Der Tabellenfünfte FC Stahle will in A-Liga-Rückrunde auf Platz drei klettern
Es soll weiter nach oben gehen

Stahle (WB/rw). Der FC Stahle schnuppert in dieser Serie oft an den vorderen Rängen der Fußball-Kreisliga A. Zur Winterpause muss er sich aber nur mit Platz fünf zufriedengeben. Im zweiten Saisonteil soll es mit der starken Offensive weiter noch oben gehen. Dafür muss sich besonders die Arbeit im Defensivbereich verbessern.

Donnerstag, 06.02.2020, 03:30 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 16:40 Uhr
Andreas Struck gibt seiner Elf Anweisungen für die zweite Halbzeit. Rechts: Dennis Schoppmeier, links Pascal Ewers. Foto: Rene Wenzel

„Durch die Systemumstellung auf eine Dreierkette ist unser Spiel offensiver als noch in der Vorsaison ausgelegt. Wir erspielen uns wesentlich mehr Torchancen und machen auch mehr Buden“, sagt Trainer Andreas Struck. In Zahlen heißt das: 35 Treffer sind es nach 18 Spielen in der vergangenen Saison gewesen, jetzt sind es schon 67. „Das ist schon einmal ganz gut“, so Struck. Aber? „Wir bekommen viel zu viele Gegentore – viele davon sehr einfach. Da müssen wir stabiler werden“, betont er.

Von den Top-Neun-Teams der Liga haben die Stahler mit 34 Buden die meisten Gegentore kassiert. Nur dreimal konnten die Schwarz-Weißen die Null halten, sonst zappelte der Ball oft im Netz. Es gab zwar nur selten deutliche Niederlagen wie gegen den Warburger SV und Neuenheerse/Herbram (jeweils 0:3), aber in vielen einseitigen Spielen fehlte die Konzentration bis zum Schluss. Unnötige Gegentore sah Struck bei eigentlich klaren Ergebnissen genug – beim SSV Würgassen (3:1), gegen den SuS Gehrden/Altenheerse (3:1), beim SV 21 Bonenburg (6:2), gegen den SV Brenkhausen/Bosseborn (8:1) oder auch im Heimspiel gegen die SG Altenbergen/Vörden (4:1).

An den Ursachen dieser fast immer klar vermeidbaren Gegentreffer arbeitet Struck mit seinem Team ab dem kommenden Sonntag, 9. Februar, in der Vorbereitung auf die restliche Spielzeit. „Wir haben zu oft hinten gelegen und mussten immer zurückkommen. Da müssen wir schon vorher unsere Möglichkeiten besser nutzen. Das wurde uns in den Spielen gegen die Top-Teams zum Verhängnis“, meint Andreas Struck mit Blick auf die Niederlagen gegen den TuS Bad Driburg (2:3 und 2:4), den Warburger SV (0:3) und den SV Höxter (3:4). Strucks Gesamtfazit bisher lautet: „Ich bin nur bedingt zufrieden.“

In ein paar Spielen sah er durchaus, dass seine Mannschaft mit mehr Konstanz auch weiter oben stehen könnte. Als bestes Beispiel nennt der FCS-Trainer das packende Pokalspiel gegen den Bezirksligisten FC Peckelsheim/Eissen/Löwen. Die Partie ging nach einem großen Kampf zwar mit 3:4 nach Verlängerung verloren, doch danach war die Hoffnung auf eine Serie in der Liga groß. Erst lief es auch mit zwei Siegen, doch in den letzten vier Spielen des Jahres 2019 folgten drei Niederlagen. Und schon ist das Team von der Weser so gut wie raus aus dem Rennen um Platz eins oder zwei. Aber das war auch nicht das Ziel der Stahler.

„Wir wollen jetzt eher noch ein, zwei Plätze nach oben klettern, als weiter nach unten zu rutschen“, sagt Struck. Auf Rang drei liegt aktuell der Warburger SV, der vier Punkte mehr holen konnte. Zudem steht die SG Kollerbeck/Rischenau mit drei Zählern mehr vor den Stahlern. Dicht hinter dem FCS lauert der TuS Vinsebeck mit einem Punkt und zwei Spielen weniger auf eine bessere Platzierung. Nach unten gucken wollen die Schwarz-Weißen aber nicht. Der Weg soll mit einem fast unveränderten Kader nach oben führen – am liebsten auf Platz drei.

Struck muss bis mindestens zum Saisonende auf den verletzten René Ahrend verzichten. Eine Handverletzung stoppt den eigentlichen Stammkeeper. „Die Schmerzen haben in der Winterpause nicht aufgehört. Die Lücke wurde schon von Maurice Voß und Patrick Sander gut geschlossen. So soll es auch in der restlichen Saison weitergehen“, sagt Struck. Zudem steht Enrico Spengler aus privaten Gründen nur noch selten zur Verfügung. Zurück ins Aufgebot rückt wieder der zuletzt lange angeschlagene Julius Schoepke. Bei Ali Atai (Kreuzbandriss im Juli) ist noch etwas Geduld gefragt.

Und wie geht es bei Andreas Struck weiter? „Wir haben im Vorfeld ohne Jahreszahl geplant. Ich gehe davon aus, dass es nach der Saison einfach so weiterläuft“, sagt der FCS-Trainer.

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