Fußball: FC Nieheim verpflichtet Soethe, Trost und Müller »Eingebaute Torgarantie«

Nieheim (WB). Der FC Nieheim geht in die Offensive. Nach der Verpflichtung von Torjäger Patrick Wöhning vom FC Dahl/Dörenhagen vermeldet der Fußball-Bezirksligist mit Philippe Soethe (27), Manuel Trost (26) und Hendrik Müller (23) für die nächste Saison drei Neuzugänge vom Landesligisten BV Bad Lippspringe.

Von Günter Sarrazin
Den Blick aufs Tor und nach vorn gerichtet: Manuel Trost stürmt in der nächsten Saison für den FC Nieheim. Der 26-Jährige wechselt vom Landesligisten BV Bad Lippspringe zu seinem Heimatverein, für den er zuletzt in der Jugend gespielt hat.
Den Blick aufs Tor und nach vorn gerichtet: Manuel Trost stürmt in der nächsten Saison für den FC Nieheim. Der 26-Jährige wechselt vom Landesligisten BV Bad Lippspringe zu seinem Heimatverein, für den er zuletzt in der Jugend gespielt hat. Foto: Agentur Klick

»Mit unserer Offensive in diesem Jahr können wir nicht zufrieden sein. Mit Wöhning, Soethe und Trost haben wir im Angriff ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Jungs haben eine eingebaute Torgarantie«, sagt Spielertrainer Raffaele Wiebusch. Große Stücke hält er auch auf Außenverteidiger Hendrik Müller. »Er ist ein Mentalitätsspieler und ackert 90 Minuten auf der rechten Seite. Solche Spieler hat man sehr gerne im Kader«, so Wiebusch. Für Hendrik Müller sei ein Spiel wirklich erst zu Ende, wenn der Schiri abgepfiffen hat, bekräftigt der Coach, der Anfang Februar verlängert hat.

Während Hendrik Müller aus Rimbeck kommt, sind Manuel Trost und Philippe Soethe Nieheimer. »Unser Vorsitzender Alfred Ruberg hält seit mehreren Jahren den Kontakt zu den beiden. Jetzt klappt es, dass sie zu uns kommen«, freut sich Wiebusch.

Manuel Trost hat in seinem Heimatort in der F-Jugend mit dem Fußball begonnen. Als D-Jugendlicher wechselte er zum TuS Bad Driburg. »In der A-Jugend hat er in Höxter und Brakel gespielt, im Seniorenbereich dann fünf Jahre beim SV Dringenberg, bis er vor drei Jahren zum BV Bad Lippspringe gewechselt ist«, blickt Wiebusch auf Trosts Fußball-Laufbahn.

Auch Philippe Soethe hat in Nieheim das Fußball-ABC erlernt. Über die weiteren Jugendstationen Bad Driburg, Höxter und Brakel ist er im Seniorenbereich ebenfalls nach Dringenberg gegangen. Unter Regie von Trainer Richard Soethe, Philippes Vater, sind die Burgherren in der Saison 2011/2012 mit Trost und Soethe in die Landesliga gestürmt, in der sie zwei Jahre gespielt haben. Nach einem Jahr beim Oberligisten FC Gütersloh kehrte Philippe Soethe zum 1. Januar 2016 zum SVD zurück. Im vergangenen Sommer zog es ihn nach Bad Lippspringe.

Hendrik Müller bringt viel höherklassige Erfahrung mit nach Nieheim. Der Rimbecker hat neun Jahre für den SC Paderborn 07 gespielt, bei dem er in der Jugend-Regionalliga zu den festen Größen gehörte. Nach der Zeit in der Westfalenliga und der Oberliga mit der zweiten Mannschaft des SCP wechselte er vor zwei Jahren zum BV Bad Lippspringe.

Der eingangs genannte Patrick Wöhning soll in der Saison 2018/2019 für Nieheimer Tore sorgen. Der 28 Jahre alte Angreifer, der vom A-Ligisten FC Dahl/Dörenhagen kommt, hat zuvor beim SV Atteln in der Bezirksliga gespielt. »Ich kenne Patrick schon ewig. Der Junge hat ordentlich Power und einen guten Zug zum Tor. Das wird uns weiterhelfen«, sagt Raffaele Wiebusch.

Die bis Ende Mai dauernde aktuelle Bezirksliga-Saison will er dazu nutzen, dass sich junge Spieler wie Jonathan Kros, Giovanni Ovenhausen-Martinez und Nico Günther weiterentwickeln können. »Sie spielen jetzt schon durch. Das wird ihnen richtig gut tun«, erklärt Wiebusch, der die Serie gut abschließen möchte. »Wir wollen noch viele Erfolgserlebnisse haben, dann geht alles auch viel leichter«, so der 37-Jährige.

Morgen hat der Tabellenneunte in der Bezirksliga Heimrecht gegen den SV Atteln. »Bei dem Nachholspiel aus der Hinrunde wird eventuell das Heimrecht getauscht«, merkt Wiebusch an.

Klar ist, dass Nieheim in der nächsten Saison in der Bezirksliga weiter oben landen will. Einen Tabellenplatz spricht der Trainer derzeit nicht an. Er habe sich im vergangenen Sommer schon einmal den Mund verbrannt. Da war von Platz eins die Rede.

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