Fußball: Nieheim besiegt Neuenbeken im Bezirksliga-Topspiel
Das Landesliga-Tor ist offen

Nieheim (WB). Das ist der 18. Saisonsieg des FC Nieheim in Folge: Nach einem glücklichen 1:0 im Gipfeltreffen gegen den Verfolger SCV Neuenbeken ist der FC Nieheim nur noch theoretisch von Platz eins der Fußball-Bezirksliga zu verdrängen.

Montag, 06.05.2019, 09:43 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 09:46 Uhr
So jubelt der FC nach dem frühen 1:0 von Philippe Soethe (Dritter von links) per Elfmeter. Am Ende knallten Sektkorken. Foto: Oliver Temme

Für Raffaele Wiebusch war es nach dem Abpfiff selbstverständlich, die Glückwünsche zum Aufstieg in die Landesliga anzunehmen. »Es sind noch drei Spiele und wir haben neun Punkte Vorsprung, dazu das viel bessere Torverhältnis«, sagte der

FC Nieheim siegt im Topspiel der Bezirksliga gegen Neuenbeken

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überglücklicher Trainer.

»Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, sollten wir unser großes Ziel noch verfehlen«, ergänzte er. Währenddessen feierten seine Schützlinge ausgelassen mit dem Großteil der 250 Zuschauer im Nieheimer Friedrich-Wilhelm-Weber-Stadion. Unter diesen befand sich auch der Chef von Wiebusch.

»Er hat mir gerade für morgen frei gegeben«, schmunzelte der FCN-Coach und blickte voraus: »Das wird eine intensive Feier.«

Kein Wunder, schließlich ist das Tor zum Aufstieg nun ganz weit offen und Nieheim freut sich auf die erste Saison des Vereins in der Landesliga. Der unterlegene SCV Neuenbeken, seines Zeichens Tabellenzweiter und bis gestern einziger Verfolger des FC Nieheim, erkannte dessen Überlegenheit an. Trainer Marco Cirrincione sagte: »Eine Saison hat 30 Spiele, und da hat sich Nieheim als die beste Mannschaft erwiesen. Da bringt es uns nichts, dass wir in beiden direkten Duellen besser waren.« Nach der 1:3-Hinspielniederlage folgte gestern ein 0:1.

Zum Spiel: Bereits nach sechs Minuten ging der FC Nieheim mit 1:0 in Führung. Philippe Soethe verwandelte den Strafstoß, den der gefoulte Robert Wezorke herausgeholt hatte – eine unstrittige Entscheidung. Die Gastgeber dominierten das Spiel, agierten defensiv abgeklärt und nach vorne zielstrebig. Neuenbeken fand in der ersten halben Stunde nicht wirklich statt. Dank ihres Torwarts Alexander Wulf spiegelte sich das jedoch nicht im Ergebnis wider. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen deutlich. Die Gäste bestimmten das Geschehen und bekamen in der 53. Minute die Chance auf den Ausgleich auf dem Silbertablett serviert. Nun allerdings waren es die Nieheimer, die sich bei ihrem Schlussmann bedankten. Einen von Miguel Soylu getretenen Foulelfmeter lenkte Marcel Kickert mit einem ganz starken Reflex an den Pfosten. Doch die Gäste drückten weiter, brachten die geplanten Meister-Feierlichkeiten des FC Nieheim besonders in den Schlussminuten bedenklich ins Wanken. In der zweiten Halbzeit waren andere Tugenden gefragt als Spielstärke. »Das ist ja eine richtige Maloche hier«, analysierten die sich warm laufenden Wechselspieler des SCV Neuenbeken ein zerfahrenes und hitziges Kampfspiel. »Ab der 25. Minute waren wir ebenbürtig, in der zweiten Halbzeit besser«, befand Gäste-Trainer Cirrincione.

Dies wollte sein Gegenüber Raffaele Wiebusch nicht bestreiten, fügte aber an: »Gerade interessiert es mich die Bohne, ob der Sieg verdient ist oder nicht.« Nach diesen Worten machte er sich im selben Atemzug auf zu seiner feiernden Mannschaft, die in der Tordifferenz 24 Treffer besser ist, und schon die Sektkorken knallen ließ.

FC Nieheim: Kickert – Müller, Aydincan, Tuncel (83. Ovenhausen-Martinez), Otte, Soethe, Trost, Puhl, Cesa (68. Thorenmeier), Wezorke, Yanik (74. Herbst)

SCV Neuenbeken: Wulf – Horoszko (46. Lütkefedder), Doms, Nesic, Schröder, Janik (81. Wiehmeier), Hölscher (77. Schmidt), Dalecki, Bornefeld, Gourgi, Soylu

Schiedsrichter: Philip Dräger. Assistenten: Luca Maurer, Klaus Münstermann. Zuschauer: 250

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