Fußball: Dringenbergs Trainer Sven Schmidt im WESTFALEN-BLATT-Sportgespräch
»Der Auftakt hat es in sich«

Dringenberg (WB). Die Ziele sind klar formuliert: Der SV Dringenberg möchte in der Rückrunde den dritten Platz in der Fußball-Bezirksliga Staffel drei behaupten und im Kreispokal ins Endspiel einziehen. »Nach den ersten drei Spielen wissen wir gleich, wo wir stehen«, sagte Trainer Sven Schmidt mit Blick auf den Rückrunden-Auftakt im Gespräch mit WESTFALEN-BLATT-Mitarbeiterin Katharina Schulte und WESTFALEN-BLATT-Redakteur Günter Sarrazin.

Donnerstag, 07.02.2019, 14:04 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 17:14 Uhr
»Wir wollen jungen Spielern aus der Region die Möglichkeit geben, sich in einem tollen und ehrgeizigen Umfeld und einer sehr gut funktionierenden Mannschaft weiterzuentwickeln«, sagt Dringenbergs Trainer Sven Schmidt (links). Hier mit Thomas Frederkind. Foto: Sylvia Rasche

Herr Schmidt, Sie sind am Montag mit dem SV Dringenberg in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet. Wie sieht der Plan aus?

Sven Schmidt: Wir trainieren sechsmal in der Woche. Hinzu kommen noch insgesamt sechs Testspiele, unter anderen gegen den SC Borchen, die Sportfreun­de DJK Mastbruch und die Spielvereinigung Brakel II. Unser Ziel ist es, fit zu werden, um so eine gute Ausgangslage für die Rückrunde zu haben.

 

Sie überwintern auf dem dritten Tabellenplatz. Wie fällt ihr Fazit der Hinrunde aus?

Schmidt: Mit der Hinrunde und dem Überwintern auf dem dritten Tabellenplatz sind wir zufrieden. Ich kann den Jungs nur ein riesiges Kompliment für ihre Leistungen machen.

 

Was hat Ihnen besonders gut gefallen?

Schmidt: Dass wir in der kompletten Hinrunde konstante Leistungen abgerufen haben, hat mit gut gefallen. Ebenso ist die Moral zu nennen, die wir zum Beispiel im Spiel beim FC Blau-Weiß Weser gezeigt haben. Da sind wir nach einem 0:3- und 1:4-Rückstand zurückgekommen und haben am Ende ein 4:4 erreicht. Auch viele andere Partien könnte ich nennen. So den 4:1-Sieg in Eissen. Ich habe mehrere Leute im Verein gefragt, niemand konnte sich daran erinnern, wann wir zuletzt auf dem dortigen Aschenplatz gewonnen haben.

 

Wie hat sich die Bezirksliga-Staffel drei aus Ihrer Sicht entwickelt.

Schmidt: Ich kenne sie ja noch aus den Jahren, in denen ich selbst in der Staffel gespielt habe. Im Vergleich dazu ist die Qualität mit den Paderborner Mannschaften schon angehoben worden. Von daher ist es schon ein gutes Niveau, das in der Liga gezeigt wird.

 

Mit René Wübbeke und Jonas Werner haben Sie zwei Winterneuzugänge verpflichtet. Wie ist ihr erster Eindruck von den beiden?

Schmidt: René verfügt über eine langjährige Erfahrung in höheren Spielklassen. Er bringt die notwendige Stabilität mit und wird uns weiterhelfen können. Jonas kommt aus Warburg zu uns. Er ist ein junger, talentierter Spieler, der sich bei uns etablieren möchte. Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat.

 

Dringenberg verfügt nun über ein Kleinfeld-Kunstrasenplatz. Wie wichtig ist er für den Verein?

Schmidt: Der Kunstrasenplatz bietet trainingstechnisch Vorteile für uns und wird uns nach vorne bringen.

 

Welche Ziele haben Sie sich für die Rückrunde gesetzt?

Schmidt: Unser Ziel ist es, dass wir natürlich versuchen wollen, den dritten Platz in der Tabelle zu verteidigen, um auch am Ende dort zu stehen, wo wir derzeit sind. Des Weiteren ist es unser Ziel, im Kreispokal-Halbfinale gegen den FC Blau-Weiß Weser zu gewinnen und in das Pokalfinale einzuziehen.

 

Der FC Nieheim und der SCV Neuenbeken haben sich in der Hinrunde an der Tabellenspitze festgesetzt und einen Vorsprung erarbeitet. Wen sehen Sie am Ende der Saison ganz oben?

Schmidt: Aus meiner Sicht wird Nieheim das Rennen um die Meisterschaft machen. Wenn der FC gut aus der Vorbereitung kommt, wird er sich am Ende durchsetzen. Allerdings glaube ich, dass Neuenbeken aufgrund seiner mannschaftlichen Geschlossenheit bis zum Schluss gefährlich bleiben wird.

 

Sie haben kürzlich um ein weiteres Jahr verlängert. Wie sehen Ihre Planungen für den kommenden Sommer aus?

Schmidt: Unsere Planungen laufen. Ziel ist es wie bisher, jungen Spielern aus der Region die Möglichkeit zu geben, in einem tollen und ehrgeizigen Umfeld und in einer sehr gut funktionierenden Mannschaft an der Seite so erfahrener Akteure wie Daniel Neumann und Alexander Rempe auf einem guten Level höherklassig spielen zu können, um sich so weiterentwickeln zu können. Dabei sind wir in unseren Gesprächen auf einem guten Weg.

 

Was macht die Nachwuchsabteilung des SVD? Kommen in den nächsten Jahren Spieler aus der Jugend, die in die Erste rücken können?

Schmidt: Ja, wir haben schon ein paar Spieler im Auge, die wir in den nächsten Jahren gerne an die erste Mannschaft heranführen wollen. Aktuell bestes Beispiel ist Hendrik Jacobi, der vorigen Sommer aus der A-Jugend gekommen ist. Nachdem er leider die ersten Monate der Saison verletzt war, hat er sich gut herangearbeitet und in den letzten drei Spielen 2018 auch gezeigt, welche Qualität er als 18-Jähriger schon besitzt.

 

Blicken wir auf den Start der Rückrunde. Da ist Ihre Mannschaft gleich gefordert.

Schmidt: Ja, der Auftakt hat es in sich. Er ist schon eine Standortbestimmung. Beim SV Heide Paderborn haben wir am 10. März gleich ein Spiel, in dem es darum geht, oben dran zu bleiben. Das gilt auch für die nächste Partie gegen Detmold. Mit Steinheim folgt ein Team, das im zweiten Teil der Hinrunde erstarkt ist. Nach diesen ersten drei Spielen wissen wir gleich, wo wir stehen.

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