Das Sportgespräch: Arne Tegtmeyer, Referent des Kreissportbundes Höxter wirbt für Programme wie „Integration durch Sport“ und „Bewegt älter werden in NRW“
„Corona beflügelt Outdoorsport“

Kreis Höxter. -

Der Wettkampfsport pausiert, doch in den Vereinen herrscht kein Stillstand. Auch nicht im Kreissportbund Höxter. Im Gegenteil. „Planungen für Sport im Park und weitere Angebotseinführungen laufen wieder an“, sagt Sportreferent Arne Tegtmeyer. Im Sportgespräch mit Redakteur Günter Sarrazin blickt der 32-Jährige auf Programme wie „Integration durch Sport“, „Bewegt älter werden in NRW“, die digitale Inforeihe des Kreissportbundes und Outdooraktionen.
Freitag, 16.04.2021, 03:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 16.04.2021, 03:00 Uhr
Laufen und Fußball sind die Hobbys von Arne Tegtmeyer (32). Nach einem Trainingslauf dehnt der Familienvater seine Wadenmuskulatur. Foto: Privat
Mit „Integration durch Sport“, „Bewegt älter werden in NRW“ und „Bewegt gesund bleiben in NRW“ betreuen Sie im Kreissportbund Höxter große Themenfelder. In welchen sind die meisten heimischen Vereine unterwegs? Arne Tegtmeyer: Viele Vereinsvertreter, die sich bei mir melden, interessieren sich für die Förderung des Breitensports. Hier informiere ich und weise gleichzeitig auf das Thema der Integration hin. In etlichen Vereinen werden spontan schon Formen der Integration gelebt. Auch der Gesundheitssport nimmt eine immer größere Rolle ein, was die steigende Nachfrage verdeutlicht. Daher versuche ich stets, Anknüpfungspunkte zu diesen Themen zu finden. Was heißt Integration durch Sport kurz erklärt? Tegtmeyer: Alle Menschen, egal woher sie kommen oder welcher sozialen Schicht sie entstammen, können gemeinsam Sport treiben und sind gleichberechtigt auf allen Ebenen im Sportverein vertreten. Viele Menschen, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland und in den Kreis Höxter gekommen sind, haben sich hier inzwischen fest niedergelassen. Diese Menschen gilt es nun, in die Gesellschaft und sozial weiter zu integrieren. Der Sport kann dabei Brücken schlagen. Wo und wie erleben Sie im Kreis Höxter konkret Inte-gration durch Sport? Tegtmeyer: Am deutlichsten wird dieses bei unseren Stützpunktvereinen „Integration durch Sport“. Sportvereine, die sich im Rahmen des gleichnamigen Bundesprogramms für die Integration engagieren, werden Stützpunktvereine genannt. Sie fördern aktiv die Einbindung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Den direkten Kontakt zur Zielgruppe haben die Vereine, die die Maßnahmen durchführen. Meine Hauptaufgabe liegt in der Beratung und Koordinierung der Förderprogramme.
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