Tischtennis: Maike Stroop im Gespräch
„Langfristig in der Verbandsliga planen“

Bad Driburg. -

„Wenn wir den Klassenerhalt schaffen können, wäre das ein toller Erfolg“, sagt Maike Stroop, die mit den Damen des TuS Bad Driburg in der Tischtennis-Verbandsliga spielt. Im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Jens Zirklewski spricht die Warburgerin über den Abstiegskampf, ihren Wechsel im Jahr 2019 und warum sie bei talentierten Spielerinnen vorsichtig ist.

Samstag, 02.01.2021, 03:07 Uhr aktualisiert: 02.01.2021, 03:10 Uhr
„Der Klassenerhalt mit dem TuS Bad Driburg wäre der nächste wichtige Erfolg“, sagt Maike Stroop. Die Angriffsspielerin spielt im zweiten Jahr bei den Blau-Gelben. „Gemeinsam zu gewinnen ist viel schöner als allein“, betont sie. Foto: Kevin Kösling

Frau Stroop, die Tischtennissaison wurde unterbrochen und soll als Einzelrunde fortgesetzt werden. Halten Sie die Entscheidung des Verbandes für richtig?

Maike Stroop: Es ist auf jeden Fall richtig, dass die Saison unterbrochen wurde. Ich hatte sogar schon etwas eher damit gerechnet. Es ist schließlich nur ein Hobbysport, dafür sollte man nichts riskieren. Die Einzelrunde ist wahrscheinlich die beste Lösung, auch wenn wir dadurch zwei wichtige Spiele auswärts haben, die wir natürlich lieber zu Hause gespielt hätten.

Sie sind mit einem Sieg und vier Niederlagen in die Saison gestartet. Wie lautet Ihr Ziel für die restlichen Spiele?

Stroop: Der Start verlief bei uns nicht optimal. Spielerisch lief es zwar besser als in der letzten Serie, leider aber nicht von den Ergebnissen her. Wir haben noch vier Spiele in der Rückserie und besonders gegen Billerbeck, einen unserer direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, müssen wir punkten. Wenn wir den Klassenerhalt schaffen können, wäre das ein toller Erfolg.

Der TuS hat viele talentierte Spielerinnen in seinen Reihen. Glauben Sie, dass Sie in Zukunft noch stärker davon profitieren und den Platz auf Verbandsebene festigen?

Stroop: Wenn die Mädels weiterhin so motiviert trainieren, kann man auf jeden Fall langfristig in der Verbandsliga und auch höher planen. Aber da bin ich immer vorsichtig. Dafür gab es im ganzen Kreis schon genügend junge, sehr talentierte Spielerinnen, von denen keine mehr spielt.

Nun etwas zu Ihrer Person: Sie sind 2019 vom SV Menne zum TuS Bad Driburg gewechselt. Welche Gründe haben Sie dazu bewogen und war der Wechsel rückblickend betrachtet richtig?

Stroop: Von den vielen jungen, talentierten Spielerinnen in Menne ist keine übrig geblieben. Sie haben jahrelang top trainiert und dann leider alle die Motivation verloren. Von daher gab es aus meiner Sicht keine Damenmannschaft mehr, in der ich hätte spielen wollen. Letztlich waren Birgit Schröder und ich die einzigen beiden Akteurinnen, die trainiert haben und Lust auf sportliche Herausforderungen hatten. Diese habe ich daher in Bad Driburg gesucht und bin richtig toll aufgenommen worden. Somit war es für mich die richtige Entscheidung.

Auf welche Erfolge schauen Sie in Ihrer Laufbahn zurück? Welche sollen folgen?

Stroop: Ein Highlight war der Verbandsliga-Aufstieg mit Menne. Bei den Relegationsspielen hatten wir viele Fans und die Stimmung war einfach fantastisch. Auch diverse Teilnahmen an den deutschen Pokalmeisterschaften waren immer wieder toll. Wie man merkt, sind es stets Teamevents. Gemeinsam zu spielen und gemeinsam zu gewinnen ist viel schöner als allein. Was noch folgen soll? Gute Frage. Der Klassenerhalt wäre der nächste wichtige Erfolg.

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