Aufsteiger TuS Lüchtringen möchte fester Bestandteil der Kreisliga A werden
„Wollen uns etablieren“

Lüchtringen (WB). Nach vier Jahren ohne Spiele im Kreisoberhaus greift der TuS Lüchtringen wieder in der Fußball-A-Liga an. Das Team von der Weser möchte sich in dieser Spielklasse etablieren. Eine wichtige Rolle könnte ein hochklassiger Neuzugang spielen.

Sonntag, 09.08.2020, 18:43 Uhr
Der TuS Lüchtringen ist gut aufgestellt. Unser Foto zeigt (hinten von links): Hendrik Pieres, Dennis Witte, Arndt Raßmann, Leander Pieres, Kevin Siebert, Simon Hartmann, Steffen Waldeyer, Luca Neumann und (Mitte von links) Trainer Sebastian Schwedhelm, Niklas Panten, Joel Ramos, Marian Engel, Henrik Jux, Frederic Weber, Jan Kirchhoff, Fynn Reinhard, Dennis Bahrmann, Betreuer Christopher Schulte, Kilian Rathske, Betreuer Alexander Muthig sowie (vorne von links) Marcel Drüke, Florian Rose, Jens Missing, Alexander Knoche, Jonas Schröder, Julian Mischer, Philipp Pollmann und Christian Temme. Zum Teamfoto haben sie sich mit Blick auf das Dorf und die Kirche getroffen. Foto: Rene Wenzel

Der TuS Lüchtringen ist wieder da, zurück in der Kreisliga A. Das fast 3000 Einwohner große Dorf sehnte sich nach vier Jahren in der B-Liga nach den Kräftemessen im Kreisoberhaus. Simon Hartmann ist der Königstransfer des Aufsteigers. Der flexible einsetzbare Ex-Spieler des FC Blau-Weiß Weser lebt seit einiger Zeit in Lüchtringen und schloss sich daher in diesem Sommer den Gelb-Schwarzen an. Hartmann bringt Bezirksliga-Erfahrung und die nötige Ruhe für die Kreisliga mit. „Simon ist eine absolute Bereicherung für unser Team. Ich sehe ihn im Mittelfeld auf der Außenbahn oder in der Zentrale. Aber im Zentrum haben wir ein kleines Überangebot“, sagt Trainer Sebastian Schwedhelm.

Steffen Waldeyer, Kilian Rathske und Jan Kirchhoff rücken aus dem Nachwuchs fest in den Kader der Ersten. Zudem meldet der Klub Luca Neumann, Leander Pieres, Fynn Reinhard und Jonas Schröder aus der A-Jugend hoch. „Es ist natürlich schön, mit Jonas einen dritten Torhüter zu haben“, merkt Schwedhelm an. „Wir machen jedes Wochenende ein Testspiel, damit wir wieder in den Rhythmus kommen“, berichtet er. So gewann die Elf am Freitagabend 2:1 gegen Lütmarsen.

Gut eingespieltes Team

Das erste Jahr wollen die Lüchtringer für eine saubere Ankunft in der neuen Liga nutzen. Bei dem gut eingespielten Team gibt es wie im Vorjahr keinen Abgang. Spieler wie Christian Temme, Jens Missing, Dennis Bahrmann, Philipp Pollmann oder auch Kevin Siebert gehören immer noch zum Aufgebot. Verstärkt wurde die Truppe in der Vorsaison besonders durch Mittelfeldspieler Arndt Raßmann, der ebenfalls vom FC BW Weser gekommen ist. Und jetzt kommt mit Simon Hartmann ein ähnlicher Spielertyp hinzu.

Auf ein lang ersehntes Derby gegen den FC Stahle müssen die Gelb-Schwarzen vorerst verzichten. Die beiden Vereine starten (wie berichtet) in unterschiedlichen Gruppen in die vergrößerte A-Liga. Erst in der zweiten Phase der neuen Saison könnte es zum Aufeinandertreffen kommen. Ein anderes Prestigeduell bleibt. Auf den SV Albaxen trifft der TuS mindestens zweimal in der kommenden Spielzeit. Und an das letzte Pflichtspiel gegen die Blau-Weißen erinnert man sich in Lüchtringen gerne zurück – 6:0.

„Ausgeglichene Gruppe“

Ähnliche Resultate im Derby, dazu ein paar Siege gegen die anderen acht Teams und der TuS könnte schon frühzeitig den anvisierten Klassenerhalt feiern. „Wir wollen uns in der A-Liga etablieren und ein fester Bestandteil dieser Spielklasse werden“, betont Schwedhelm. An die neuen Aufgaben geht der Aufsteiger aber auch demütig heran. „Wir starten in einer sehr ausgeglichenen Gruppe. Da könnte auch Platz vier drin sein. Wir orientieren uns aber eher nach unten und fangen nicht an, zu träumen. Aber natürlich spricht man einmal darüber, wie schön das Erreichen der Meisterrunde wäre“, formuliert der 41-Jährige. Denn dann hätte man das Ziel Klassenerhalt schon Ostern sicher.

Den Warburger SV sieht Schwedhelm in der TuS-Gruppe ganz vorne. „Die Blau-Weißen profitieren vom Kunstrasenplatz und haben sich zudem gut verstärkt. Hinter Warburg erwarte ich ein breites Feld, dass die Meister- und Abstiegsrunde unter sich ausmacht“, meint der Lüchtringer, der das Team gleich in seinem ersten Trainerjahr in die A-Liga führte. Und dort will er mit den Schwarz-Gelben ganz lange bleiben.

Der Kader

Abgänge: keine. Zugänge: Simon Hartmann (FC Blau-Weiß Weser), Steffen Waldeyer, Kilian Rathske, Jan Kirchhoff (alle eigene Jugend), Luca Neumann, Jonas Schröder, Leander Pieres, Fynn Reinhard (alle hochgemeldet). Tor: Alexander Knoche, Simon Köhne, Jonas Schröder. Abwehr: Dennis Witte, Florian Rose, David Müller, Julian Mischer, Marian Engel, Tobias Zemella, Niklas Panten, Joel Ramos, Marcel Drüke, Philipp Pollmann, Fynn Reinhard. Mittelfeld: Arndt Rassmann, Christian Temme, Simon Hartmann, Dennis Bahrmann, Jens Missing, Frederic Weber, Igor Mirkovic, Steffen Waldeyer, Kilian Rathske, Luca Neumann. Angriff: André Hupp, Kevin Siebert, Thomas Zemella, Hendrik Pieres, Henrik Jux, Jan Kirchhoff, Leander Pieres. Trainer: Sebastian Schwedhelm (seit August 2019). Favoriten: Driburg, Warburg. Ziel: Klassenerhalt.

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