer vom Platz.

Samstag, 06.04.2019, 01:24 Uhr aktualisiert: 06.04.2019, 01:30 Uhr
Nieheims Tobias Puhl ist den Gegenspielern enteilt. Sein Schuss ging knapp am Detmolder Gehäuse vorbei. Foto: Wolfgang Tilly

FC Nieheim – Post TSV Detmold 2:0 (0:0). Nach anfänglichem Stottern bei der Torausbeute fuhr Nieheim auf dem Aschenplatz in Eversen einen am Ende hochverdienten 2:0-Sieg ein. Die Angriffsformation der Gastgeber um Tobias Puhl machte gleich viel Druck. Detmold hielt mit einer zweifachen Absicherung dagegen und versuchte, die Räume eng zu machen. »Wir machen das gut«, unterstützte Trainer Ralf Brockmann lobend sein Team. Mit dem Glück des Tüchtigen hielt es bis zur Halbzeitpause das 0:0. Puhl und Ufuk Basdas hatten vier Topchancen zum Führungstreffer.

Mit den Worten »Spielt einfacher« versuchte Nieheims Trainer Raffaele Wiebusch, das Angriffsspiel seiner Elf effektiver werden zu lassen. Wirkungsvoll schien dann seine Halbzeitansprache gewesen zu sein, denn nur kurz nach dem Wiederanpfiff gelang das 1:0. Der aufgerückte Abwehrspieler Ahmet Aydincan staubte im Fünfmeterbereich ab (48.). Mit einem mit viel Effet getretenen Schuss aus 20 Metern Torentfernung fast in den Winkel erhöhte Pascal Otte vor 150 Zuschauern auf 2:0 (76.).

»Auf diesem Untergrund haben wir alles richtig gemacht«, sagte Wiebusch und freute sich, dass sein Team erneut ohne Gegentor geblieben ist. Sorgen macht ihm, dass Tobias Puhl angeschlagen vom Platz gegangen ist.

FC Nieheim: Kickert – Müller, Aydincan, Sitnikov, Herbst (65. Yanik), Otte, Soethe, Trost, Puhl, Basdas (75. Ovenhausen-Martinez), Cesa (84. Thorenmeier)

SV Heide Paderborn – SV Dringenberg 3:0 (1:0). »Mit Luca D Angelo hat der SV Heide einen herausragenden Akteur«, sagte Dringenbergs Trainer Sven Schmidt (wie berichtet) in der Vorschau auf das Nachholspiel. Der Kapitän war es auch, der die Gastgeber mit dem 1:0 auf die Siegerstraße brachte (18./Elfmeter).

Dabei war der SV Dringenberg verheißungsvoll gestartet und bis zu dem Gegentreffer gut im Spiel. In der fünften Minute traf Christoph Richter zum vermeintlichen 1:0 für die Burgherren. Der Schiedsrichter sagte aber »kein Tor«. Er hatte zuvor ein Handspiel von Patrick Stiewe gesehen. Heides schneller zweiter Treffer nach der Halbzeitpause (49., Benjamin Law) durchkreuzte die Pläne der Gäste. Norbert Gaszman sorgte mit dem 3:0 (68.) für die endgültige Entscheidung. »Nach der guten Anfangsphase haben wir uns das Spiel aus der Hand nehmen lassen und am Ende verdient verloren«, fasste Schmidt zusammen.

SVD: Wübbeke – Frederkind, Schipp, van der Kamp, Stiewe, Rempe, Richter (70. Werner), Hasse (76. Kriger), Steinig, Neumann, Hartramph (54. Kirchhoff)

FC Blau-Weiß Weser – SCV Neuenbeken 0:1 (0:0). »Wir haben auf dem Platz eine Reaktion gezeigt«, sagte Heiko Bonan mit Blick auf die vorherige Vorstellung am vergangenen Sonntag in Dringenberg, von der er enttäuscht war. »Ich bin mit unserer Leistung absolut zufrieden. Es war ein guter Mix aus Engagement und Teamgeist«, stellte Wesers Coach nach dem Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten Neuenbeken heraus. Das Tor für den Aufstiegskandidaten erzielte Alexander Doms in der 47. Minute. »Der Gegentreffer war definitiv vermeidbar. Das haben wir nicht gut verteidigt«, befand Bonan.

Neuenbeken bleibt mit dem Auswärtssieg auf Tuchfühlung mit Spitzenreiter Nieheim. »Der Sieg der Gäste ist insgesamt verdient. Nichtsdestotrotz hätten wir für unseren Einsatz auch einen Punkt verdient gehabt«, so Bonan.

FC BW Weser: Pape – Schreck (77. F. Rikus), Seibt, Menzel, Krueger, Rassmann, Wielert, Dewenter (55. Budalic), Böger, Bröer, L. Rikus (68. Bornscheuer)

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